Mal ein kurzes Update zum Blauregen:
Zuerst habe ich Herberts Vorschlag ausprobiert.
Ich habe den Baum Kopfüber für 2 Stunden in unser großes Regenfass gehängt. Es schwammen dann ein paar weiße Miniviecher auf dem Wasser, die sahen aber eher aus wie Weiße Fliegen.
Es hat leider nicht funktioniert. Zunächst waren es zwar etwas weniger Bohrmehlwürste, aber nach ein paar Tagen war alles beim Alten.
Vor einer Woche konnte ich dann tatsächlich noch ein paar Eichelhälften bei einigen Sämlingen finden und sie am Baum anbringen, sowohl im Geäst, als auch am Boden.
die Anzahl der Würste sind schon etwas zurückgegangen. Nach drei Tagen waren die Eicheln allerdings erheblich reduziert, heute war nur noch eine da.....irgendein Viech beklaut mich
Heute habe ich im Garten zwei Eichensämlinge gefunden und denen die Eichelreste von den Wurzeln geklaut.

Mal schauen, wie lange sie diesmal halten.
Ansonsten werde ich mir Mottenkugeln oder Kampfer besorgen.
Der Blauregen hat aber wohl nicht wegen dieser Würmer so gelitten, sondern weil er einfach im Frühjahr über längere Zeit sehr nass war. Ohne Laub verträgt er das wohl nicht .
Jedenfalls habe ich ihn homöopathisch behandelt. Nach ein paar Tagen trieb er viele Knospen, allerdings ausschließlich am Stamm. Nachdem nach Wochen an den Ästen immer noch nichts kam, habe ich die Behandlung wiederholt und, was soll ich sagen, nach ein paar Tagen kamen an den Ästen die ersten Knospen. Inzwischen treibt er ordentlich aus allen Ästen.
Für die Homöopathie Interessierten: Mittel war Dulcamara in C30 . Das hilft zuverlässig bei Folgen von kalter Nässe...bei Mensch, Tier und Pflanze.
Liebe Grüße,
Barbara