Kleine Bäume ganz groß. Für alle Winzlinge, die schon Baum sind und nicht Sämling, also einen gewissen Entwicklungsgrad haben. Treu dem Motto "der kleinst mögliche Baum".
Hallo Rainer,
Deine Heckenkirsche entwickelt sich ja prächtig.
Schöne Form und bei den Blüten wird es doch auch mit den Beeren klappen.
Nur noch ein Wort zu Deinem "Kalthaus", in dem es eben für das Empfinden der Heckenkirsche gar nicht so kalt ist.
12.02.2021
mydear hat geschrieben: 12.02.2021, 20:52
Winterupdate:
Draußen ist es a....kalt und im Kalthaus treibt die Heckenkirsche dennoch ordentlich an. Man könnte meinen es riecht schon nach Frühling
03.04.2021
mydear hat geschrieben: 03.04.2021, 23:23
Die kleine Heckenkirsche hat im Kalthaus schon 5 cm angetrieben. Und seit letzter Woche kamen einige Blüten dazu.
Bäume und Sträucher bedürfen, je nach Art, etwas unterschiedlicher Startsignale im Frühjahr.
Heckenkirschen reagieren sehr stark auf warmes Wetter. Untersuchungen im Freiland ergaben: „Einige warme Tage reichen schon aus, damit sie bereits Ende Februar ihre Blätter herausschieben“. Bei Dir im Kalthaus ist dies eben noch früher gegeben.
Danke Harald für den Zuspruch und das Hintergrundwissen zur Heckenkirsche.
Das „Kalthaus“ ist vielleicht etwas untertrieben, immerhin ist es ein Glashaus mit Südwest-Ausrichtung. Tendiert also schon in Richtung südeuropäische Überwinterung. Die Temperatur stieg dort im Februar schon tageweise bis 20 Grad an.
Grüße
Rainer
“Fais de ta vie un rêve, et d'un rêve, une réalité“ Antoine de Saint-Exupéry
Umtopfen war nach 1,5 Jahren überfällig. Das Wurzelwachstum der Heckenkirschen ist schon enorm. Mit dem Sichelmesser konnte aus der Schale herausgeschnitten werden. Alle direkt nach unten wachsenden Wurzeln wurden komplett entfernt.
Leider hat die Heckenkirsche letzte Woche noch einen Kopfstand versucht und dabei drei Gipfeltriebe eingebüßt
Grüße
Rainer
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der komplett vermooste Stamm wurde gereinigt, kommt jetzt wieder besser zur Geltung
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11. August 2021
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“Fais de ta vie un rêve, et d'un rêve, une réalité“ Antoine de Saint-Exupéry
Schale ist zu groß und der Umtopf Intervall ist zu kurz.
Je früher Du umtopfst um so mehr regst Du bei dem Baum das Wurzelwachstum an.
Versuche mal 2 - 3 Jahre durchzuhalten, auch wenn er sich aus der Schale heraushebt.
Machst Du Walter mit der roten Schale Konkurrenz und ist das jetzt auch schon Kunst
Viele Grüße Holger
Nichts kann den Menschen mehr stärken,
als das Vertrauen, das man ihm entgegenbringt.
Paul Claudel
Odoridori hat geschrieben: 12.08.2021, 08:12
Schale ist zu groß und der Umtopf Intervall ist zu kurz.
Je früher Du umtopfst um so mehr regst Du bei dem Baum das Wurzelwachstum an.
Versuche mal 2 - 3 Jahre durchzuhalten, auch wenn er sich aus der Schale heraushebt.
Machst Du Walter mit der roten Schale Konkurrenz und ist das jetzt auch schon Kunst
Danke Martin und Holger für euren Zuspruch.
Holger, wegen des nassen Wetterverlaufs habe ich mir Sorgen um die Heckenkirsche gemacht, dachte sie hat schon Wurzelfäule.
Erst beim Wurzelauskämmen kam die Erkenntnis, dass noch ein weiteres Jahr in dieser Schale möglich gewesen wäre. Die Wurzeln waren ebenso kompakt wie gesund.
Tja und diese runde Rote hat nichts mit Avantgardismus zu tun
Ich habe sie schon 25 Jahre. Sie erleichtert mir die Suche nach der besten Front, ist leider einen Tick zu groß. Dann muss die Heckenkirsche eben noch etwas wachsen.
Grüße
Rainer
“Fais de ta vie un rêve, et d'un rêve, une réalité“ Antoine de Saint-Exupéry
Ich habe ja auch eine kleine Heckenkirsche. Was mir wichtig ist, ist die Möglichkeit der Kontrolle, ob umgetopft werden muß.
Daher fällt für mich eine eingezogene Schale aus, da ich da meistens schneiden muß, bevor die Entscheidung des Umtopfens fällt.
Vielleicht bin ich da bei einer Heckenkirsche zu vorsichtig, aber es passt zu mir.
Die große Aufgabe bleibt bei einer sehr kleinen Heckenkirsche immer im Vordergrund: wie bekomme ich die unteren Äste dicker ohne Blätter zu verlieren?
Hast Du ein Tipp ?
Gruß
Rüdiger
P.S.: mir gefällt die Kirsche sehr
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
Georg hat geschrieben: 12.08.2021, 12:11
Ich habe ja auch eine kleine Heckenkirsche. Was mir wichtig ist, ist die Möglichkeit der Kontrolle, ob umgetopft werden muß.
Daher fällt für mich eine eingezogene Schale aus, da ich da meistens schneiden muß, bevor die Entscheidung des Umtopfens fällt.
Die große Aufgabe bleibt bei einer sehr kleinen Heckenkirsche immer im Vordergrund: wie bekomme ich die unteren Äste dicker ohne Blätter zu verlieren? Hast Du ein Tipp?
Danke Rüdiger - bei so kleinen Shohin wird einfach unser beider Beschützerinstinkt geweckt
Ohne Sichenmesser konnte ich den Wurzelballen tatsächlich nicht beurteilen. Wobei die Wurzeln hier sehr gut geschnitten werden konnten. Keine andere Pflanze hat selbst radikalsten Wurzelschnitt so gut toleriert wie die Heckenkirsche. Da brauchst du dir keine Sorgen machen.
Die unteren Triebe/Äste wurden letztes Jahr im Mai/Juni nicht geschnitten. Das hat sie etwas verdickt. Wuchsausgleich funktioniert also. Ansonsten einfach als lange Ruten wachsen lassen und erst im Herbst oder Frühjahr auf 2-3 Knospen einkürzen.
Grüße
Rainer
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Kurzes Update nach dem Umtopfen:
Regeneration und Wurzelwachstum der Heckenkirsche sind schon verblüffend. Dabei gab es erst 2 Wochen trockene Hitze gefolgt von 2 Wochen fast Ersäufen durch die Urlaubspflege
Grüße
Rainer
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Auch die kleine Loni blüht schon wieder früh im Jahr.
Letztes Jahr habe ich den Stamm mit einem Kleinkompressor vom hochwachsenden Moos befreit. Das hat ihr überhaupt nicht gefallen. Den ganzen Herbst und Winter hat sie geschwächelt, viele Blätter verloren. Mit dem Austrieb seit Februar hat sich alles wieder stabilisiert. Also Finger weg von der recht empfindlichen Rinde.
Grüße
Rainer
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30. März 2022
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Hallo Rainer,
sieht jetzt gut aus und ist, wie Du selbst weißt, noch nicht am Ende der Entwicklung.
Ich mache bei Lonicera nur das an der Rinde weg, was lose ist. Der Rest kommt dann zu gegebener Zeit.
Gruß
Rüdiger
P.S.: auch so eine ABM. Aber Gott sei Dank ist sie unempfindlich bei radikalen jährlichen Wurzelreduktionen. Hat sie sich ja selbst eingebrockt...
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
Georg hat geschrieben: 31.03.2022, 14:28
P.S.: auch so eine ABM. Aber Gott sei Dank ist sie unempfindlich bei radikalen jährlichen Wurzelreduktionen. Hat sie sich ja selbst eingebrockt...
Danke Barbara und Rüdiger.
Nur am Rande erwähnt, dass die Loni schon wieder massiv unten herausgewurzelt hatte, deutlich mehr als auf dem Herbstbild. Schlecht scheint es ihr also nicht zu gehen.
Grüße
Rainer
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Heckenkirschen treiben so früh im Jahr. Ich hatte gar nicht bemerkt wie viele Triebe aus dem Stamm neu gewachsen sind und die ganze Struktur verloren geht. Also gleich mal nachfrisiert und überflüssige Triebe entfernt.
Grüße
Rainer
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