Vor einigen Wochen habe ich in der Bucht 2 europäische Hainbuchen-Rohlinge ergattert. Beim Abholen durfte ich einen Blick in den Garten des Bonsai-Kollegen werfen: Er war fleißig am Um- und Eintopfen seiner Bäume … auch bei den zum Verkauf bestimmten Rohlinge. Er gab mir sogar als Dreingabe einen 3. Hainbuchen-Rohling wurzelnackt mit.
Ich habe alle 3 Hainbuchen sorgfältig vor Frost geschützt, und in den letzten Tagen beginnen bei 2 davon die Spitzenknospen zu schwellen. Ich scheine es also richtig gemacht zu haben.
Schon beim Abholen war mir aufgefallen, dass die beiden gekauften Hainbuchen in Gartenerde stehen. Und obwohl ich zunächst entschlossen war, die Wurzeln dieser Bäume dieses Jahr nicht anzurühren, frage ich mich nun, ob ich sie nicht doch besser vorsichtig und ohne weitere Arbeiten im Wurzelbereich in mein Haussubstrat umsetzten sollte. Ich denke, dass die neuen Wurzel sich in meinem Haussubstrat besser entwickeln könnten, als in der recht lehmreichen Gartenerde. Andererseits fürchte ich, dass ich den Bäumen damit den Todesstoß versetze …
Hat hier jemand Erfahrung mit solchen Situationen, und kann mir eventuell einen Rat geben?
Vielen Dank im Voraus!
Liebe Grüße
- Pfeiffer -
