ich habe 4 Hainbuchenrohlinge, die letztes Jahr aus einer Hecke entstanden sind. Sie stehen in durchlässigem Substrat auf einem Ostbalkon und werden täglich gegossen. Ich bin jetzt nach längerer Abwesenheit zurückgekommen (die Nachbarin hat das Giessen übernommen) und wollte heute eigentlich einen Blattschnitt an einer der Hainbuchen machen, allerdings schauen die Blätter von allen vier Bäumen nicht gesund aus. Habt Ihr eine Idee, was das sein könnte? Hier ein paar Bilder:
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Den Hauswurz habe ich zwischenzeitlich entfernt.
In unmittelbarer Nachbarschaft stehen auch noch zwei Rotbuchen, deren Blätter nicht dieses Schadbild eaufweisen, allerdings haben dieses m.E. Blattläuse und noch so weiße Viecher - Thripse?
Auch dazu noch zwei Bilder: Für Ratschläge bin ich dankbar.
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Thripse an der Hainbuche? Die winzigen, reiskornförmigen Dinger an der Hainbuche wären die Larven.
Bei der Buche bin ich mir nicht sicher, könnten aber auch Thripse oder nur Blattläuse sein, bzw. deren Exuvien, aber irgendwie sind sie zu flauschig.
die Flauschigen sind Buchenwollläuse. Hatte auch ein paar und habe die erstmal mit den Fingern abgestreift und warte ab, ob neue kommen. Durch den wolligen Belag ist es schwierig diese mit einem Mittel gegen Läuse zu bekämpfen, nimm dort am besten ein systemisches Präparat, das über die Wurzeln aufgenommen wird. Also z.B. Lizetanstäbchen oder ähnliches.
Bei der Hainbuche könnte es sich um Spinnmilben handeln. Schau mal, ob du dort auch feine Spinnweben siehst. Und wenn du hast, dann schau mal mit einem Mikroskop, ob du die deutlicher sehen kannst. Deine Bilder sind zwar schon sehr deutlich und klar, aber Spinnmilben sind ja winzig klein. Wenn es Spinnmilben sind, dann bitte auch nur mit einem Mittel behandeln, das gegen Spinnentiere wirkt. Etwas gegen Läuse wäre nur verschwendetes Geld.
Das letzte Bild sieht ganz nach dem Anfang eines Befalls mit Wollläusen aus. Sind dieses Jahr extrem aktiv in unsren Breiten und fliegen zu Hauf in der Luft rum.
Bei meinen Bäumchen habe ich sie abgestreift, bei meiner "großen" Blutbuche im Hof habe ich den Kampf aufgegeben und lasse der Natur ihren Lauf.
Larven vom Marienkäfer mögen die auch nicht.
Gruß
Rüdiger
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
ich greife bei schild- und wollläusen und anderem "wasserabweisendem" getier
zu omas altem trick mit der schmierseifenbrühe ... 1 esslöffel auf 2 ltr wasser
das substrat abdecken - eingeseifte wurzeln mag niemand
dann das getier damit richtig einweichen, auch die blattunterseiten
nach ca 20 bis 30 minuten mit wasser abspülen, dann die abdeckung entfernen
ggf nach zwei wochen wiederholen - bei bedarf mehrfach