als vor fünf Jahren mein ältester Bruder verstarb, bekam er seine letzte Ruhestätte unter einer großen Buche in einem Ruh-Wald im Osnabrücker Land. Damals war dieser Baum voll vital und anscheinend kerngesund mit voller grüner Krone - das blieb auch die ersten zwei Jahre so. Dann war ich im Zuge der Corona-Pandemie die letzten zwei Jahre nicht mehr dort und bekam heute einen Schock!
Der Teil des Ruh-Waldes, in dem mein Bruder liegt, ist ein Hügelkamm. Wie es aussieht, hat dort die Trockenheit und Windbruch dazu geführt, dass fast jeder Baum starke Einbußen in der Krone hinnehmen musste. Das ganze Waldstück sieht entsprechend aus und auf dem Boden türmen sich Totholzhaufen ...obwohl naturbelassen, haben Forstarbeiter das aus verkehrsicherungspflichtigen Gründen zusammengehäuft. Die Bäume bleiben allerdings unbehelligt.
Ja... und als ich vor dem entsprechendem Baum stand, sah ich jede Menge dunkler Flecke, was sich bei näherem Hinsehen als blutende Wunden entpuppte.
Das geht vom Wurzelansatz bis auf ca. 6 Meter Höhe konstant durch.
Ich vermute einen Pilz.
Kennt jemand das Pünktchenmuster auf der Buche?
