Bei meiner kleinen Schwarzkiefer habe ich gelbe Verfärbungen an den Nadelspitzen bemerkt. Ich vermute, dass die Kleine zu lange dem Regen ausgesetzt war. Komischerweise ist es mein einziger Baum mit diesem Schadbild. Allen anderen Kiefern hat es nichts ausgemacht. Meine Bäume standen bis vor kurzen noch auf dem Bonsairegal nahe der Hauswand. Als ich es bemerkt habe, habe ich die Kiefer unter gestellt (auch windgeschützt). Was meint Ihr, ist es zu viel Regen gewesen oder doch etwas anderes? Zu viel Kalimagnesium im Herbst? Hat jemand einen Tipp oder ist es halb so schlimm? Wie gesagt steht die kleine jetzt überdacht und Windgeschützt. Achso sie steht in einem Mix aus Aka Kyriu und Fibo und bin damit sehr zufrieden. umgetopfts wurde Sie vor 2 Jahren.
Danke euch und schöne Weihnachtszeit
LG
David
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110 haben sich die Bilder angeschaut und keiner hat dieses Schadbild jemals gesehen oder einen Tipp/Meinung dazu?
Naja schade ich hoffe es findet sich noch jemand der da was zu sagen kann, evtl ist es eine Pilzkrankheit? Habe gestern nochmal gegoogelt und bin auf Pilzkrankheiten gestoßen.
ich hab hier mal 5 Minuten mit der Suchfunktion gestöbert (hüstl...) und würde sagen entweder normale Winterfärbung oder Nährstoffmangel, wahrscheinlich eine Kombination aus beidem.
Sorry David,
habe nur kurz auf die Fotos geblickt und konnte einfach keine Schwarzkiefer finden.
Somit bin ich also eh schon völlig unbrauchbar für Deine Frage.
Dr. Google wird's aber schon wissen.
Ich denke, deiner Legföhre fehlt nichts.
Sie wirft lediglich einen überflüssigen Zweig ab.
Ja, das machen Bäume zuweilen so, vor allem im unteren Bereich oder wenn einzelne Bereiche zu sehr gestresst sind.
Aber mal was Anderes:
Was für eine Endform strebst Du mit dieser Ausfächerung an? Oder ist das nur ein Übungsobjekt einer Verdrahtungsorgie?
Danke für die Rückmeldungen, ich weiß das Sie aussieht wie eine Mugo, ist Sie aber nicht. Es sei den im Center war etwas falsch etikettiert, dann wären aber sehr viele Kiefern falsch etikettiert. Laut Etikett ist es eine Europ Schwarzkiefer der Variante Schwarzenberg (Zwergform). Wenn man dies googelt stößt man auch auf die Pflanze, also definitiv Schwarzkiefer. Zum Thema Draht habe ich erstmal Licht ins ganze gebracht und aufgefächert. Es steht noch keine Richtung an. Werde die gelben Spitzen im Auge behalten, mal schauen ob es mehr wird.
Danke für die Aufklärung bezüglich der Sorte.
In meinen Anfängen habe ich es auch mit allerlei Zwergformen versucht aber bin dann doch immer zu den wüchsigeren Grund-Formen/Sorten zurückgekehrt.
Dieses Licht ins Innere bringen, habe ich jeweils Mitte Sommer, wenn die ausgewachsenen Triebe zurückgeschnitten wurden, gemacht. Dann werden die vorletztjährigen Nadeln gezupft und die Letztjährigen gekürzt. Bis zum Ansetzen der neuen Knospen mit eventuellem neuen Austrieb, sieht der Baum etwas gerupft aus. Manchmal treiben die neu erzwungenen Knospen erst im Folgejahr aus und zwei Triebe pro Triebspitze lässt man dann stehen. Mit diesen Kurztrieben wird der Zuwachs und die Verdichtung des Baumes weiter aufgebaut. Treiben die neuen Knospen noch im selben Jahr aus, werden auch die letztjährigen Nadeln im Herbst, beim Drahten, gerupft.
Aber ein Drahten, warum und wie Du es machst, ist etwas ungewöhnlich. Also nicht das Drahten selbst, sondern eher das Abspreizen der Zweige um Licht reinzubringen.
Ich habe jeweils im Herbst die Äste oder Zweige gedrahtet um Diese in eine endgültige Form zu bringen und war dann froh wenn Diese vor dem nächsten Wachstumsschub in dieser Form blieben aber oft musste ich im Sommer entdrahten damit nichts einwächst und dann im Herbst nochmals in Form drahten bis der Ast dann in der gewünschten Form verholzte.
Also denke ich, dass ich bei deinem Bäumchen erstmal eine Form festlegen und die nötigen Äste dafür am Baum belassen und in Form drahten würde. Der Rest wäre dann automatisch ausgelichtet für eine Rückknospung.
Aber eben, mit der Zwergform dauert es halt ein Weilchen bis sich der Baum vertut.
Ich wünsche dir trotzdem viel Spass und Erfolg!
Hallo Georg, danke für die ausführliche Antwort. Ich muss sagen, dass dies einer meiner ersten Versuchsbäume aus dem Garten Center ist. Gekauft zu beginn von Corona, dort fing auch die Begeisterung an und ich wollte erstmal günstiges Grundmaterial haben. Habe dann schnell mal über 20 Bäumchen zusammen gehabt und wie soll ich sagen. Kiefern haben es mir angetan. Es läuft sehr gut mit ihnen und bisher leben se alle. Ich habe einen wilden Mix aus Laubbäumen und Konis. Heute würde ich solch ein Material nicht mehr kaufen, bin aktuell sehr zufrieden mit Material aus Polen. Ich dachte mir halt damals auf dem Etikett steht langsam wachsend, genau richtig für Bonsai und dann auch noch Zwergform. Würde ich heute nicht mehr machen, nun ist der Baum jedoch da und ich versuche sehrrrrrr langsam was daraus zu machen. Danke für deine Tipps. Ich denke ich konzentriere mich erstmal auf die Gesundheit des Baumes im nächsten Jahr. Das mit dem Knospen Anlegen funktioniert bisher nicht so gut bei dieser Gattung, dass muss ich zugeben.