wir haben hier eine Buchshecke mit etwa 30 bis 35 m Länge, die wir vor etwa 15 Jahren aus Stecklingen selber gezogen haben. Sie befindet sich auf der Nordseite unseres Hauses.
Mittlerweile hat die Hecke durchgehend eine Höhe von 60 bis 80 cm. Das ist definitiv zu viel.
Die Dauer-Zielhöhe läge bei 30 bis 40 cm.
Ich überlege, welche Reduktionstaktik die sinnvollere wäre:
1. Radikaler Rückschnitt auf 20 cm.
2. Sukzessiver Rückschnitt.
Die erste Variante würde ich gefühlsmäßig bevorzugen. Buchs ist ja hart im Nehmen. Allerdings sind die unteren 20 cm ja jetzt schon seit Jahren kahl. Zumindest dort, wo keine Sonne hinscheint.
Bei der zweiten Variante würde ich wohl so weit zurückschneiden, dass das Grün so eben weg ist. Ich würde mir davon eine sicherere Rückknospung versprechen.
Die Hecke hat so gut wie keinen Zünsler und falls sich mal einer zeigt, kriegt er bei nächster passender Wetterlage eine Bakteriendusche. Deswegen ist unsere Hecke auch so ziemlich die einzige, die hier in der Gegend noch exisistiert.
Und dann wäre noch die Frage: Wann? Wenn die Knospen oben anfangen zu schwellen? Oder erst, wenn sicher kein Frost mehr kommt (also "sicher" nach traditionellen Richtwerten // Bei 12 °C am 7. Januar gepostet
Übliche Verkahlung innen nach etwa 15 cm Unten auch kahl.
