Ein kleiner Einblick, wie Insider sowas diskuieren:
https://groups.google.com/g/de.sci.chemie/c/vGwdzAgY0Po
Also durchaus eine interessante Frage. Grundsätzlich ist anzunehmen, dass nur das Wasser Eis bildet, in dem sich keine Salzeinschlüsse befinden. Also müssten während des Gefrierens die Salze in stetig konzentrierterer Lösung absinken. Das Resultat wäre dann oben Wassereis, unten Salzlake. Die hätte einen kontinuierlich sinkenden Gefrierpunkt bis dahin, wo ein Gefrieren kaum mehr möglich ist. Andererseits ist irgendwann die maximale Sättigung der Lake erreicht, dann fallen Salzkristalle aus. Taut das alles wieder auf, hast du oben eine schwächere Salzlösung und unten ausgefällte Kristalle. Ob du die wieder in Lösung kriegst, hängt wohl davon ab, was für Verbindungen da entstanden sind, denn Salze in Lösung sind nunmal Ionen. Die können durch Ausfällreaktionen «neue Beziehungen» eingehen, wenn es zur Kristallbildung kommt, die dann unlöslich sind.
Sicherheitshalber würde ich das darum beim Händler abgeben (bitte nicht ausschütten, unsere Gewässer sind bereits überdüngt) und ersetzen. Dann aber noch zur Nachfrage: Wieso hälst das Zeugs vorrätig? Es reicht doch, eine Flasche zu haben und gelegentlich eine weitere zu kaufen, wenn die vorherige zur Neige geht. Bei einer Konzentration von 20 ml Dünger/zehn Liter Wasser (Wert eines Marktleaders) reicht ein Liter Dünger ziemlich lange.