Fächerahorn (AP04) - von der Abmoosung zum Shohin
Re: Fächerahorn (Acer palmatum) - von der Abmoosung zum Shohin
Herbst-Update:
der Fächerahorn hat nach dem Umtopfen erwartungsgemäß pausiert. Die Wurzelbildung hat Vorrang, muss das Überleben der Pflanze sichern.
Die Blätter fielen schon ab, also kurz nachgeholfen, zurückgeschnitten und Gedanken über die weitere Entwicklung gemacht. In 2023 wird der hintere Gipfel fallen. Das dürfte wieder eine längere Baustelle werden bis der Schnitt überwallt. Beide Gipfel passen nicht zusammen und ich sehe im vorderen Gipfel mehr Potential für die künftige Stammlinie.
Grüße
Rainer
der Fächerahorn hat nach dem Umtopfen erwartungsgemäß pausiert. Die Wurzelbildung hat Vorrang, muss das Überleben der Pflanze sichern.
Die Blätter fielen schon ab, also kurz nachgeholfen, zurückgeschnitten und Gedanken über die weitere Entwicklung gemacht. In 2023 wird der hintere Gipfel fallen. Das dürfte wieder eine längere Baustelle werden bis der Schnitt überwallt. Beide Gipfel passen nicht zusammen und ich sehe im vorderen Gipfel mehr Potential für die künftige Stammlinie.
Grüße
Rainer
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- 17. Nov 2022
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“Fais de ta vie un rêve, et d'un rêve, une réalité“ Antoine de Saint-Exupéry
Re: Fächerahorn (Acer palmatum) - von der Abmoosung zum Shohin
Hallo Rainer,
die Schnittstellen sind ja richtig gut verwachsen. Dein kleiner Knuddel hat sich wirklich gut entwickelt
.
die Schnittstellen sind ja richtig gut verwachsen. Dein kleiner Knuddel hat sich wirklich gut entwickelt
Liebe Grüße
Heiner
Heiner
Re: Fächerahorn (Acer palmatum) - von der Abmoosung zum Shohin
Danke Heiner, ich will den Tag nicht vor dem Abend loben…. dieser Palmatum hatte doch schon mehrere Rückschläge zu verkraften.
Vor allem weiß ich nicht wie gut -oder ob überhaupt- die eingesetzten Wurzeln anwachsen. Eigentlich hätten sie noch ein 2. Jahr mit Versorgungstrieb weiterwachsen sollen. Deshalb bin ich noch am Grübeln, ob ich den Gipfelschnitt besser erst in 2024 angehen und mal ein Jahr zum Regenerieren gönnen sollte.
Grüße
Rainer
Vor allem weiß ich nicht wie gut -oder ob überhaupt- die eingesetzten Wurzeln anwachsen. Eigentlich hätten sie noch ein 2. Jahr mit Versorgungstrieb weiterwachsen sollen. Deshalb bin ich noch am Grübeln, ob ich den Gipfelschnitt besser erst in 2024 angehen und mal ein Jahr zum Regenerieren gönnen sollte.
Grüße
Rainer
“Fais de ta vie un rêve, et d'un rêve, une réalité“ Antoine de Saint-Exupéry
Re: Fächerahorn (Acer palmatum) - von der Abmoosung zum Shohin
@Moderatoren
könnt ihr den Beitrag bitte in „Gestaltung“ verschieben, aus der „Anzucht“ ist er herausgewachsen
Danke
Rainer
könnt ihr den Beitrag bitte in „Gestaltung“ verschieben, aus der „Anzucht“ ist er herausgewachsen
Danke
Rainer
“Fais de ta vie un rêve, et d'un rêve, une réalité“ Antoine de Saint-Exupéry
Re: Fächerahorn (Acer palmatum) - von der Abmoosung zum Shohin
Heute habe ich den hinteren Gipfel entfernt. Nachher war ich froh über diesen Schritt. Der Ahorn steht -wie alle meine Laubbäume- frostgeschützt.
Grüße
Rainer
Grüße
Rainer
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- der 2. Gipfel wurde entfernt und gleich noch die Übergänge geglättet
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- so hat es mal ausgesehen
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- 25. Feb 2023: leicht nach rechts gedreht fällt es viel weniger auf
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Thomas D.
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Re: Fächerahorn (Acer palmatum) - von der Abmoosung zum Shohin
Hallo Rainer,
was du aus dem Ausgangs "Stengel" gemacht hast.
Geduldige und konsequente Arbeit. Danke für die Doku.
LG Thomas
Geduldige und konsequente Arbeit. Danke für die Doku.
LG Thomas
Re: Fächerahorn (Acer palmatum) - von der Abmoosung zum Shohin
Danke Thomas,
ich bin noch nicht sicher ob die 3 schwächer entwickelten Wurzeln wirklich schon fest angewachsen sind. Heute Nachmittag habe ich schon überlegt, ob ich nochmals den Wurzelballen auswaschen und genau kontrollieren sollt. Dann könnten, falls erforderlich, gleich noch weitere Wurzeln ablaktiert werden. Ich habe es dann bleiben gelassen, möchte dem Ahorn und seinen Wurzeln lieber ein Jahr Erholung gönnen.
Grüße
Rainer
ich bin noch nicht sicher ob die 3 schwächer entwickelten Wurzeln wirklich schon fest angewachsen sind. Heute Nachmittag habe ich schon überlegt, ob ich nochmals den Wurzelballen auswaschen und genau kontrollieren sollt. Dann könnten, falls erforderlich, gleich noch weitere Wurzeln ablaktiert werden. Ich habe es dann bleiben gelassen, möchte dem Ahorn und seinen Wurzeln lieber ein Jahr Erholung gönnen.
Grüße
Rainer
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Re: Fächerahorn (Acer palmatum 4) - von der Abmoosung zum Shohin
Der kleine Dicke spielt gut mit. Mitte Juni wurde zurückgeschnitten, dass mehr Licht an die schlafenden Knospen kommt.
Das Hauptaugenmerk liegt darauf jetzt kurze Internodien zu bekommen. Im Frühjahr idealerweise noch mehr Austrieb ganz innen zu bekommen.
Grüße
Rainer
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- 09. August 2023: eine Schnittstelle ist fast zu
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- 09. August 2023: der „Entenbürzel“ fällt zwar auf, verwächst immerhin
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“Fais de ta vie un rêve, et d'un rêve, une réalité“ Antoine de Saint-Exupéry
Re: Fächerahorn (Acer palmatum 4) - von der Abmoosung zum Shohin
So präsentiert er sich im Februar 2024.
Die nächsten 14 Tage wird umgetopft. Dabei Kontrolle der Wurzelablaktionen und ggf. noch weitere Sämlinge einsetzen. Das günstigste Zeitfenster ist bei mir im Kalthaus Mitte Februar. Warte ich länger, treiben die Sämlinge zu weit an. Dann werden die Knospen oft verletzt, was den Neuaustrieb verzögert.
Sorry, es war schon fast dunkel, die Fotos sind nicht so gut geworden.
Grüße
Rainer
Die nächsten 14 Tage wird umgetopft. Dabei Kontrolle der Wurzelablaktionen und ggf. noch weitere Sämlinge einsetzen. Das günstigste Zeitfenster ist bei mir im Kalthaus Mitte Februar. Warte ich länger, treiben die Sämlinge zu weit an. Dann werden die Knospen oft verletzt, was den Neuaustrieb verzögert.
Sorry, es war schon fast dunkel, die Fotos sind nicht so gut geworden.
Grüße
Rainer
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- 11. Februar 2024
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- zweijährige Sämlinge für Wurzelablaktionen
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“Fais de ta vie un rêve, et d'un rêve, une réalité“ Antoine de Saint-Exupéry
Re: Fächerahorn (AP04) - von der Abmoosung zum Shohin
Bastler-Update:
leider sind 2 Wurzeln doch nicht angewachsen. Im Februar 2024 wurden nochmals je 2 Wurzelablaktionen pro Seite ergänzt. Über Sommer sind die Wurzeltriebe gut gewachsen. Ich bin neugierig, wie das Nebari im Februar 2025 aussehen wird. Da wird erneut umgetopft und falls nötig...
Grüße, Rainer
leider sind 2 Wurzeln doch nicht angewachsen. Im Februar 2024 wurden nochmals je 2 Wurzelablaktionen pro Seite ergänzt. Über Sommer sind die Wurzeltriebe gut gewachsen. Ich bin neugierig, wie das Nebari im Februar 2025 aussehen wird. Da wird erneut umgetopft und falls nötig...
Grüße, Rainer
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- 13.08.2022: von unten
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- 13.08.2022: beim Umpflanzen wurden die Wurzeln kräftig zurückgeschnitten. Die 2021 ablaktierten 3 neuen Wurzeln wurden nicht gekürzt.
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- 13.08.2022: die andere Seite mit 4 ablaktierten Wurzeln vom Februar 2021
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- 15.02.2024: die äußeren beiden Wurzeln sind angewachsen. Mittig links ist nur der linke Wurzelteil gewachsen. Mittig rechts ist ganz abgestorben
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- 15.02.2024: von den 3 neuen Wurzeln ist die mittige abgestorben
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- 15.02.2024: pro Seite erneut 2 Wurzeln ablaktiert
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- 15.02.2024: links wurden die Wurzeln unter dem Stamm herausgeführt
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- 15.02.2024: rechts sind die Wurzeln etwas höher herausgeführt worden. Viel Platz war nicht. Der Bohrwinkel war nicht anders möglich. Keines der 4 Bohrlöcher darf mit anderen kreuzen !!
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“Fais de ta vie un rêve, et d'un rêve, une réalité“ Antoine de Saint-Exupéry
Re: Fächerahorn (AP04) - von der Abmoosung zum Shohin
Da bin ich gespannt, schaut schon vielversprechend aus!
Kleine Frage; wenn da nur so wenig Platz ist, wäre Anplatten nicht einfacher / Besser? Ich meine bis sich die Wunde vom Anplatten verwächst musst du eh an der Krone arbeiten.
Kleine Frage; wenn da nur so wenig Platz ist, wäre Anplatten nicht einfacher / Besser? Ich meine bis sich die Wunde vom Anplatten verwächst musst du eh an der Krone arbeiten.
Gruß
László
"Wer arbeitet, macht Fehler."
Alfred Krupp
László
"Wer arbeitet, macht Fehler."
Alfred Krupp
Re: Fächerahorn (AP04) - von der Abmoosung zum Shohin
weiter
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- 18.02.2024: 2 Wurzeln wurden unten durchgeführt
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- 26.02.2024: nach dem Umtopfen
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- 2.12.2024: die 3 Ablaktionen sind gut gewachsen, eine blieb im Wachstum etwas zurück.
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- 2.12.2024: da muss noch etwas aufgeräumt werden
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- 2.12.2024: alle Schnittstellen sind zu
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“Fais de ta vie un rêve, et d'un rêve, une réalité“ Antoine de Saint-Exupéry
Re: Fächerahorn (AP04) - von der Abmoosung zum Shohin
Hallo Laszlo,espanna hat geschrieben: 04.12.2024, 22:03 Kleine Frage; wenn da nur so wenig Platz ist, wäre Anplatten nicht einfacher / Besser? Ich meine bis sich die Wunde vom Anplatten verwächst musst du eh an der Krone arbeiten.
ich komme mit Anplatten nicht so gut zurecht, wende es deshalb nicht mehr an. Vor allem stören mich die lange sichtbaren Narben am Übergang. Das war auch an Heikes Beispielen hier im Forum sichtbar.
Grüße
Rainer
“Fais de ta vie un rêve, et d'un rêve, une réalité“ Antoine de Saint-Exupéry
Re: Fächerahorn (AP04) - von der Abmoosung zum Shohin
Genau, an Heike dachte ich dabei auch. Dauerte wirklich länger, aber die Wunden sind verheilt.
Wie immer gibt es viele Wege und ich bevorzuge auch die Ablaktion, ich meinte nur wegen dem Platzmangel und das bei Shohin.
Memo an mich: Ich muss feinfühliger werden bis ich mit Shohin anfange
Wie immer gibt es viele Wege und ich bevorzuge auch die Ablaktion, ich meinte nur wegen dem Platzmangel und das bei Shohin.
Memo an mich: Ich muss feinfühliger werden bis ich mit Shohin anfange
Gruß
László
"Wer arbeitet, macht Fehler."
Alfred Krupp
László
"Wer arbeitet, macht Fehler."
Alfred Krupp
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Gast
Re: Fächerahorn (AP04) - von der Abmoosung zum Shohin
Rainer, diese Entwicklung finde ich klasse. Das Ausgangsmaterial war schwierig, und du hast ihn trotz Insekten UND Pilzbefall voranbringen können.
Allmählich ist das Nebari trotz unerwarteter Rückschläge auch gut entwickelt. Was derzeit für eine mögliche "Optimierung" auffällt, ist die inverse Verjüngung, bzw. die Verdickung entlang der Kappstelle. Hast Du hier einen Plan?
So, wie ich das sehe, kannst Du den Baum in Kombination mit guter Wurzelarbeit mästen, dann kompensiert irgendwann das Tachigari vielleicht. Wenn Du mit Bohrpfropungen Wurzeln einsetzt, wäre es auch denkbar, dass Du die Borlöcher schräger ansetzt, dass sie weiter oben am Stamm austreten und aus den Trieben "Opferäste" machst (aber wahrscheinlich gibt es einen guten Grund, weshalb man das in der Praxis nicht sieht). Denkbar wäre ansonsten noch, bei der Schnittstelle abzumoosen - nur dann fragt sich, ob und was mit dem unteren Teil passiert.
Ansonsten kann man den Baum vll. auch einfach seinen Charakter lassen...
VG
Werner
Allmählich ist das Nebari trotz unerwarteter Rückschläge auch gut entwickelt. Was derzeit für eine mögliche "Optimierung" auffällt, ist die inverse Verjüngung, bzw. die Verdickung entlang der Kappstelle. Hast Du hier einen Plan?
So, wie ich das sehe, kannst Du den Baum in Kombination mit guter Wurzelarbeit mästen, dann kompensiert irgendwann das Tachigari vielleicht. Wenn Du mit Bohrpfropungen Wurzeln einsetzt, wäre es auch denkbar, dass Du die Borlöcher schräger ansetzt, dass sie weiter oben am Stamm austreten und aus den Trieben "Opferäste" machst (aber wahrscheinlich gibt es einen guten Grund, weshalb man das in der Praxis nicht sieht). Denkbar wäre ansonsten noch, bei der Schnittstelle abzumoosen - nur dann fragt sich, ob und was mit dem unteren Teil passiert.
Ansonsten kann man den Baum vll. auch einfach seinen Charakter lassen...
VG
Werner
