Lärche

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hopplamoebel
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Re: Lärche

Beitrag von hopplamoebel »

Moin Herbert,

toller Bericht!
Vor allem das Biegen des Hauptstamms finde ich interessant! Stirbt der Kambiumbereich unter den Druckstellen nicht ab? Dort wird ja enormer Druck auf die Rinde ausgeübt.

LG
woodman
So ist nun weder der etwas, der pflanzt, noch der begießt, sondern Gott, der das Gedeihen gibt.
masterdog
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Re: Lärche

Beitrag von masterdog »

Danke für deine Dokus, ich lerne immer noch was dazu .
LG
Michael
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Herbert A
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Re: Lärche

Beitrag von Herbert A »

Danke für euer Feedback.
Die Lärche hat eine sehr dicke Borke. Das Kambium wird da nicht beschädigt.
Lg Herbert
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AndreasK
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Re: Lärche

Beitrag von AndreasK »

Sehr interessante Projekt, wie immer von dir. Super erklärt und leicht verständlich. Etwas schade finde ich das der Spitzenjin weg ist. Bin schon gespannt auf die weitere Entwicklung.

Lg AndreasK
Opa Lutz
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Re: Lärche

Beitrag von Opa Lutz »

Hallo Herbert,
vielen Dank fürs mitnehmen und wieder was gelernt. *daumen_new*
Schöne Grüße,
Lutz

Ich freue mich über jeden Gedanken von Euch zu meinen Bäumen. *daumen_new*
Eva Warthemann
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Re: Lärche

Beitrag von Eva Warthemann »

Hallo Herbert!
Meine früheren Erfahrungen mit der Europäischen Lärche waren die, das Arbeiten an den Wurzeln sehr übel nahmen. Manche schafften es nicht und andere taten sich sehr schwer sich zu erholen. Die einzige Lärche die ich seit 1998 jetzt noch habe ist eine Larix kämpferi. Auch diese lässt gern mal einige Äste und letztens sogar die Krone nach dem Umtopfen absterben.
Was machst Du das diese Lärche es bei Dir so gut überstehen?
Liebe Grüße
Eva Warthemann
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Herbert A
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Re: Lärche

Beitrag von Herbert A »

Servus Eva
Liebe Grüße von der Trophy.
Bei mir stehen die Lärchen den ganzen Winter im Freien. Umgetopft werden sie wenn die Knospen aufbrechen und kleine grüne Pinsel haben.
Bei Yamadorielärchen mache ich beim ersten umtopfen eine halbe - halbe Bearbeitung am Wurzelballen. Eine Hälfte des Ballens lasse ich weitgehend unbearbeitet. Ich entferne nur wirklich lose Erde vom Naturstandort. Die andere Seite des Ballens kämme ich sauber aus und spüle mit Wasser.
Seit ich das so mache hatte keine Lärche mehr Probleme.
Ein oder zwei Jahre später wird die andere Seite bearbeitet.

Lg Herbert
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Eva Warthemann
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Re: Lärche

Beitrag von Eva Warthemann »

Hallo Herbert!
Diese halbe-halbe Wurzelbearbeitung ist sehr interessant und ich habe bisher von solcher Methode noch nichts gehört.
Meine Larix kämpferi ist ca. 30 Jahre alt und bei mir ist sie seit 1997, aber jedes Umtopfen nahm sie mir übel, weshalb ich sie nur sehr wenig in den Jahren umgetopft habe. Ich werde Deine Methode beim nächsten mal ausprobieren.
Vielen Dank und liebe Grüße
Eva Warthemann
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Moya
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Re: Lärche

Beitrag von Moya »

Moi zusammen,
Eva Warthemann hat geschrieben: 24.02.2023, 12:52 Hallo Herbert!
Meine früheren Erfahrungen mit der Europäischen Lärche waren die, das Arbeiten an den Wurzeln sehr übel nahmen. Manche schafften es nicht und andere taten sich sehr schwer sich zu erholen. Die einzige Lärche die ich seit 1998 jetzt noch habe ist eine Larix kämpferi. Auch diese lässt gern mal einige Äste und letztens sogar die Krone nach dem Umtopfen absterben.
Was machst Du das diese Lärche es bei Dir so gut überstehen?
Liebe Grüße
Eva Warthemann
Eva, deckt sich 1:1 mit meiner Erfahrung. Selbst Lärchen, die schon ewig in der Schale sind .... 1x falscher Zeitpunkt oder zu viel (was bei anderen Bäumen komplett normal ist, ist bei Lärchen schon der Todesschuss) gemacht und das wars.

Ich topfe wenn überhaupt ganz früh um, die Knospen sind bei mir noch komplett zu. Schon ein leiser goldgelber Schimmer auf den Knospen ist zu spät.
Und wenn ich umtopfe, dann verbessere ich maximal an einer Stelle, der Rest vom Ballen bleibt weitgehend unbearbeitet der kommt dann die nächsten male dran.
Die zu langen Wurzeln werden max. 2cm eingekürzt und die alte Erde verwende ich zu 80% wieder.
Viele Grüße,
    Moya

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achim73
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Re: Lärche

Beitrag von achim73 »

ich glaube, der grund, warum es bei herbert unproblematischer ist, ist das generelle klima. lärchen mögen anscheinend keine wärme an den wurzeln, das ist ja auch im sommer ein problem.
und wenn das noch zeitgleich mit arbeiten an den wurzeln passiert, ist es kritisch.
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
Hippo
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Re: Lärche

Beitrag von Hippo »

Neben der Wurzelbehandlung "in Raten", wie Herbert es erklärt, gibt es noch weitere Aspekte die bei Larix Einfluss haben können.
Stand eine Lärche 30-40 Jahre lang an dünner Luft mit 6-7 Monaten Winter und 2 Monaten Sommer, fühlt sie sich ausgegraben und ins Tiefland versetzt wie der Inuit in der Sahara.
Ganz ähnlich wie bei Hochgebirgs-Wachholdern, ertragen v.A. die Wurzeln eine Erwärmung schlecht.
Findet das Umtopfen nicht im kühlen Schatten statt und nimmt man dabei auch noch die nackten Wurzeln in die Hand, ertragen manche Bäume eine plötzliche 30°C Temperaturdifferenz nicht. Sie bilden anscheinend recht schnell Gasblasen in ihrem Kapillarsystem und es kann kein osmotischer Druck mehr aufgebaut werden. Offenbar können einige Lärchen diese Gasblasen nicht schnell genug evakuieren. Folglich erliegt dort die Kohäsion und somit der Transport von Stoffen.
Deshalb der heisse Tipp: Im Zweifel nur Wurzeln anfassen die man sowieso gleich abschneidet und dies mit Vorteil bei kühler Witterung.
Grumpy old fat Kiboko.
Eva Warthemann
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Re: Lärche

Beitrag von Eva Warthemann »

Habt vielen Dank für diese Tips. Da war einiges dabei was ich so noch nicht kannte.
Ich wohne nun mal in einer Gegend wo es vorwiegend Kiefern-und Laubwälder gibt.
Liebe Grüße
Eva Warthemann
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Herbert A
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Re: Lärche

Beitrag von Herbert A »

Servus an alle

Achim - das Klima könnte durchaus eine große Rolle spielen. Bei mir stehen die Lärchen zwar im Sommer vollsonnig, aber in den Nächten kühlt es bei uns doch merklich ab. Wenn mehrere Tage große Hitze ist, stelle ich sie auch schon mal wenige Tage halbschattig.

Eva - ich habe nur heimische Lärchen. Mit der Larix kaempferi habe ich keine Erfahrung. Vielleicht reagiert diese Varietät anders.

George - das eintopfen einer frischen Yamadorielärche ist wieder etwas ganz anderes. Da würde ich niemals am Wurzelballen etwas machen. Die wird mit der Originalerde in ein großes Pflanzgefäß gestellt. Unter dem Wurzelballen kommt nur eine dünne Schicht Substrat. Der Oberflächenbewuchs wird nur zurückgeschnitten aber niemals ausgezupft. Damit würde man wichtige Feinwurzeln schädigen. Das kommt alles erst ein bis zwei Jahre später dran.

Moya - never change a running system. Wenn das bei dir so passt, dann bleib dabei.

In diesem Stadium topfe ich schon eingewachsene Lärchen um. Das Datum richtet sich nach dem beginnenden Austrieb der Bäume.
15. März
15. März
011 15.03.11.jpg (216.16 KiB) 3508 mal betrachtet
31. März
31. März
320 31.03.12.jpg (180.59 KiB) 3508 mal betrachtet
lg
Herbert
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nemsi
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Re: Lärche

Beitrag von nemsi »

Ich kann es immer nur wieder wiederholen. Lärchen (aus den Bergen) in der Schale stehen bei mir in Nürnberg in der vollen Sonne, auch bei 40 °C. Ende Juni, Anfang Juli packe ich die Schalenräder in Alufolie. Einfach einen Streifen Alufolie auf Schalenhöhe zusammenfalten und die Schale damit umwickeln.
Bei Temperaturmessungen in der Schale sind da Unterschiede bis zu 25 °C. Unglasierte, dunkle Schalen können extrem heiß werden. Durch das Einpacken stellen die Lärchen das Wachstum während der Hitzeperiode nicht ein. Ich mache sogar um Mitte Juni bei sehr fitten Lärchen einen kompletten Blattschnitt. Die Lärchen machen dann im Juli noch Langtriebe.
Liebe Grüße
Robert

Bonsaifreunde Franken e. V.
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migo
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Re: Lärche

Beitrag von migo »

Wie macht man denn bei einer Lärche einen Blattschnitt??
Tschüüss, Michael

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