Goldulme

Allgemeine Philosophie, Stilarten, Techniken, Vorstellung und Besprechung von Rohmaterial sowie lose Sammlung von Entwicklungs-Dokus
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Norbert_S
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Re: Goldulme

Beitrag von Norbert_S »

Eine schnelle Möglichkeit die Ansichtsseite zu verbesser, wäre ein leichtes drehen des Baumes bevorzugt gegen die Uhr.
Damit erreichst du m.M. nach zwei positive Veränderungen.
zum einen laufen die zwei starken Wurzeln dann nicht mehr direkt auf den Betrachter zu, was möglichst immer zu vermeiden ist und
zum zweiten schaust du nicht mehr so direkt in den Totholzbereich hinein.
Diese aktuelle Doppelwirkung Totholzbereich und daran auslaufend die beiden Wurzeln ziehen und fesseln den Blick viel zu stark, nehmen dem schönen Grünbereich jede Wirkung.
Natürlich kannst du oder besser solltest du den Totholzbereich weiter bearbeiten, aber mach nicht zuviel. Das Holz der Goldulme ist relativ weich und verwittert schnell. Du musst also gar nicht zu filigrane Strukturen fräsen.
Und immer dran denken was F. Jeker so gerne anmerkt:" Das schlechteste Totholz ist das, was nicht mehr da ist."
Daran kann man halt nichts mehr verbessern.
Für den Anfänger ist weniger da halt mehr, die Zeit hilft dann schon.
Norbert

So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
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Der Maddin
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Re: Goldulme

Beitrag von Der Maddin »

Hallo und Danke für eure Rückmeldungen.
Das Totholz hatte ich vor Wochen mit einem Gradschleifer
mit Drahtbürstenaufsatz bearbeitet.
@Norbert_S wie Du sagst wollte ich es der
Natur überlassen. Ich hab ja Zeit und strebe auf keine Ausstellung!
Ich habe noch eine Bilderserie im Uhrzeigersinn geschossen,
mir zeigt sich da keine bessere Vorderseite. Vielleicht bin
ich auch nur Betriebsblind und hab mich auf diese festgelegt.

LG,
Martin
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Der Maddin
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Re: Goldulme

Beitrag von Der Maddin »

Schönen Sonntag!
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achim73
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Re: Goldulme

Beitrag von achim73 »

goldig :) *daumen_new*
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
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Der Maddin
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Re: Goldulme

Beitrag von Der Maddin »

Hallo,
weil durch Lichtmangel und Rücktrocknung im
Winter immer mehr innere Äste abstarben,
habe ich heut ein wenig zurückgeschnitten.
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Barbara
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Re: Goldulme

Beitrag von Barbara »

Hallo Martin,

der obere Teil gefällt mir gut. Wenn die Wund mal etwas verwachsen ist, wird das stimmig aussehen.
Ich würde aber noch weiter am Nebari arbeiten. Was mir besonders ins Auge sticht, ist der Linksausläufer der vorderen rechten Wurzel. Ebenso die lange gerade Wurzel rechts. Vielleicht kann man die mit der Zeit mehr zurücknehmen.

Liebe Grüße,
Barbara
"Sorge Dich um den Beifall der Leute, und Du wirst ihr Gefangener sein." LAOTSE
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Baalistic
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Re: Goldulme

Beitrag von Baalistic »

Hi @Der Maddin , Hi @Barbara

ich bin kein Fan von so Rissen im Holz auf die man dann täglich drauf gießt und das Wasser nach unten läuft...
Wenn du mehr entfernst hilft das der Baumgesundheit auch nur bedingt aber ...
Wenns meiner wäre würde ich ein Uro fräsen, so dass Wasser komplett durch den Stamm nach unten abfließen kann
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Gruß
Simon
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BenBonsai
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Re: Goldulme

Beitrag von BenBonsai »

Simons Vorschlag unterstütze ich. Eine solche Aushöhlung würde natürlicher aussehen und den realen Gegebenheiten von alten Bäumen besser entsprechen. Wenn Kallus die Ränder schön ummantelt, wäre das ein echtes Merkmal des Baumes.

Beim Nebari dachte ich mir, dass es schon viel ausmachen könnte, den Baum über die Zeit deutlich tiefer zu setzen und zu probieren, den Baum zu drehen, dass man leicht seitlich auf den Totholzbereich blickt.
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Der Maddin
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Re: Goldulme

Beitrag von Der Maddin »

Hallo,
Danke für eure Verbesserungsvorschläge.
@BenBonsai
bei der oberen Bilderfolge der Rundumansicht des Baumes
sehe ich keine bessere Ansichtseite.
Ich werde auch nicht mehr an der Wunde und dem Nebari
arbeiten. Dieses Jahr wird die Krone Neu aufgebaut
und im Herbst oder nächstem Frühjahr werde ich mich von dem
Baum trennen. Er wird mir langsam zu schwer.
LG,
Martin
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BenBonsai
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Re: Goldulme

Beitrag von BenBonsai »

Das klingt entschieden.
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