Problem mit orientalischer Hainbuche
Problem mit orientalischer Hainbuche
Hallo zusammen,
ich habe ein Problem mit einer orientalischen Hainbuche. Vielleicht kann mir jemand von euch helfen.
An einigen Ästen werden nach und nach die Blätter braun und der Ast stirbt mit der Zeit ganz ab. Die betroffenen Äste befinden sich sowohl im Spitzenbereich, als auch im unteren Bereich des Baumes.
Das Ganze begann bereits im letzten Jahr und setzt sich leider in diesem Jahr weiter fort.
Folgende Maßnahmen habe ich bis jetzt durchgeführt:
Im Spätherbst letzten Jahres alle Blätter entfernt, den Baum mit einem Hochdruckreiniger gesäubert, ein Mittel gegen Spinnmilben und zusätzlich mit verdünntem Jin Mittel gespritzt.
Im Frühjahr dieses Jahres neu getopft. Die gesamte alte Erde entfernt, die Wurzeln sauber ausgewaschen und in eine Mischung aus Akadama, Bims, Kiryu und Zeolith getopft.
Der erste Austrieb war völlig in Ordnung und gesund, aber nur kurze Zeit später begann wieder das Problem, das nach und nach alle Blätter an einem Ast braun werden und der Ast abstirbt. Andere Äste scheinen gesund und treiben normal.
In diesem Jahr habe ich erneut ein Mittel gegen Spinnmilben gespritzt und im Laufe des Jahres mit dem gebotenen zeitlichen Abstand folgende Mittel gegen einen Pilzbefall gespritzt.
Ein spezielles Pilzmittel, Aliette Plus, Ortiva Spezial Pilzfrei
Leider bis jetzt alles ohne Erfolg.
Hat jemand von euch noch eine Idee ?
Viele Grüße
Ingo
ich habe ein Problem mit einer orientalischen Hainbuche. Vielleicht kann mir jemand von euch helfen.
An einigen Ästen werden nach und nach die Blätter braun und der Ast stirbt mit der Zeit ganz ab. Die betroffenen Äste befinden sich sowohl im Spitzenbereich, als auch im unteren Bereich des Baumes.
Das Ganze begann bereits im letzten Jahr und setzt sich leider in diesem Jahr weiter fort.
Folgende Maßnahmen habe ich bis jetzt durchgeführt:
Im Spätherbst letzten Jahres alle Blätter entfernt, den Baum mit einem Hochdruckreiniger gesäubert, ein Mittel gegen Spinnmilben und zusätzlich mit verdünntem Jin Mittel gespritzt.
Im Frühjahr dieses Jahres neu getopft. Die gesamte alte Erde entfernt, die Wurzeln sauber ausgewaschen und in eine Mischung aus Akadama, Bims, Kiryu und Zeolith getopft.
Der erste Austrieb war völlig in Ordnung und gesund, aber nur kurze Zeit später begann wieder das Problem, das nach und nach alle Blätter an einem Ast braun werden und der Ast abstirbt. Andere Äste scheinen gesund und treiben normal.
In diesem Jahr habe ich erneut ein Mittel gegen Spinnmilben gespritzt und im Laufe des Jahres mit dem gebotenen zeitlichen Abstand folgende Mittel gegen einen Pilzbefall gespritzt.
Ein spezielles Pilzmittel, Aliette Plus, Ortiva Spezial Pilzfrei
Leider bis jetzt alles ohne Erfolg.
Hat jemand von euch noch eine Idee ?
Viele Grüße
Ingo
Re: Problem mit orientalischer Hainbuche
ich kann dir nur sagen, dass ich exakt das gleiche phänomen gerade an einem weißdorn habe und genau so ratlos bin...
viewtopic.php?t=53667
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Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
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Re: Problem mit orientalischer Hainbuche
Könnte es die Hitze sein? Ich meine in dem Fall mein ich nicht harte Sonneneinstrahlung sondern tasächlich die Wärme. Ich habe an anderen Bäumen seit ein paar Tagen ähnliches gesehen und seit sie zwei Mal pro Tag mit einem Rasensprenger begegnet werden hat es aufgehört...
-
Spätberufener
- Beiträge: 41
- Registriert: 20.09.2015, 01:12
Re: Problem mit orientalischer Hainbuche
Servus Ingo,
du hast ein sehr grobes durchlässiges Substrat. Wenn der Baum in der prallen Sonne steht, braucht er mindestens drei mal am Tag Wasser. Die Schale sollte auch schattiert werden.
Ich habe den gleichen Baum, daher erlaube ich mir dieses zu schreiben.
Gruß Werner
du hast ein sehr grobes durchlässiges Substrat. Wenn der Baum in der prallen Sonne steht, braucht er mindestens drei mal am Tag Wasser. Die Schale sollte auch schattiert werden.
Ich habe den gleichen Baum, daher erlaube ich mir dieses zu schreiben.
Gruß Werner
Re: Problem mit orientalischer Hainbuche
Hallo Thro und Werner,
danke für eure Tips, aber leider kann ich Sonneneinstrahlung als Ursache ausschließen. Der Baum steht unter einem Schattierungsnetz und bekommt nur Abends direkte Sonneneinstrahlung. Im letzten Herbst war das Problem auch schon vorhanden und in der Zeit waren die Temperaturen deutlich kühler. Also fällt die Hitzeproblematik leider auch aus.
Hallo Achim,
dein Problem mit dem Weißdorn sieht in der Tat meinem Problem sehr ähnlich.
Viele Grüße
Ingo
danke für eure Tips, aber leider kann ich Sonneneinstrahlung als Ursache ausschließen. Der Baum steht unter einem Schattierungsnetz und bekommt nur Abends direkte Sonneneinstrahlung. Im letzten Herbst war das Problem auch schon vorhanden und in der Zeit waren die Temperaturen deutlich kühler. Also fällt die Hitzeproblematik leider auch aus.
Hallo Achim,
dein Problem mit dem Weißdorn sieht in der Tat meinem Problem sehr ähnlich.
Viele Grüße
Ingo
Re: Problem mit orientalischer Hainbuche
Hier viewtopic.php?t=45744 wurde über ähnliches philosophiert.
Äste starben nicht ab, nur Blätter. Die Blätter meiner Hainbuche sind aktuell noch okay.
Äste starben nicht ab, nur Blätter. Die Blätter meiner Hainbuche sind aktuell noch okay.
Diese Nachricht besteht aus 78% aufbereiteten Alt-Mail-Buchstaben,
bitte entsorgen Sie sie auf umweltfreundlichem Wege!
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Re: Problem mit orientalischer Hainbuche
Hallo Ingo
Sicher bin ich mir nicht,
aber es gibt ein paar Indizien.
Die teilweise nach oben gebogenen Blätter deuten auf einen Wassermangel hin.
Dein Substrat ist sehr, sehr durchlässig, was sich nachteilig auf die Wasserversorgung auswirkt.
Teilweise kann ich erkennen das hauptsächlich dünne Zweige betroffen sind.
Die Vermutung geht dahin,
das der "Saftstrom" an den betroffenen Zweigen zusammengebrochen ist.
Der linke, starkwüchsige Bereich wirkt weniger betroffen,
was auch in die Richtung weisen würde,
das der Baum sich (wegen Wassermangels) von schwächeren Bereichen trennt.
mfG Dieter
Sicher bin ich mir nicht,
aber es gibt ein paar Indizien.
Die teilweise nach oben gebogenen Blätter deuten auf einen Wassermangel hin.
Dein Substrat ist sehr, sehr durchlässig, was sich nachteilig auf die Wasserversorgung auswirkt.
Teilweise kann ich erkennen das hauptsächlich dünne Zweige betroffen sind.
Die Vermutung geht dahin,
das der "Saftstrom" an den betroffenen Zweigen zusammengebrochen ist.
Der linke, starkwüchsige Bereich wirkt weniger betroffen,
was auch in die Richtung weisen würde,
das der Baum sich (wegen Wassermangels) von schwächeren Bereichen trennt.
mfG Dieter
grüsse an die bewohner von melmac
Re: Problem mit orientalischer Hainbuche
hallo dieter, so eine vermutung hatte ich auch, aber das komische ist, dass ein kleiner trieb ganz unten an dem komplett abgestorbenen substamm noch ganz normal wächst. der komplette rest des baumes zeigt ebenfalls keinerlei anzeichen von wassermangel.
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
Re: Problem mit orientalischer Hainbuche
Also dann würde ich erstmal auf das Thema "grobes Substrat" springen. Eine schnelle Maßnahme: 2cm Kokohum einfach drauf und beobachten. Kokohum speichert enorm viel Flüssigkeit und gibt es dann gleichmäßig an das darunter liegende Substrat. Ob das zu deinem Substratkonzept passt wird sich zeigen. Ein Versuch wäre es vllt. Wert....
Re: Problem mit orientalischer Hainbuche
Wassermangelerscheinungen können ja auch durch "verbrannte" Wurzeln kommen.
Diese wiederum durch zu hoch dosierten Dünger, oder wenn das Substrat nach dem düngen zu trocken wird, was dann nochmal eine Mehrbelastung für Feinwurzeln ist.
Ich hatte ein ähnliches Phänomen mal als ich Osmocote Pro verwendet habe. Aber nur bei zwei Bäumen. Seit dem bekommen sie anderen und weniger Dünger. Siehe da ... alles wieder tutti.
Ich vergleiche das mal mit "Intoleranz" im Bezug auf Essen beim Mensch. Da wären die Wurzeln quasi der Darmtrakt, der die Nahrung aufnimmt. Esse ich nur Dinge, die den Darm reizen (die Gründe lass ich mal aussen vor) kommt es zu Entzündungen und es zeigen sich Reaktionen wie z.B. Hautausschlag.
Hoffe ich konnte es verbildlichen...
MfG
Diese wiederum durch zu hoch dosierten Dünger, oder wenn das Substrat nach dem düngen zu trocken wird, was dann nochmal eine Mehrbelastung für Feinwurzeln ist.
Ich hatte ein ähnliches Phänomen mal als ich Osmocote Pro verwendet habe. Aber nur bei zwei Bäumen. Seit dem bekommen sie anderen und weniger Dünger. Siehe da ... alles wieder tutti.
Ich vergleiche das mal mit "Intoleranz" im Bezug auf Essen beim Mensch. Da wären die Wurzeln quasi der Darmtrakt, der die Nahrung aufnimmt. Esse ich nur Dinge, die den Darm reizen (die Gründe lass ich mal aussen vor) kommt es zu Entzündungen und es zeigen sich Reaktionen wie z.B. Hautausschlag.
Hoffe ich konnte es verbildlichen...
MfG
Zuletzt geändert von Baalistic am 13.07.2023, 16:17, insgesamt 2-mal geändert.
Re: Problem mit orientalischer Hainbuche
Hallo zusammen und danke für die Tips,
wie schon geschrieben begann das Problem bereits im letzten Jahr und das auch im Herbst, wo die Temperaturen schon deutlich kühler waren. Zu der Zeit hatte ich ein deutlich weniger durchlässiges Substrat und da schon eher die Vermutung, das der Baum zu feucht stand. Deshalb jetzt das durchlässige Substrat aus Akadama, Bims, Kiryu und Zeolith.
Was meines Erachtens gegen Wassermangel spricht ist, das manche Bereiche des Baumes super wüchsig sind und andere Äste langsam komplett absterben.
Nichtsdestotrotz werde ich jetzt bei extremer Hitze immer mal ein bisschen Spagnum Moos auflegen um für eine erhöhte Feuchtigkeit zu sorgen.
Ich möchte nichts unversucht lassen den Baum zu retten.
Ein Überdüngen vermute ich eigentlich auch eher nicht, da der Baum, bis auf 3 Gaben Wuxal, immer nur organisch mit Aminosol gedüngt würde.
Gruß
Ingo
wie schon geschrieben begann das Problem bereits im letzten Jahr und das auch im Herbst, wo die Temperaturen schon deutlich kühler waren. Zu der Zeit hatte ich ein deutlich weniger durchlässiges Substrat und da schon eher die Vermutung, das der Baum zu feucht stand. Deshalb jetzt das durchlässige Substrat aus Akadama, Bims, Kiryu und Zeolith.
Was meines Erachtens gegen Wassermangel spricht ist, das manche Bereiche des Baumes super wüchsig sind und andere Äste langsam komplett absterben.
Nichtsdestotrotz werde ich jetzt bei extremer Hitze immer mal ein bisschen Spagnum Moos auflegen um für eine erhöhte Feuchtigkeit zu sorgen.
Ich möchte nichts unversucht lassen den Baum zu retten.
Ein Überdüngen vermute ich eigentlich auch eher nicht, da der Baum, bis auf 3 Gaben Wuxal, immer nur organisch mit Aminosol gedüngt würde.
Gruß
Ingo
