Danke Frank für deinen Eindruck.
Ich habe gestern Abend und in der Nacht den Stein einige Stunden lang mit einem Skalpell an allen Flächen abgeschabt und jede Rille und Ecke ausgekratzt.
Danach mit einer Hand-Drahtbürste gründlich gebürstet.
Anschliessend mit Scheuerpulver (VIM) nass gebürstet und gewaschen.
Danach den Stein erhitzt um ihn auszutrocknen und als Finish mit Babyöl eingepinselt um die dunkle Matrix etwas lebendiger zu machen.
Zum Schluss wurde er mit einer harten Naturborsten-Schuhbürste gebürstet.
Man könnte den Stein mit einer Rundbürste in der Bohrmaschine o.ä. noch wesentlich glatter hinbekommen und die Oberflächen der verschiedenen hervorstehenden Adern viel feiner abtragen. Das will ich aber bei diesem Stein nicht denn er darf etwas wild bleiben. Ein Handschmeichler wird er nicht werden.
Bei einem Suiseki, der formal etwas Gescheites darstellt und in die Sammlung aufgenommen würde, käme jetzt die Bereibung z.B. mit einem Stück harten Leder, Holz oder Bambus. Essstäbchen sind dafür ganz gut geeignet.
Einen Suiseki, der später mal an Ausstellungen gezeigt werden soll, auf keinen Fall mit etwas Abrasivem bereiben wie z.B. Schleifpapier, Schleifstein oder Stahlwolle o.ä.. Ein Fachmann erkennt das und bei einer allfälligen Bewertung gäbe das grobe Abzüge.
Der Stein präsentiert sich nun so:
.

- 20230804_093925.jpg (133.78 KiB) 5366 mal betrachtet

- 20230804_094002.jpg (145.1 KiB) 5366 mal betrachtet