Meine 1. Pinus Sylvestris
Re: Meine 1. Pinus Sylvestris
An der engste Stelle längst nur einige cm spalten das du quasi 4 gleiche Teile hast und der Stamm an der Stelle breiter wird kann man Stück Holz oder so rein schieben und dann natürlich versiegeln.
Re: Meine 1. Pinus Sylvestris
Meinst du unterhalb der verdickung das holz rein damit sich der stamm von unten nach oben verjüngt?
Re: Meine 1. Pinus Sylvestris
Ja genau.
Re: Meine 1. Pinus Sylvestris
Ich behalte mir das mal im Hinterkopf, vielleicht kommt ich später mal drauf zurück. Danke Andreas
Mir hat auch jemand in einem anderen forum folgendes vorgeschlagen. Den baum um 45 grad kippen und die vorhandene leichte Biegung verstärken, die Krone nach links biegen und so aufbauen.
Ich habs mal versucht zu zeichnen, ich bin grottenschlecht im zeichnen also sorry wenn man nicht erkennt was gemeint ist.
Mir hat auch jemand in einem anderen forum folgendes vorgeschlagen. Den baum um 45 grad kippen und die vorhandene leichte Biegung verstärken, die Krone nach links biegen und so aufbauen.
Ich habs mal versucht zu zeichnen, ich bin grottenschlecht im zeichnen also sorry wenn man nicht erkennt was gemeint ist.
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Re: Meine 1. Pinus Sylvestris
und was sollst du mit den wurzeln anstellen ?
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
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Re: Meine 1. Pinus Sylvestris
Nun da er sich noch in einem großen Container befindet würde ich das was übersteht von erde befreien und versuchen das meiste in den kleineren topf zu bekommen. Aufgrund der Größe der aktuellen Kiste muss ich sowieso die Wurzeln etwas reduzieren. Ich denke wenn ich eine Hälfte des Wurzelsystems unberührt lasse beim umtopfen dann sollte es der baum schon aushalten. Oder wär es besser ihn in 2 Schritten zu kippen? Also bei den nächsten 2 mal umtopfen.
Re: Meine 1. Pinus Sylvestris
Ich denke bei der Frage ging es insbesondere um das Nebari. So schräg, wie du den braunen Stammverlauf ganz unten eingezeichnet hast, wirst du einige Wurzelansätze haben, die quasi nach oben zeigen und auf der gegenüberliegenden Seite verschwinden die Wurzelansätze in der Erde.Roman8535 hat geschrieben:Nun da er sich noch in einem großen Container befindet würde ich das was übersteht von erde befreien und versuchen das meiste in den kleineren topf zu bekommen. Aufgrund der Größe der aktuellen Kiste muss ich sowieso die Wurzeln etwas reduzieren. Ich denke wenn ich eine Hälfte des Wurzelsystems unberührt lasse beim umtopfen dann sollte es der baum schon aushalten. Oder wär es besser ihn in 2 Schritten zu kippen? Also bei den nächsten 2 mal umtopfen.
Das macht es in dem Stadium schwierig den Baum so schräg einzupflanzen, es sei denn du hast erst mal keine Anforderungen ans Nebari.
Re: Meine 1. Pinus Sylvestris
Die Wurzeln die du meinst könnten noch mit drahtbügeln oder ähnlichem nach unten gebogen werden. Die sind noch nicht so dick, daher noch gut biegbar. Und meines Wissens ist das nebari bei nadelbäumen sowieso nicht so wichtig wie bei laubbäumen. Es ist nicht egal, aber bei den meisten gesammelten nadelbäumen die ich bis jetzt so gesehen habe ist es nicht ausschlaggebend für die spätere Gestaltung. So zumindest mein Eindruck.
Re: Meine 1. Pinus Sylvestris
Als Beispiele punkto nebari
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Re: Meine 1. Pinus Sylvestris
sowas ist immer situationsabhängig. die von dir gezeigten bäume haben andere...stärken, anders gesagt spielen sie in einer anderen klasse. man tut sich keinen gefallen damit, so etwas als vergleich heranzuziehen.
ich habe das mit den wurzeln erwähnt, weil man sich mit solchen vorschlägen wie oben aus der ferne immer leicht tut.
wenn du deinen baum nochmal analysierst:
er hat eine schöne borke, aber wenig bewegung (was man ändern kann) und kaum verjüngung (was man NICHT ändern kann).
die verbliebenen äste sitzen alle weit oben, und dass eine kiefer unten am stamm nochmal austreibt, käme schon einem wunder gleich.
all das spricht für eine literatenform.
dem stamm etwas mehr bewegung verpassen, v.a. im oberen bereich und dann weiter sehen.
ich habe das mit den wurzeln erwähnt, weil man sich mit solchen vorschlägen wie oben aus der ferne immer leicht tut.
wenn du deinen baum nochmal analysierst:
er hat eine schöne borke, aber wenig bewegung (was man ändern kann) und kaum verjüngung (was man NICHT ändern kann).
die verbliebenen äste sitzen alle weit oben, und dass eine kiefer unten am stamm nochmal austreibt, käme schon einem wunder gleich.
all das spricht für eine literatenform.
dem stamm etwas mehr bewegung verpassen, v.a. im oberen bereich und dann weiter sehen.
Gruss, Achim
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Re: Meine 1. Pinus Sylvestris
Blöderweise liegen zwischen dem besprochenen Fall und diesen Beispielen mindestens 30, eher 50 Jahre und mehr.
Aber zurück zur inversen Verjüngung: Die kommt nicht zuletzt vom ganz normalen Zuwachs beim untersten Astkranz. Was die Frage aufwirft, ob es nicht besser wäre, auch die drei letzten Äste da zu kappen. Langfristig bilden sie da nunmal einen Kropf. Spalten kann man auch – no risk, no fun...
Für alle anderen Anschauungen wäre ein Bild des Baums vor einem ganz neutralen Hintergrund dankbar. Im Idealfall die gewählte Vorderseite, dazu zwei Aufnahmen etwas (nicht ganz!) von der Seite. So halt, wie man den Baum dann mal anschauen wird. Wir suchen ja das Skelett, um dann gedanklich Fleisch an die Knochen zu kriegen und eine Haltung zu entwerfen.
Das hängt ein bisschen davon ab, wo man lebt. Ein Japaner oder Koreaner würde das ganz anders sehen. Er würde sehr höflich sein Mitleid ausdrücken darüber, dass wir Langnasen fast nur junge Bäume haben, die es noch nicht zu einem Nebari gebracht haben. Also Kiefern, die weniger als hundert Jahre im Topf gepflegt werden. Diese versteckten Nebari – da wird aus der Not eine Tugend gemacht, denke ich.Roman8535 hat geschrieben: 14.10.2023, 13:51 Und meines Wissens ist das nebari bei nadelbäumen sowieso nicht so wichtig wie bei laubbäumen. Es ist nicht egal, aber bei den meisten gesammelten nadelbäumen die ich bis jetzt so gesehen habe ist es nicht ausschlaggebend für die spätere Gestaltung. So zumindest mein Eindruck.
It is not enough to be busy. So are the ants. The question is: What are we busy about?
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Re: Meine 1. Pinus Sylvestris
Die habe ich absichtlich dran gelassen da sie direkt neben den Schnittstellen der größeren Äste saßen und Ryan Neil in seinen Videos zum Thema Kiefern öfters erwähnt hat das es gut sei dies zu tun um die Wundheilung zu beschleunigen da der kleine Ast noch Saft zieht. Die Äste würde ich, wenn ich sie wirklich nicht mehr brauche, nächsten Herbst kappen.Aber zurück zur inversen Verjüngung: Die kommt nicht zuletzt vom ganz normalen Zuwachs beim untersten Astkranz. Was die Frage aufwirft, ob es nicht besser wäre, auch die drei letzten Äste da zu kappen. Langfristig bilden sie da nunmal einen Kropf
Da gebe ich dir recht, die bisherigen Fotos waren eher quer durch die Bank ohne geeigneter Überlegung dahinter. Daher habe ich mich bemüht geeignete Fotos zu machen so gut wie es die Umstände in meiner Wohnung zuließen. Ich habe 2 mögliche Fronten gefunden bei denen die inverse Verjüngung nicht so stark auffällt denke ich.Für alle anderen Anschauungen wäre ein Bild des Baums vor einem ganz neutralen Hintergrund dankbar. Im Idealfall die gewählte Vorderseite, dazu zwei Aufnahmen etwas (nicht ganz!) von der Seite. So halt, wie man den Baum dann mal anschauen wird. Wir suchen ja das Skelett, um dann gedanklich Fleisch an die Knochen zu kriegen und eine Haltung zu entwerfen.
Nun da hast du sicher recht, aber so wie die Japaner/Koreaner/Chinesen/Amerikaner... ihren eigenen Bonsai Still entwickelt haben, haben es auch die Europäer. Die Japanischen Bäume sind schön, allerdings gefallen mir z.b. die amerikanischen Bäume besser.. Ums kurz zu machen, ich strebe ja nicht die japanische Perfektion an die ihren Bäumen innewohnt. Ich werde auch nie einen über 100 jahre alten Baum besitzen der ein Bilderbuchnebari hat, nicht in meiner Gehaltsklasse. Ich bin allerdings am überlegen meinen Baum in 1-2Jahren nach der Erstgestaltung für mehrere Jahre auf einer Fliese sitzend in den Garten zu pflanzen um den Wurzelansatz zu verbessern.Das hängt ein bisschen davon ab, wo man lebt. Ein Japaner oder Koreaner würde das ganz anders sehen. Er würde sehr höflich sein Mitleid ausdrücken darüber, dass wir Langnasen fast nur junge Bäume haben, die es noch nicht zu einem Nebari gebracht haben. Also Kiefern, die weniger als hundert Jahre im Topf gepflegt werden. Diese versteckten Nebari – da wird aus der Not eine Tugend gemacht, denke ich.
Danke das ihr euch die Zeit nehmt um mir zu helfen. LG Roman
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- Front 1
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- Front 1 leicht links
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- Front 1 leicht rechts
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- Front 1 Wurzeln
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- Front 2
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Re: Meine 1. Pinus Sylvestris
Roman - danke für die Bilder. Erklären musst du mir deine Stilbevorzugungen nicht, ich bin nicht gerade, was man orthodox nennt. Ich bezog mich bloss auf etwas gewagte Wurzelvergleiche mit Ausstellungsbildern.
Auf deinen Bildern sehe ich zwei Dinge: Einen unentschiedenen Stammverlauf und einen toten Teil. Beides sollte man langsam in eine Form bringen. In dieser Zeit wachsen auch die Wurzeln.
Auf deinen Bildern sehe ich zwei Dinge: Einen unentschiedenen Stammverlauf und einen toten Teil. Beides sollte man langsam in eine Form bringen. In dieser Zeit wachsen auch die Wurzeln.
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Re: Meine 1. Pinus Sylvestris
Roman - ich hake nach:
Den toten Teil kannst du – zum Beispiel im Herbst oder Winter, wo man lieber drinnen arbeitet – sorgfältig von der Rinde befreien. Die brauchts ja nicht mehr. Jetzt stellst du dir vor, wie du den toten Teil verdrehen, biegen willst und schnitzt jeweils an den Kurveninnenseiten ein paar Jahhringe weg, schön flach, als würdest du ein Kanu schnitzen.
Dann kannst du an der Gabelung und zur Sicherheit auch locker ums Grün Alufolie packen. Die isoliert, was wichtig sein wird. Jetzt packst du den toten Teil in einen richtig nassen Lappen und lässt das einwirken, einen Tag wenigstens. Dann wärmst du das mit dem Bunsenbrenner, schön sorgfältig auf und ab und rundrum. Geduldssache, kokeln soll es nicht, immer aufs Grün achten, auch wenn es geschützt ist. Darum biegst du das mit der andern Hand vorzu weg von der Hitze.
Bald wird das Holz weich und du kannst es formen. Du musst keinen Draht zur Hand haben, mit einem sehr tauglichen Backhandschuh (es wird sehr heiss!) in Form bringen, festhalten und warten. Sehr schnell härtet das Holz aus, sonst kannst du den Vorgang wiederholen. Parallel dazu drahtest du den grünen Stamm, nur mit einem, eher dicken Draht vorerst, längs des Stamms. Zur Stabilisierung geht der durch das Bodenloch der Schale und wird sinnvoll verankert. Du brauchst ihn, um die Linie des Stamms zu finden und die brauchst du, um zu sehen, wohin das geformte Totholz soll.
Das als Skizze, was technisch machbar ist.
Aber solche Sachen machen bloss Sinn, wenn man ein Bild vor Augen hat, in welche Richtung es gehen soll mit dem Baum. Und seien es nur ein paar Filzstifttriche auf einem Briefumschlag – eine Idee muss da sein. An die arbeitet man sich dann hin mit all diesen wunderbaren Tricks, die sich über die Zeit so ergeben haben.
Darum frage ich dich: Was siehst du?
Dann öffnen sich erst Wege.
Den toten Teil kannst du – zum Beispiel im Herbst oder Winter, wo man lieber drinnen arbeitet – sorgfältig von der Rinde befreien. Die brauchts ja nicht mehr. Jetzt stellst du dir vor, wie du den toten Teil verdrehen, biegen willst und schnitzt jeweils an den Kurveninnenseiten ein paar Jahhringe weg, schön flach, als würdest du ein Kanu schnitzen.
Dann kannst du an der Gabelung und zur Sicherheit auch locker ums Grün Alufolie packen. Die isoliert, was wichtig sein wird. Jetzt packst du den toten Teil in einen richtig nassen Lappen und lässt das einwirken, einen Tag wenigstens. Dann wärmst du das mit dem Bunsenbrenner, schön sorgfältig auf und ab und rundrum. Geduldssache, kokeln soll es nicht, immer aufs Grün achten, auch wenn es geschützt ist. Darum biegst du das mit der andern Hand vorzu weg von der Hitze.
Bald wird das Holz weich und du kannst es formen. Du musst keinen Draht zur Hand haben, mit einem sehr tauglichen Backhandschuh (es wird sehr heiss!) in Form bringen, festhalten und warten. Sehr schnell härtet das Holz aus, sonst kannst du den Vorgang wiederholen. Parallel dazu drahtest du den grünen Stamm, nur mit einem, eher dicken Draht vorerst, längs des Stamms. Zur Stabilisierung geht der durch das Bodenloch der Schale und wird sinnvoll verankert. Du brauchst ihn, um die Linie des Stamms zu finden und die brauchst du, um zu sehen, wohin das geformte Totholz soll.
Das als Skizze, was technisch machbar ist.
Aber solche Sachen machen bloss Sinn, wenn man ein Bild vor Augen hat, in welche Richtung es gehen soll mit dem Baum. Und seien es nur ein paar Filzstifttriche auf einem Briefumschlag – eine Idee muss da sein. An die arbeitet man sich dann hin mit all diesen wunderbaren Tricks, die sich über die Zeit so ergeben haben.
Darum frage ich dich: Was siehst du?
Dann öffnen sich erst Wege.
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Re: Meine 1. Pinus Sylvestris
Hallo
Also nach langem grübeln hab ich dann wortwörtlich Bewegung in die Sache gebracht. Leider sieht das nun auf den Bildern noch kaotischer aus als vorher. Ich hab mein bestes versucht anständige Bilder zu machen, aber man muss wohl erst Ordnung in die äste bringen damit man vernünftig was erkennt.
Bei einem Bild hab ich nen ast markiert den ich denk ich kappen muss da er 1. Teil eines astpaares ist das auf gleicher Höhe ist und 2. Nach unten schaut.
Also nach langem grübeln hab ich dann wortwörtlich Bewegung in die Sache gebracht. Leider sieht das nun auf den Bildern noch kaotischer aus als vorher. Ich hab mein bestes versucht anständige Bilder zu machen, aber man muss wohl erst Ordnung in die äste bringen damit man vernünftig was erkennt.
Bei einem Bild hab ich nen ast markiert den ich denk ich kappen muss da er 1. Teil eines astpaares ist das auf gleicher Höhe ist und 2. Nach unten schaut.
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