Die Lärche hat dieses Jahr enorm an Feinverzweigung zugelegt. Ein Drittel etwa mußte ich rausschneiden. Die Spitze ist etwas aufgerichtet worden (deswegen der Holzklotz), der rechte Ast dagegen ist etwas nach unten gezogen worden. Der Baum wirkt dadurch stabiler, finde ich.
Was mich etwas stört, ist, dass der alte Kappschnitt als nahezu unversehrtes Totholz stehen geblieben ist. In der Natur beginnt der Zersetzungsprozess meist an der Kappstelle und setzt sich dann erst nach innen in den Stamm fort. Für mich wäre deshalb zumindest ein Oru, das sich im Kappschnitt befindet, eine "logische" Ergänzung zu den hohlen Bereichen in der Stammbasis. Außerdem hättest Du dann 3 Löcher, was nach dem Goldenen Schnitt wieder gefälliger aussehen würde ...
Ist aber nur ein Detail, welches vielleicht außer mir niemandem auffällt
LG,
der woodman
So ist nun weder der etwas, der pflanzt, noch der begießt, sondern Gott, der das Gedeihen gibt.
hopplamoebel hat geschrieben: 29.11.2021, 17:57
Was mich etwas stört, ist, dass der alte Kappschnitt als nahezu unversehrtes Totholz stehen geblieben ist.
Welche Stelle meinst du genau??
Grundsätzlich ist es so, dass sich im Stamm ein Pilz eingenistet hat. Der untere Bereich ist schon komplett hohl, da ist nur noch ein sehr schmaler lebender Holzbereich. Das sieht sich langsam nach oben, d.h. der Baum wird nach oben hin von alleine immer hohler werden. An dem Umkehrpunkt, da wo jetzt der Holzklotz dazwischengeschoben ist, wird in den kommenden Jahren sicher auch ein Loch entstehen. Fräsen will ich da nix, einfach nur abwarten, das ergibt sich dann von selbst....
Wunderbare Lärche geworden. Freue mich auf die weitere Entwicklung.
Schade für uns Betrachtende, daß zwischen 7/2009 und 4/2016 die Entwicklungsfortschritte
im einzelnen nicht einsehbar sind.
Nichts desto trotz: klasse Arbeit!
Gruß
Rüdiger
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
Nach 10 Jahren umtopfen stelle ich mir schwierig vor. Nimmst du dann eher viel oder wenig Wurzelmasse weg? Lärchen sind da ja recht heikel, denke ich.
Liebe Grüße,
Barbara
Hallo Barbara,
ehrlich gesagt weiß ich das noch nicht so genau, das wird ein Novum. Ich habe die Lärche bewußt solange nicht umgetopft, weil ich durch das Umtopfen viele alte Yamadori-Bäume verloren habe. Jetzt drainiert das Substrat nicht mehr richtig und ich komme ums Umtopfen nicht umhin. Ich habe die Hoffnung, dass ich nicht all zuviele Wurzeln schneiden muss und hauptsächlich altes verdichtetes Substrat ausgetauscht werden muss.