Kleine Bäume ganz groß. Für alle Winzlinge, die schon Baum sind und nicht Sämling, also einen gewissen Entwicklungsgrad haben. Treu dem Motto "der kleinst mögliche Baum".
bonsaiheiner hat geschrieben: 15.05.2023, 09:50
Der kleine Besen gefällt mir, vor allem, weil die filigrane Krone so gelungen daherkommt.
Würde ich es auch genauso gemacht haben?
Ich wäre stolz.
Danke Heiner, du machst mich ganz verlegen.
Auf den Weg gebracht ist die Zelkove, doch eine so natürliche Krone wie bei deinen Besenformen hat sie nicht.
Die am Bild gerade herausstehenden Schnittenden stören. Wird weiter eingekürzt, schneide ich 1-2 Jahre Entwicklung weg. Doch weiß ich nicht, ob sie von innen wieder austreibt. Ich konnte mich 5 Wochen nicht um die Zelkove kümmern. insofern hake ich dieses Jahr mal insgeheim ab, warte nur wie die Kleine reagiert.
Grüße
Rainer
“Fais de ta vie un rêve, et d'un rêve, une réalité“ Antoine de Saint-Exupéry
Danke Barbara und Robert.
Heuer bin ich mit der Verzweigung nicht weitergekommen. Viel unterwegs und wenig individuelle Zuwendung. Im nächsten Jahr soll alles besser werden.
Grüße
Rainer
“Fais de ta vie un rêve, et d'un rêve, une réalité“ Antoine de Saint-Exupéry
Winterbild, die Krone wurde minimal gekürzt. Schneiden, kontrollieren, schneiden, kontrollieren, schneiden, kontrollieren… das zieht sich. Irgendwann waren die Finger kalt.
Stammdurchmesser 4,5 cm
Nebari: 11 cm
Grüße
Rainer
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14.01.2024
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“Fais de ta vie un rêve, et d'un rêve, une réalité“ Antoine de Saint-Exupéry
ein schöner Baum und eine wundervoll dokumentierte Story über seinen Werdegang!
Am Hamburger Elbstrand in Blankenese stehen Kopfweiden an der Hochwasserkante und neigen sich den hereinkommenden Gezeiten zu. Trotzdem strotzen sie vor Kraft und Lebendigkeit. An eine dieser Kopfweiden erinnert mich deine Zelkova!
Ich habe selber lange nach einer erschwinglichen Zelkova serrata in Besenform als Shohin gesucht und bin nun tatsächlich bei einem meiner Lieblings-Bonsaihändler fündig geworden. Die Proportionen zwischen Stamm und aufzubauender Krone stimmen, und die Astansätze sind m.M nach vielversprechend. Mich würde daher sehr interessieren, in welchem Substrat du deine Zelkova hältst und wie du sie düngst, um trotz verhältnismäßig kleiner Schale solch eine Vitalität und Wuchskraft über Jahre zu erhalten.
Arian hat geschrieben: 08.03.2024, 03:41
in welchem Substrat du deine Zelkova hältst und wie du sie düngst, um trotz verhältnismäßig kleiner Schale solch eine Vitalität und Wuchskraft über Jahre zu erhalten.
Danke Arian und viel Erfolg mit deinem Neuerwerb.
Meine Zelkova steht in Standardsubstrat Akadama - Bims - Blähschiefer/Lava/gesiebtes Altsubstrat etwa gleiche Anteile 1:1:1. Ich verwende keine organischen Anteile. Umgepflanzt wird alle 2-3 Jahre mit vollständigen Auswaschen des Altsubstrates.
Die Zelkove wurde bislang nicht pinziert, der erste Schnitt erfolgte wenn 6-8 Blätter entwickelt waren. Für feinere Spitzentriebe werde ich künftig früher zurückschneiden und versuchen 3-4 Rückschnitte zu erreichen. Durch mein Kalthaus hat die Zelkove verlängertes Wachstum über das Jahr. Die Knospen schwellen gerade, die Blätter bleiben immer bis Ende Oktober. Das könnte ein wichtiger Faktor sein.
Grüße
Rainer
“Fais de ta vie un rêve, et d'un rêve, une réalité“ Antoine de Saint-Exupéry
ah klasse, vielen Dank für deine Tipps! Bei mir steht die Zelkove zur Akklimatisierung auch noch auf dem ungeheizten Dachboden.
Morgen nach der - hoffentlich erstmal letzten - Frostnacht kommt sie runter auf den Balkon und darf mit den großen spielen....