Das ist ein Baum, mit dem ich emotional sehr verbunden bin. Wenn ich vor ihm stehe, freue ich mich.
Es ist ein rotlaubiger Ahorn mit sehr kleinen Blättern. Die Baumhöhe ist fast ein Meter. Ich gestalte ihn seit zwei Jahren.
Bis auf Kleinigkeiten wird der Ahorn wahrscheinlich so bleiben wie er ist. Vielleicht ein paar Äste abspannen und etwas mehr auf Verjüngung arbeiten...
Die Schale finde ich ziemlich grässlich, aber in der 50 plus Größe sieht es bei mir mager aus. Vielleicht finde ich ja mal eine schöne in einem Türkis- oder Blauton.
Das zweite Bild zeigt die etwas bessere Ansichtsseite, ich war wieder mal zu hastig beim topfen
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Zuletzt geändert von BenBonsai am 11.03.2025, 07:30, insgesamt 1-mal geändert.
Hey Ben,
Ein sehr schöner Baum. Kein typischer Bonsai Palmatum, dafür aber ein sehr natürlicher Ahorn, was ich mindestens genauso gut finde. Im oberen Bereich könnte ich mir vorstellen, auf Zeit noch einige Äste etwas ab zu setzen. Die zukünftige Schale könnte dann ruhig noch etwas breiter sein, finde ich, und vielleicht nach außen gehende Wände haben. Tolle Arbeit bis jetzt!
LG, Lutz
kann ich verstehen, dass du an dem Baum hängst. Er hat seinen eigenen Charakter, den man durch zuviel Eingreifen zerstören würde.
Ich finde, er sieht auch so recht stimmig aus, bis auf die Stammverlängerung vorne, die fast senkrecht nach oben geht. Da sticht das sehr gerade Stück ins Auge. Das würde ich noch zurücksetzen.
Liebe Grüße,
Barbara
"Sorge Dich um den Beifall der Leute, und Du wirst ihr Gefangener sein." LAOTSE
Danke für Dein Feedback. Im oberen Kronenbereich darf und muss noch eingegriffen werden. Auf den Bildern sieht der Ast tatsächlich etwas störend aus, v.a. weil oben ein Doppelast entspringt. Wenn ich den auflöse, wird eine gute Verjüngung entstehen, ohne dass sich am Gesamtbild viel ändern wird.
ein sehr schöner Baum, der mich an alte, alleinstehende Parkbäume auf einer großen Lichtung erinnert!
Dein Skeeters Broom hat eine schöne Feinverzweigung und kurze Internodien. Das unterstreicht sein Alter. Ich würde jetzt beginnen, die Äste abzuspannen und aus der diagonalen Besenform in eine waagerechte, hängende Wuchsrichtung zu gestalten. Was hältst du davon, ihn beim nächsten Umtopfen in eine größere flachere, vielleicht rechteckige Schale zu setzen? Das unterstreicht noch mehr die Weite einer offenen Parklandschaft. Das Türkis ist zwar ein toller Kontrast zu dem roten Austrieb der Sorte, wäre mir aber zu knallig und bunt. Mir gefiele da eine etwas blassere Farbe, vielleicht in hellgelb-beige oder hell-grüblau, besser.
Deine Gedanken kann ich gut nachvollziehen! Alte Parkbäume sind für mich bei den meisten meiner Bäume die Ziellinie der Gestaltung.
Die Wuchsrichtung und Aufgliederung möchte ich grundsätzlich so beibehalten, lediglich die unteren hängenden Äste noch mehr betonen und die Substämme leicht abspannen. Wenn mich die Wirkung beim ersten, intuitiven Blick einfängt, bin ich mit der Zange eher zurückhaltend.
Eine 60cm Schale wäre wahrscheinlich ideal, solche sind aber schwer zu finden und ein Kostenpunkt. Farblich bin ich noch nicht ganz festgelegt, Deine Vorschläge könnte ich mir vorstellen.
Arian hat geschrieben: 19.03.2024, 09:31Ich würde jetzt beginnen, die Äste abzuspannen und aus der diagonalen Besenform in eine waagerechte, hängende Wuchsrichtung zu gestalten.
Die untersten vielleicht, bloss nicht die oberen. Sonst wird der «Pfauenfächer» zesrstört, der die Gesamterscheinung hier ausmacht.
Was die Schale aneght, halte ich mich zurück: Eine neue muss man erst finden und die ist dann, wie sie ist – oderman gibt einiges mehr aus für eine, die so ist, wie man es dem Töpfer sagt. Aber das hat ja auch Zeit.
It is not enough to be busy. So are the ants. The question is: What are we busy about?
(Thoreau)
ich finde die Kombination richtig gut, klar sollte die nächste Schale etwas größer sein.
Es gibt wenige Bäume die ich öfter am Tag anschaue, dieser gehört definitiv dazu.
Also, Danke fürs Zeigen und einen guten Start in den Frühling!
So ein Baum macht schon Spaß.
Über diese mittige Gabel mit dazu gehörenden Astwerk würde ich gerne ein paar Worte verlieren. Der aufrechtstrebende Ast dieser Gabel scheint sich noch einmal zu teilen in zwei sehr eng beieinanderliegende Äste. Diese im spitzen Winkel aufsteigenden Strukturen verdicken unterhalb des Teilungspunktes gerne seitlich. Diese Stellen sind besonders Bruch gefährdet, der Stamm reißt dann mittig durch. Der nach links abgehende Teil hat im letzten Drittel reichlich Astwerk. Mir ist diese Gabel sofort ins Auge gesprungen, weil sie anders ist als die anderen prominenten aufsteigenden Äste. Der vom Stamm nach links driftende Ast unterhalb der Gabelung macht auf mich den Eindruch als solle er Platz machen für einen ungestörten Blick ins innere des Baumes. Den sehe ich aufgerichteter zum leichten kaschieren der Gabel.
Du hast bemerkenswerte Bäume in deiner Sammlung.
Norbert
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
Der rote Pfeil zeigt auf die zu eng beieinander stehenden Äste.
Der gelbe Pfeil zeigt den Ast, den ich aufrichten würde in die Sichtachse der Gabel hinein.
Die roten Kreise zeigen Bereiche wo ich eine zu dichte Verzweigung erkenne - gerade das ist natürlich schwer dreidimensional auf dem Bild aufzulösen. Nur du stehst vor dem Baum.
Würde dir eigentlich eine 70er Schale 7cm hoch helfen?
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Norbert
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924