(Erst-)Gestaltung einer Eibe aus dem Gartencenter
- Suikinkutsu
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(Erst-)Gestaltung einer Eibe aus dem Gartencenter
Hallo zusammen,
ich habe mir im Gartenmarkt was zum Üben gekauft:
Zunächst habe ich mir das Baumportrait hier im Forum durchgelesen und u.a. festgestellt, dass ich jetzt umtopfen kann und auch sollte. Gern hätte ich direkt losgelegt, aber da hat mir das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht und ich kann erstmal nur theoretisieren. Wer weiß, wofür es gut ist .... Mich würde Eure Ansicht zu meinen Überlegungen interessieren.
Diese drei Stämmchen bilden zwar zurzeit eine ganz hübsche Gruppe, finde ich, würden aber sicher bald zusammen wachsen.
Eines der Stämmchen hat einen ganz hübschen Fuß. Den könnte man aber dann am besten ausbauen, wenn er allein stünde - vermute ich.
Am liebsten würde ich die Planze(n?) aufteilen und daraus zwei Bäumchen machen: eines mit nur einem Stamm und eines mit einem Doppelstamm. Keine Ahnung, ob das Aussicht auf Erfolg hat. Der Inhalt des Topfes besteht fast nur aus Wurzeln, die ich erst vorsichtig entwirren muss. Dann sieht man vielleicht mehr.
Gesetzt den Fall, das das klappt, würde ich beim Einzelstämmchen auf den ersten starken Ast absetzen, um mit der Stammverjüngung zu beginnen. Vorsichtig weiter auslichten und dann sehen, was sich anbietet.
Hier nochmal um 180° gedreht: Frage ist, ob es sinvoller ist, dicht am Stamm zu schneiden (rot) oder erst hinter dem ersten kleinen Ästchen, damit die Schnittstelle besser verheilt. Spielt das bei einer so jungen Pflanze schon eine Rolle?
Eines der Doppelstämmchen würde ich so absetzen:
Alles andere muss ich mir noch genauer anschauen; was meint Ihr bis dahin?
Schöne Grüße
Tim
ich habe mir im Gartenmarkt was zum Üben gekauft:
Zunächst habe ich mir das Baumportrait hier im Forum durchgelesen und u.a. festgestellt, dass ich jetzt umtopfen kann und auch sollte. Gern hätte ich direkt losgelegt, aber da hat mir das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht und ich kann erstmal nur theoretisieren. Wer weiß, wofür es gut ist .... Mich würde Eure Ansicht zu meinen Überlegungen interessieren.
Diese drei Stämmchen bilden zwar zurzeit eine ganz hübsche Gruppe, finde ich, würden aber sicher bald zusammen wachsen.
Eines der Stämmchen hat einen ganz hübschen Fuß. Den könnte man aber dann am besten ausbauen, wenn er allein stünde - vermute ich.
Am liebsten würde ich die Planze(n?) aufteilen und daraus zwei Bäumchen machen: eines mit nur einem Stamm und eines mit einem Doppelstamm. Keine Ahnung, ob das Aussicht auf Erfolg hat. Der Inhalt des Topfes besteht fast nur aus Wurzeln, die ich erst vorsichtig entwirren muss. Dann sieht man vielleicht mehr.
Gesetzt den Fall, das das klappt, würde ich beim Einzelstämmchen auf den ersten starken Ast absetzen, um mit der Stammverjüngung zu beginnen. Vorsichtig weiter auslichten und dann sehen, was sich anbietet.
Hier nochmal um 180° gedreht: Frage ist, ob es sinvoller ist, dicht am Stamm zu schneiden (rot) oder erst hinter dem ersten kleinen Ästchen, damit die Schnittstelle besser verheilt. Spielt das bei einer so jungen Pflanze schon eine Rolle?
Eines der Doppelstämmchen würde ich so absetzen:
Alles andere muss ich mir noch genauer anschauen; was meint Ihr bis dahin?
Schöne Grüße
Tim
Zuletzt geändert von Suikinkutsu am 17.04.2024, 12:14, insgesamt 1-mal geändert.
Schöne Grüße
Tim
Tim
Re: (Erst-)Gestaltung einer Eibe aus dem Gartencenter
Hallo Tim,
ich würde den Baum in der Höhe halbieren, oder dritteln und umtopfen.
Dabei beurteilen was die Wurzeln machen, wie das Nebari ausschaut und ob das 3 oder 2 Bäume sind.
Dann 1-2 Jahre nichts machen, außer pflegen und überlegen was du später haben möchtest.
Hier ein Beispiel von mir auch aus Baumschulmaterial;
viewtopic.php?p=480637#p480637
Ich mag solche Projekte gerne
Viel Spaß und bitte weiter berichten!
ich würde den Baum in der Höhe halbieren, oder dritteln und umtopfen.
Dabei beurteilen was die Wurzeln machen, wie das Nebari ausschaut und ob das 3 oder 2 Bäume sind.
Dann 1-2 Jahre nichts machen, außer pflegen und überlegen was du später haben möchtest.
Hier ein Beispiel von mir auch aus Baumschulmaterial;
viewtopic.php?p=480637#p480637
Ich mag solche Projekte gerne
Viel Spaß und bitte weiter berichten!
Gruß
László
"Wer arbeitet, macht Fehler."
Alfred Krupp
László
"Wer arbeitet, macht Fehler."
Alfred Krupp
Re: (Erst-)Gestaltung einer Eibe aus dem Gartencenter
Ich würde das auch so machen wie Laszlo. Eiben sind sehr empfindlich. Und brauchen noch länger für alles als andere Nadelbäume (und als Laubbäume sowieso). Daher würde ich bei so radikalen Eingriffen wie Rückschnitt und Umtopfen in einer Aktion sogar zwei Jahre mit allen weiteren Maßnahmen warten. Zum "Üben" eignen sich andere Arten sicher besser. Außer du willst dich in Geduld üben. Hainbuchen sind schnittverträglich und raschwüchsig. Urikawa hat hier im Forum sehr viel über Eiben gepostet, da hast du ja nun Zeit, dich einzulesen.
Das Material sieht aber sehr schön aus! Drei Bäume fände ich noch spannender als zwei. Ich mag Eiben sehr, behandele sie aber mit sehr viel Nachsicht und Respekt. Meine treiben gerade wie verrückt aus. Darüber freue ich mich. Über den Neuaustrieb bei Laubbäumen freue ich mich immer, erwarte bei angemesser Pflege aber nichts anderes. Bei Koniferen bin ich immer besonders glücklich.
Das Material sieht aber sehr schön aus! Drei Bäume fände ich noch spannender als zwei. Ich mag Eiben sehr, behandele sie aber mit sehr viel Nachsicht und Respekt. Meine treiben gerade wie verrückt aus. Darüber freue ich mich. Über den Neuaustrieb bei Laubbäumen freue ich mich immer, erwarte bei angemesser Pflege aber nichts anderes. Bei Koniferen bin ich immer besonders glücklich.
LIebe Grüße, Stefan
-
Berndbonsai
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Re: (Erst-)Gestaltung einer Eibe aus dem Gartencenter
Hallo Tim
Deine herangehensweise finde ich gut. ERstmal eine günstige Pflanze, dann überlegen und dann machen.
Trotzdem muß ich nun Wasser in den Wein gießen. Für mich sehen die Eiben wie Säuleneiben aus. Welche genaue Sorte hast Du da? Kannst Du Dich da informieren? Wenn ja, dann bring die in die Baumschule oder den Baumarkt zurück. Wenn es Säuleneiben sind sind die völlig ungeeignet, da sie ihre Triebe IMMER gerade nach oben wachsen lassen und es ist unmöglich jeden einzelnen Trieb horizontal zu drahten. Sollte es aber die Art sein, dann hast Du gutes Übungsmaterial. Gerade Eiben finde ich für Anfänger ganz gut geeignet. Vor allem da sie recht schnittverträglich sind. Sie brauchen eben etwas länger. Aber das gibt Dir die Zeit zum üben.
Ich wünsche Dir viel Erfolg und Freude bei den Bäumen.
Gruß Bend
Deine herangehensweise finde ich gut. ERstmal eine günstige Pflanze, dann überlegen und dann machen.
Trotzdem muß ich nun Wasser in den Wein gießen. Für mich sehen die Eiben wie Säuleneiben aus. Welche genaue Sorte hast Du da? Kannst Du Dich da informieren? Wenn ja, dann bring die in die Baumschule oder den Baumarkt zurück. Wenn es Säuleneiben sind sind die völlig ungeeignet, da sie ihre Triebe IMMER gerade nach oben wachsen lassen und es ist unmöglich jeden einzelnen Trieb horizontal zu drahten. Sollte es aber die Art sein, dann hast Du gutes Übungsmaterial. Gerade Eiben finde ich für Anfänger ganz gut geeignet. Vor allem da sie recht schnittverträglich sind. Sie brauchen eben etwas länger. Aber das gibt Dir die Zeit zum üben.
Ich wünsche Dir viel Erfolg und Freude bei den Bäumen.
Gruß Bend
"Da es hilfreich für die Gesundheit sein soll habe ich beschlossen glücklich zu sein" T. Fontane
- Suikinkutsu
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Re: (Erst-)Gestaltung einer Eibe aus dem Gartencenter
Herzlichen Dank an alle für das freundliche Feedback!
. Gut das der Sturm meinen Drang gebremst hat
. In der Länge auf ca. die Hälfte gekürzt hatte ich die Pflanze(n) zwecks leichterer Handhabbarkeit sogar schon
.
Deinen Faden hatte ich im Vorfeld gelesen: danke für die Dokumentation und die Inspiration! Von Urikawa stammt ja das Baumportrait; viele weitere seiner Beiträge muss ich noch lesen. Aber da habe ich ja dann Zeit genug zu.
Vielen Dank für die guten Wünsche!
Ich werde weiter berichten!
Mist: ich dachte, ich könnte hier mal so richtig loslegenespanna hat geschrieben: 15.04.2024, 21:36 ...ich würde den Baum in der Höhe halbieren, oder dritteln und umtopfen.
Dabei beurteilen was die Wurzeln machen, wie das Nebari ausschaut und ob das 3 oder 2 Bäume sind. Dann 1-2 Jahre nichts machen, außer pflegen und überlegen was du später haben möchtest.
Deinen Faden hatte ich im Vorfeld gelesen: danke für die Dokumentation und die Inspiration! Von Urikawa stammt ja das Baumportrait; viele weitere seiner Beiträge muss ich noch lesen. Aber da habe ich ja dann Zeit genug zu.
Gehen würde es also. Aber mir fiel wieder ein, dass ich hier irgendwo das Motto "Nicht mehr, als eine Gemeinheit im Jahr" gelesen habe. Tendiere deshalb dazu, auch die Eibe erstmal nur umzutopfen und mich in Sachen Gestaltung zurück halten.Immergrün hat geschrieben: 15.04.2024, 23:46 ...Daher würde ich bei so radikalen Eingriffen wie Rückschnitt und Umtopfen in einer Aktion sogar zwei Jahre mit allen weiteren Maßnahmen warten.
Das habe ich auch erst gedacht. Aber wie gesagt: ich vermute, dass recht bald alle drei Stämmchen zusammenwachsen würden. Das wäre sicher auch reizvoll, ginge aber auf Kosten eines großen Teils der m.E. vielversprechende Wurzel an dem einzelnen Stämmchen. Auch die sich bei diesem anbietende Stammverjüngung geht in der jetzigen Position noch weiter auf das Doppelstämmchen zu. Das finde ich irgendwie ungünstig (sorry: ich kann sowas noch nicht rational begründen, dazu habe ich die Thematik noch nicht genügend durchdrungen und strukturiert).Immergrün hat geschrieben: 15.04.2024, 23:46Das Material sieht aber sehr schön aus! Drei Bäume fände ich noch spannender als zwei.
Danke der Nachfrage aber darauf hatte ich geachtet. Es sind einfache Taxus baccata (keine fastigiata o.ä.), die dort (auch) als Heckenpflanzen verkauft werden. Schau Dir nochmal das erste Bild an: die Triebe unten wachsen nicht senkrecht nach oben. Sind wohl aus praktischen Gründen (Optimierung auf wenig Platzbedarf im Gartencenter) so geschnitten worden.Berndbonsai hat geschrieben: 16.04.2024, 09:23 Für mich sehen die Eiben wie Säuleneiben aus. Welche genaue Sorte hast Du da? Kannst Du Dich da informieren?
...
Ich wünsche Dir viel Erfolg und Freude bei den Bäumen.
Vielen Dank für die guten Wünsche!
Ich werde weiter berichten!
Schöne Grüße
Tim
Tim
Re: (Erst-)Gestaltung einer Eibe aus dem Gartencenter
Ich finde es sehr gut, dass du nur "eine Gemeinheit" pro Jahr machst, genauso halte ich es auch!
Vor meinem inneren Auge sah ich dich aber schon übermotiviert tätig werden und so habe ich erstmal "zwei Jahre" geschrieben. Es wären, hätte die Eibe das überlebt, aber wohl eher drei Jahre geworden. Einem motivierten Anfänger für drei Jahre "auf die Bank" zu schicken, oder vielleicht sogar für vier, ist aber hart. Daher hatte ich ja auch die Hainbuche empfohlen.
Sehr viele Bäume überleben einen radikalen Wurzelschnitt und ein Umtopfen oft nur zwei Jahre. Im ersten Jahr treiben sie aus dem Holz aus ("Ah, er hat es überlebt", denken dann viele). Oft wird dann der dringend benötigte neue Austrieb "gestaltet". Da fehlen dann die Photosyntheseprodukte zum Überleben und im dritten Jahr geht er ein. In meiner gärtnerischen Praxis sehe ich so was jedes Jahr und ich erkenne leider schnell, ob es was wird oder nicht. Es kommt ja auch immer auf den Umfang der Maßnahmen an. Einige schaffen es ja ohnehin, einen Bonsai über Jahre hinweg zum Existenzminimum zurückzugestalten und empfinden das als angemessen. Man sieht hier in einigen Threads sehr gut, wie ein eigentlich hübscher und gesunder Baum über Jahre hinweg zu einer Karikatur seiner selbst zurückgestutzt wird. Jedes Jahr wird ein Ast entnommen und es bleibt am Ende bei drei Ästen und bei einer Handvoll Blätter an Grün. Oder es wird ein uralter Yamadori ober- und unterirdisch zurechtgehackt (und auf einem Workshop greift man dann gerne auch mal zur Kettensäge oder anderem Gerät), hier im Forum wird das tolle Material gelobt ("Und berichte weiter!") - und man sieht den Baum niemals wieder. Der Anlaßfall für sein Eingehen wird in einem Pflegefehler vermutet, die Ursache ist sicher eine andere, nämlich die völlig überzogene "Gestaltung".
Dass du jetzt ganz langsam und behutsam mit dem Baum umgehst, ist toll. Das Tempo und den Umfang der Aktionen bestimmt der Baum. Das wird dann alles schon! Viel Freude an dem schönen Material!
Vor meinem inneren Auge sah ich dich aber schon übermotiviert tätig werden und so habe ich erstmal "zwei Jahre" geschrieben. Es wären, hätte die Eibe das überlebt, aber wohl eher drei Jahre geworden. Einem motivierten Anfänger für drei Jahre "auf die Bank" zu schicken, oder vielleicht sogar für vier, ist aber hart. Daher hatte ich ja auch die Hainbuche empfohlen.
Sehr viele Bäume überleben einen radikalen Wurzelschnitt und ein Umtopfen oft nur zwei Jahre. Im ersten Jahr treiben sie aus dem Holz aus ("Ah, er hat es überlebt", denken dann viele). Oft wird dann der dringend benötigte neue Austrieb "gestaltet". Da fehlen dann die Photosyntheseprodukte zum Überleben und im dritten Jahr geht er ein. In meiner gärtnerischen Praxis sehe ich so was jedes Jahr und ich erkenne leider schnell, ob es was wird oder nicht. Es kommt ja auch immer auf den Umfang der Maßnahmen an. Einige schaffen es ja ohnehin, einen Bonsai über Jahre hinweg zum Existenzminimum zurückzugestalten und empfinden das als angemessen. Man sieht hier in einigen Threads sehr gut, wie ein eigentlich hübscher und gesunder Baum über Jahre hinweg zu einer Karikatur seiner selbst zurückgestutzt wird. Jedes Jahr wird ein Ast entnommen und es bleibt am Ende bei drei Ästen und bei einer Handvoll Blätter an Grün. Oder es wird ein uralter Yamadori ober- und unterirdisch zurechtgehackt (und auf einem Workshop greift man dann gerne auch mal zur Kettensäge oder anderem Gerät), hier im Forum wird das tolle Material gelobt ("Und berichte weiter!") - und man sieht den Baum niemals wieder. Der Anlaßfall für sein Eingehen wird in einem Pflegefehler vermutet, die Ursache ist sicher eine andere, nämlich die völlig überzogene "Gestaltung".
Dass du jetzt ganz langsam und behutsam mit dem Baum umgehst, ist toll. Das Tempo und den Umfang der Aktionen bestimmt der Baum. Das wird dann alles schon! Viel Freude an dem schönen Material!
LIebe Grüße, Stefan
- Suikinkutsu
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- Wohnort: bei Dortmund
Re: (Erst-)Gestaltung einer Eibe aus dem Gartencenter
Hallo Stefan,
da hast Du mich Mißverstanden, fürchte ich. Ich schrieb oben "ich tendiere dazu", nicht: ich habe mich dazu entschieden.
Und unterwegs habe ich mich anders entschieden.
Zum einen, weil ich mir die Pflanzen (es sind tatsächlich zwei) vor allem zugelegt habe, um einmal bestimmte Handgriffe zu üben.
Zum anderen, weil ich festgestellt habe, dass bereits kleinfingerdicke Äste kaum noch zu drahten sind.
Die endgültige Entscheidung fiel nach dem Trennen: insbesondere bei dem Doppelstämmchen konnte ich einen ganzen Feinwurzelballen sichern.
Kann sein, dass das alles zuviel war und sie es nicht packen. Das wäre schade. Aber nun auch keine Katastrophe.
Hier zunächst der weitgehend von Erde befreite Wurzelballen. Wollte ich erst so lassen, weil es zunächst aussah, als wäre es nur eine Pflanze:
Hab sie aber dann doch auseinander bekommen.
Beim Einzelstämmchen dachte ich ursprünglich, die Gestaltung ergibt sich von selbst und die des Doppelstämmchen würde schwieriger. Heraus stellte sich, dass es genau andersherum ist, v.a. weil sich der Ast, auf den ich beim Einzelstämmchen abgesetzt habe, schon nicht mehr wirklich formen lässt und so eine gerade und damit recht langweilige Verlängerung des Stammes bildet.
Hier die Ergebnisse meiner Bemühungen:
Ich werde in den nächsten Tagen beginnen, sie an die empfohlene phosphorbetonte Blattdüngung zu gewöhnen.
Mal abwarten, was draus wird. Werde berichten.
da hast Du mich Mißverstanden, fürchte ich. Ich schrieb oben "ich tendiere dazu", nicht: ich habe mich dazu entschieden.
Und unterwegs habe ich mich anders entschieden.
Zum einen, weil ich mir die Pflanzen (es sind tatsächlich zwei) vor allem zugelegt habe, um einmal bestimmte Handgriffe zu üben.
Zum anderen, weil ich festgestellt habe, dass bereits kleinfingerdicke Äste kaum noch zu drahten sind.
Die endgültige Entscheidung fiel nach dem Trennen: insbesondere bei dem Doppelstämmchen konnte ich einen ganzen Feinwurzelballen sichern.
Kann sein, dass das alles zuviel war und sie es nicht packen. Das wäre schade. Aber nun auch keine Katastrophe.
Hier zunächst der weitgehend von Erde befreite Wurzelballen. Wollte ich erst so lassen, weil es zunächst aussah, als wäre es nur eine Pflanze:
Hab sie aber dann doch auseinander bekommen.
Beim Einzelstämmchen dachte ich ursprünglich, die Gestaltung ergibt sich von selbst und die des Doppelstämmchen würde schwieriger. Heraus stellte sich, dass es genau andersherum ist, v.a. weil sich der Ast, auf den ich beim Einzelstämmchen abgesetzt habe, schon nicht mehr wirklich formen lässt und so eine gerade und damit recht langweilige Verlängerung des Stammes bildet.
Hier die Ergebnisse meiner Bemühungen:
Ich werde in den nächsten Tagen beginnen, sie an die empfohlene phosphorbetonte Blattdüngung zu gewöhnen.
Mal abwarten, was draus wird. Werde berichten.
Schöne Grüße
Tim
Tim
Re: (Erst-)Gestaltung einer Eibe aus dem Gartencenter
Bei Nadelbäumen sollte man den Wurzelballen nicht weitgehend von Erde befreien, da dadurch die von der Pflanze benötigten Mykorrhiza verloren gehen könnten. Aber das ist angesichts des Umfangs der vorgenommenen Maßnahmen m.E. auch egal.
LIebe Grüße, Stefan
Re: (Erst-)Gestaltung einer Eibe aus dem Gartencenter
Gute Ergebnisse. Der Doppelstamm ist ordentlich geworden, beim einzelnen warten wir mal ab, was die Zeit bringt.
Sind Eiben nun Nadelbäume, darf man Wurzeln nackt machen, Rückschnitt oben oder unten. Meiner Meinung nach alles Glaubensfragen. Entweder eine Pflanze packt es, oder nicht. Hier wirst Du es nächstes Jahr im April wissen, und gut ist.
Das war radikal, aber nicht schlecht, meine ich.
Jetzt absoluten Schatten, wenns geht irgendwie warm oder windstill. Keinen Dünger für 4 Wochen, dann düngen und wachsen lassen, das Jahr über in Ruhe im Schatten wachsen lassen!
LG
Heinrich
Sind Eiben nun Nadelbäume, darf man Wurzeln nackt machen, Rückschnitt oben oder unten. Meiner Meinung nach alles Glaubensfragen. Entweder eine Pflanze packt es, oder nicht. Hier wirst Du es nächstes Jahr im April wissen, und gut ist.
Das war radikal, aber nicht schlecht, meine ich.
Jetzt absoluten Schatten, wenns geht irgendwie warm oder windstill. Keinen Dünger für 4 Wochen, dann düngen und wachsen lassen, das Jahr über in Ruhe im Schatten wachsen lassen!
LG
Heinrich
- Köhler Rudolf
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- Registriert: 05.02.2004, 09:47
- Wohnort: bei Hanau
Re: (Erst-)Gestaltung einer Eibe aus dem Gartencenter
Hallo,
ich kann hier keine Gestaltung erkennen.
Wo bitte ist dieser Baum auf einen guten Weg gebracht worden.
Es wurde eingekürzt und Äste abgeschnitten. Keine Bewegung, keine Biegung, keine vernünftige Aststellung.
Es gibt viele gute Beispiele im Internet, bei YouTube mit einfachem Material. Auch hier im Forum gibt es genügend Beispiele.
ich kann hier keine Gestaltung erkennen.
Wo bitte ist dieser Baum auf einen guten Weg gebracht worden.
Es wurde eingekürzt und Äste abgeschnitten. Keine Bewegung, keine Biegung, keine vernünftige Aststellung.
Es gibt viele gute Beispiele im Internet, bei YouTube mit einfachem Material. Auch hier im Forum gibt es genügend Beispiele.
Grüße
Rudi K.
Rudi K.
