Acer Palmatum Deshojo

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YungKonrad
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Re: Acer Palmatum Deshojo

Beitrag von YungKonrad »

Hi!

Ich habe vor einer Weile bereits die Wundstellen nachgeschnitten und behandelt. Da der Baum seitdem sehr viel gewachsen ist und die Wurzeln die Schale bereits komplett ausfüllen, habe ich ihn heute in eine etwas größere Schale gesetzt (ca. 1 cm mehr zu den Seiten und auch etwa 1 cm mehr in der Höhe).

Das Nebari habe ich natürlich nicht bearbeitet, sondern nur einzelne wenige Wurzeln die schon Kreise im Topf gedreht haben etwas eingekürzt. Ich hatte Unterstützung dabei von meinem schlecht gelaunt blickenden Assistenten auf dem Bild.

Ich freue mich schon auf den Farbkontrast beim Austrieb nächstes Jahr!

VG
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YungKonrad
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Re: Acer Palmatum Deshojo

Beitrag von YungKonrad »

Der kleine Deshojo treibt hübsch aus und der erste Hauptast hat bereits gut an Dicke zugelegt. Der Fokus liegt aber vorerst weiterhin auf dem Verschluss der beiden großen Schnittstellen.
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YungKonrad
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Re: Acer Palmatum Deshojo

Beitrag von YungKonrad »

Der Baum ist dieses Jahr ohne Wurzelschnitt und mit untergelegter Platte in eine Trainingsschale umgezogen und darf wachsen, damit die Wundheilung schneller voran geht. Nur der untere erste Hauptast wurde zurückgenommen, da er etwas zu schnell an Dicke zulegt und nicht überproportional dick werden soll.
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YungKonrad
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Re: Acer Palmatum Deshojo

Beitrag von YungKonrad »

Hallo zusammen, mein Deshojo hat eine Menge weiß panaschierter Blätter. Kann ich davon Stecklinge oder Abmoosungen machen, die die selbe Charakteristik haben? Und dann auch am ganzen Baum, nicht wie hier nur teilweise?
Danke und VG
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mydear
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Re: Acer Palmatum Deshojo

Beitrag von mydear »

Stecklinge kannst du ja während der ganzen Wachstumsperiode probieren. Abmoosen würde ich jetzt nicht mehr.
Ich glaube nicht, dass hier wirklich dauerhaft panaschierte Blätter vorliegen. Diese werden durch Mangelerscheinungen, Noxen, Schädlinge oder Virusbefall hervorgerufen. Saugende Insekten könnten Veränderungen verursacht haben. Doch nächstes Jahr treibt der Deshojo wieder normale Blätter aus. Meine Deshojos haben solche Blätter bei trockenem, heißem Standort gezeigt. Sprich Terrasse ohne Schutz von Mittag bis Spätnachmittag, vielleicht noch dunkler Bodenbelag, der sich aufheizen konnte. Unter diesen Bedingungen kamen gerne die lästigen Tripse dazu.

Bitte halte uns auf dem Laufenden wie es nächstes Jahr weitergeht.

Grüße
Rainer
“Fais de ta vie un rêve, et d'un rêve, une réalité“ Antoine de Saint-Exupéry
YungKonrad
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Re: Acer Palmatum Deshojo

Beitrag von YungKonrad »

Hi Rainer, danke für die Einschätzung. Ich werde es mal mit Stecklingen probieren und gucken was daraus wird. Diese Färbung war letztes Jahr auch schon mal ähnlich vorhanden, da war es eher eine Mischung aus Grün und Rot, mit deutlich weniger Weiss.
VG
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BenBonsai
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Re: Acer Palmatum Deshojo

Beitrag von BenBonsai »

Ob das wirklich ein Schaden oder die arttypische Charakteristik ist, ist hier die grosse Frage. Man muss beim Deshojo grundsätzlich davon ausgehen, dass mehr Variablität in der Blattfarbe und -form vorliegt als bei anderen Sorten. Ich habe solche "Abweichungen" auch wenn der Standort bzw. die Pflege ideal ist, vielleicht etwas weniger.

Meine Erfahrung beim Deshojo: das tolle Rot ist meist nur von kurzer Dauer. Stellt man ihn zu schattig, vergrünen die Blätter, stellt man ihn zu sonnig, dann verfärben sie sich so wie bei Deinem. Das betrifft meist einzelne Bereiche des Baumes. Stecklinge oder Abmoosungen werden keine "Reinform" der von Dir gewünschten Blätter ergeben, das ist einfach Variabitität.
YungKonrad
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Re: Acer Palmatum Deshojo

Beitrag von YungKonrad »

Okay, danke für die Info Ben. Ich kann allerdings sagen, dass der Ahorn dieses Jahr deutlich weniger Sonne und Wind abbekommen hat als letztes Jahr. Er stand vorher relativ exponiert ganz oben auf einem frei stehenden Regal, jetzt steht er nah an der Wand auf dem Fensterbrett wo die Sonne auch nur wenige Stunden am Tag direkt hinscheint. Also ich denke die Sonnenstunden Differenz pro Tag gegenüber letztem Jahr beträgt ca. 1 Stunde.

Insgesamt bekommen alle meine Bäume erst ab frühestens 16:30 bis zum Sonnenuntergang direkte Sonne ab, davor nur indirekt ab ca. 11 Uhr von einer großen weißen Hauswand reflektiert. 😅
Ist ein ungewöhnliches Konzept, aber da der Balkon der einzige Ort für mich zum Platzieren der Bäume ist, nicht anders möglich. Ich bin jetzt allerdings über mehrere Jahre hinweg zum Schluss gekommen, dass die indirekte Sonne + abends direkte Sonne auch zu funktionieren scheint. Einer meiner ersten Bäume war ein chinesischer Wacholder, also eine sonnenliebende Pflanze, und die erfreut sich bester Gesundheit und eines starken Wachstums. Aber das Experiment läuft weiter..
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BenBonsai
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Re: Acer Palmatum Deshojo

Beitrag von BenBonsai »

Das ist einfach sortenbedingt. Meiner sieht bei konstantem Halbschatten auch so aus. Bei Sonne wird es bei mir etwas extremer.
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mydear
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Re: Acer Palmatum Deshojo

Beitrag von mydear »

YungKonrad hat geschrieben: 27.07.2024, 10:19 Diese Färbung war letztes Jahr auch schon mal ähnlich vorhanden, da war es eher eine Mischung aus Grün und Rot, mit deutlich weniger Weiss.
Etwa 10 Jahre habe ich immer wieder Sämlinge meines Grünen Fächerahorns ausgegraben oder selbst bis zu 100 ausgesät.
Zweimal hatte ich bisher einen panaschierten Sämling darunter. Die Defektrate war bei meinen Sämlingen deutlich unter 1%.

Grüße
Rainer
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28. Juli 2024: seltener Einzelfall eines panaschierten Fächerahorn-Sämlings
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knapp die Hälfte weiße Blattanteile
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“Fais de ta vie un rêve, et d'un rêve, une réalité“ Antoine de Saint-Exupéry
YungKonrad
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Re: Acer Palmatum Deshojo

Beitrag von YungKonrad »

Und bei diesen Sämlingen kommt die Färbung dann jedes Jahr erneut in der Form?
YungKonrad
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Re: Acer Palmatum Deshojo

Beitrag von YungKonrad »

Aktueller Zustand mit Zugast um die Wunden weiter zu schließen (auf der Rückseite um Narben auf der Vorderseite zu vermeiden)
Aktueller Zustand mit Zugast um die Wunden weiter zu schließen (auf der Rückseite um Narben auf der Vorderseite zu vermeiden)
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Hier ist der aktuelle Stand meines Deshojo. Die Wunden schließen sich sehr gut, ich denke sie sind bereits zu 40-50% überwallt. Also in ca 2 Saisons sollten sie komplett zu sein, vorallem in der größeren Schale.

Der untere Hauptast ist schon relativ dick, da muss ich wirklich jetzt regelmäßig zurückschneiden, damit er nicht aus dem Ruder läuft. Ausserdem muss ich wohl nächstes Jahr auch mal mit Draht anfangen, damit die Äste, die erhalten bleiben sollen, ein bisschen weniger gerade verlaufen.

In den Bildkommentaren steht jeweils worum es sich handelt.

Ich bin immer offen für Vorschläge und Tipps :)
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Nahaufnahme
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Nahaufnahme ohne Äste die entfernt werden sollen
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Grobe längerfristige Konzeptskizze
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