nicht schlecht, das sieht nach einem Plan und richtig viel Arbeit aus. Ich bin auch gerade an der Rotbuche dran zum entlauben, daher weiß ich wie Zeitintensiv und anstrengend das Unterfangen ist.
perfekt aufgeräumter, schöner Wald
Die Schale -so schön individuell wie sie ist- erinnert mich eher an begrenzte Stadtlandschaft. Ich mag lieber den Eindruck von weiter Landschaft in der Natur.
Grüße
Rainer
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Buchenwald vgl.png (1.24 MiB) 5627 mal betrachtet
“Fais de ta vie un rêve, et d'un rêve, une réalité“ Antoine de Saint-Exupéry
Danke Micha und dir auch viel Spaß bei der „Arbeit“
Moin Rainer,
ich verstehe was du meinst, Landschaften mag ich auch gerne, doch sind alle im Flachland? Vielleicht könnte ein Hain auch auf einem Hügel stehen, oder die Natur holt sich etwas vom Urbanem zurück irgendwo…. Mal schauen zu welchen unbekannten Ufern die Reise führt.
auch am Wald habe ich weiter gearbeitet.
Auf dem Bild sieht der sehr dicht aus, was aber in der Realität bissl anders ist. Die Blätter schneide ich kontinuierlich kleiner und lichte aus wo es erforderlich ist.
Die Ausrichtung der Stämme ist jetzt (zum Teil dem Aufnahmewinkel geschuldet-> sollte eher paar cm weiter links erfolgen<-, zum Teil habe ich die Stämme über dem Soll gezogen, da die ein bisschen wieder zurückgehen.) nicht optimal.
Die Höhe kann noch gut 20-30 cm mehr vertragen. Die Dickeren Äste oben setze ich auch immer wieder ab, wenn die Bäume was anbieten.
Ein Stamm gefiel mir (bis auf die Borke) von Anfang an nicht. Da ich kein Ersatz hatte, durfte die bleiben. Nun habe ich 3 Löcher gebohrt und etwas vom Kernholz entfernt. Die Wunden mit Fagél geschlossen und an einem Bambusstab gespannt… doch seht selbst.
So ein Wald macht schon Arbeit, aber auch Spaß.
Umgetopft wurde schon lange nicht und wird auch nicht solange das Wasser durchläuft und die Bäume kräftig sind. Wie schon weiter vorne erwähnt, würde ich mich sehr über ein Gewusel an „Stolperwurzeln“ freuen. Mal schauen.
interessante Methode! Ist die von Herbert Eigner? Jedenfalls strebt jetzt alles senkrecht nach oben ...
Mir gefallen die unterschiedlichen Grautöne der Stämme sehr gut. Auf manchen Bildern wirkten sie fast wie Birken. Ein tolles Lichtspiel!
Die Schale finde ich mit dem unsymmetrischen Knick eher unpassend für den Wald: Der Knick zieht den Blick des Betrachters zu stark auf sich, nimmt der Gruppe zu viel an Aufmerksamkeit. Na ja, bestimmt wird Deinem Ofen dazu noch etwas einfallen und der Wald steht ja auch erst am Anfang.
Liebe Grüße,
woodman
So ist nun weder der etwas, der pflanzt, noch der begießt, sondern Gott, der das Gedeihen gibt.
Diese Schale etwas weniger als halb so hoch wäre in meinen Augen richtig gut und käme dem beschriebenen Gestaltungsziel sehr nahe.
Die Bewegung selbst in der Schale finde ich toll.
Norbert
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
Ich danke euch für die Kommentare! @woodman genau, das habe ich von Herbert abgeleitet, aber vorher auch schon bei Fichten angewendet, nur brutaler-> quasi Stamm aufgeschnitten, Kernholz raus, Draht rein und verbunden. Hier wollte ich behutsamer vorgehen.
@Norbert_S
die gleiche Idee habe ich auch, sobald die Wurzeln soweit sind ich hoffe dass unter dem Moos die Wurzeln sprießen weil im Substrat kein Platz mehr ist. Wissen tue ich das nicht.
Und ja, die Schale ist quasi für Diskussionen geschaffen.
Ich bin da bei Norbert, Idee gut, aber in der jetzigen Umsetzung zu massiv. Ich denke, wenn man die Zielschale noch etwas breiter machte und dann den Wald assymmetrisch darauf setzte wäre der "schiefe" Effekt am stärksten.
Ansonsten passiert halt, was passieren muss, und das in gut!
espanna - zur Schale: Das Prinzip der Wölbung ist ja attraktiv. Als Töpfer hätte ich wohl doch die Füsse anders konzipiert, sprich abgesetzt, vom Hauptkörper getrennt, weil es in dieser Ausführung das Bild einer Brücke evoziert, bewusst oder unbewusst. Das ist dann «Architektur» und nicht «Landschaft».
It is not enough to be busy. So are the ants. The question is: What are we busy about?
(Thoreau)