Kleine Bäume ganz groß. Für alle Winzlinge, die schon Baum sind und nicht Sämling, also einen gewissen Entwicklungsgrad haben. Treu dem Motto "der kleinst mögliche Baum".
Danke Barbara,
danke Thomas, Heiner und Raphael. So kompetente Zustimmung tut gut.
Heuer will die Zelkove ihre Blätter fast nicht loslassen. Das Farbspiel dauert nun schon 14 Tage. Jetzt folgen noch ein paar Tage Brauntöne, doch die sind bei Regen oder Wind ganz schnell vorbei.
Grüße
Rainer
“Fais de ta vie un rêve, et d'un rêve, une réalité“ Antoine de Saint-Exupéry
Danke Simon, die Bilder werden beim Hochladen immer etwas überzeichnet. Ganz so intensiv wie bei den ersten beiden Fotos sind sie nicht.
Dennoch war es die schönste Herbstfärbung der letzten Jahre.
Grüße
Rainer
“Fais de ta vie un rêve, et d'un rêve, une réalité“ Antoine de Saint-Exupéry
der Baum hat für viele hier sicher Vorbildcharakter. Innerhalb von "nur" 10 Jahren hast Du ihn von Grund auf neu aufgebaut, und nun befindet er sich allmählich in der Verfeinerungsphase. Anbei auch eine Collage in dem von Dir bekannten Stil, die den nunmehr langsamer werdenden, doch stetigen Zuwachs an Feinverzweigung der letzten drei Saisonen zeigt.
Danke Werner,
schöner Vergleich. Es zeigt sich einmal mehr: der Weg zur Verfeinerung geht langsam und doch stetig...
Dennoch wundert es mich, dass kaum jemand im Forum über Besenstil-Projekte durch Gipfel-Kappung berichtet
Heiner hatte damals meinen Appetit geweckt: viewtopic.php?t=26074
Ja, wenn die Krone nicht mehr größer, nur dichter werden soll, ist der Zugewinn an Verzweigung immer weniger...
Vermutlich gibt es wenig Berichte über Besenformen aus Gipfel-Kappung, weil es dann doch nicht so einfach ist, wie es wirkt: Für eine "formale" Besenform ist man darauf angewiesen, dass der Austrieb nach der Kappung symmetrisch und auf einer Höhe erfolgt, ein gutes Nebari und ein gerader verjüngter Stamm ohne große Wunden sind Grundvoraussetzung. Damit ist alleine die Auswahl für Material schon geringer (falls man kein Shohin-Fan ist und sich alles selber ziehen kann) und bei den ersten Gestaltungsschritten muss man wissen, was man tut.
(Aber mit einem Auge schaue ich in Baumschulen usw. natürlich immer, ob nicht irgendwo eine gute Feldulme wartet...)