Hallo zusammen,
bisher habe ich bis auf zwei Lärchen "nur" laubtragende Jungpflanzen, die irgendwann einmal Bonsai werden sollen. Gern würde ich versuchen, noch ein oder zwei [Edit!] Nadlebaumsorten dazu zu nehmen. Da habe ich allerdings die Qual der Wahl: schon nur bei Kiefern finde ich die Auswahl an Sorten einigermaßen erschlagend... .
Ich könnte einfach schauen, was mir am besten gefällt, vielleicht wäre es aber für den Anfang ratsamer, es mit Arten bzw. Sorten zu probieren, die meinem Wissensstand und meiner (bisher kaum vorhandenen) Erfahrung am ehesten entsprechen.
Gibt es da Empfehlungen, die Ihr mir geben könnt?
Welche Nadelbaumarten eignen sich am ehesten für Anfänger?
Welcher Nadelbaum-Bonsai für Anfänger
- Suikinkutsu
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Welcher Nadelbaum-Bonsai für Anfänger
Zuletzt geändert von Suikinkutsu am 01.04.2025, 07:05, insgesamt 1-mal geändert.
Schöne Grüße
Tim
Tim
Re: Welcher Nadelbaum-Bonsai für Anfänger
Hallo Tim,
meiner Meinung nach sind neben den Schon erwähnten Lärchen, Fichten und Wachholder am Besten für Anfänger geeignet.
Kiefern sind schwieriger da Reaktionen auf Fehler oft erst viel später (manchmal zu spät ) auftreten.
Grüße Olaf
meiner Meinung nach sind neben den Schon erwähnten Lärchen, Fichten und Wachholder am Besten für Anfänger geeignet.
Kiefern sind schwieriger da Reaktionen auf Fehler oft erst viel später (manchmal zu spät ) auftreten.
Grüße Olaf
Re: Welcher Nadelbaum-Bonsai für Anfänger
Frag 5 Leute und du bekommst 5 Meinungen...
OK, Lärche kann ich voll unterschreiben ...wenn man nicht zur falschen Zeit zu hart an die Wurzeln geht - gilt für die europäische Lärche (Larix decidua) ...habe ich über 25 Jahre. DER Anfängerbaum (mit Nadeln)
Allgemein heißt es aber (hab ich selbst nie probiert), dass die jap. Lärche pflegeleichter sein soll - Nachteil: Längere Nadeln
Kiefer, die heimische (Pinus sylvestris) ...habe ich auch schon knapp 20 Jahre - viel Luft und Sonne ...sehr robust. Schwarzkiefer geht auch. Mädchenkiefer ist asiatisch ...bei uns problematisch.
Fichte : Hatte ich auch schon etliche Jahre ...im Garten, in Bodennähe ...in einem feuchten(?) Kleinklima - alles gut. Dann Umzug mit Balkonhaltung - innerhalb von 2 Jahren kaputt.
Bei Wacholder kann ich leider nicht mitreden.
Also genau betrachtet kommt es dauf an, welche Bedingungen /Stellplatz du den Bäumen bieten kannst. Wie sieht das bei dir denn aus?
OK, Lärche kann ich voll unterschreiben ...wenn man nicht zur falschen Zeit zu hart an die Wurzeln geht - gilt für die europäische Lärche (Larix decidua) ...habe ich über 25 Jahre. DER Anfängerbaum (mit Nadeln)
Allgemein heißt es aber (hab ich selbst nie probiert), dass die jap. Lärche pflegeleichter sein soll - Nachteil: Längere Nadeln
Kiefer, die heimische (Pinus sylvestris) ...habe ich auch schon knapp 20 Jahre - viel Luft und Sonne ...sehr robust. Schwarzkiefer geht auch. Mädchenkiefer ist asiatisch ...bei uns problematisch.
Fichte : Hatte ich auch schon etliche Jahre ...im Garten, in Bodennähe ...in einem feuchten(?) Kleinklima - alles gut. Dann Umzug mit Balkonhaltung - innerhalb von 2 Jahren kaputt.
Bei Wacholder kann ich leider nicht mitreden.
Also genau betrachtet kommt es dauf an, welche Bedingungen /Stellplatz du den Bäumen bieten kannst. Wie sieht das bei dir denn aus?
Tschüüss, Michael
Schützt unsere Wälder, eßt mehr Biber!
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Re: Welcher Nadelbaum-Bonsai für Anfänger
Guten morgen Tim,
Eibe würde ich noch erwähnen, Knospen gut zurück und die Pflege ist easy.
Eibe würde ich noch erwähnen, Knospen gut zurück und die Pflege ist easy.
Gruß
László
"Wer arbeitet, macht Fehler."
Alfred Krupp
László
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- Suikinkutsu
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Re: Welcher Nadelbaum-Bonsai für Anfänger
Hallo zusammen,
erstmal vielen Dank erstmal für Euer Feedback, das ist sehr freundlich!
Ein kleiner Garten ist vorhanden. Die eigentliche "Bonsaiecke" befindet sich in der nordwestlichen Ecke desselben und ist zurzeit halbschattig, im Sommer eher viertelschattig und hat ein eher feuchtes Mikroklima (den Bäumen zuträglich, wie ich meine).
Es gäbe aber auch im Vorgarten noch eine Südwand, die zurzeit vollsonnig ist, im Sommer durch große Bäume etwas gedämpft (aber nur leicht). M.E. im Sommer eher was für Palmen oder Kakteen - oder tatsächlich eine Kiefer....
Selbst habe ich auch nochmal nachgedacht: Fichten und Tannen reizen mich irgendwie weniger. Bei den Eiben hätte ich hingegen noch was wieder gut zu machen (
).
Eine Kiefer fände ich schon spannend. Die "gemeine" heimische Variante (pinus sylvestris) scheint für den Anfang kompliziert genug.
Der Wacholder würde mich auch noch reizen: zu welcher Art bzw. Sorte würdet Ihr mir raten? Ich fand u.a. "communis", "sinensis" und "procumbens" - und davon noch diverse Sorten...
erstmal vielen Dank erstmal für Euer Feedback, das ist sehr freundlich!
Ein kleiner Garten ist vorhanden. Die eigentliche "Bonsaiecke" befindet sich in der nordwestlichen Ecke desselben und ist zurzeit halbschattig, im Sommer eher viertelschattig und hat ein eher feuchtes Mikroklima (den Bäumen zuträglich, wie ich meine).
Es gäbe aber auch im Vorgarten noch eine Südwand, die zurzeit vollsonnig ist, im Sommer durch große Bäume etwas gedämpft (aber nur leicht). M.E. im Sommer eher was für Palmen oder Kakteen - oder tatsächlich eine Kiefer....
Selbst habe ich auch nochmal nachgedacht: Fichten und Tannen reizen mich irgendwie weniger. Bei den Eiben hätte ich hingegen noch was wieder gut zu machen (
Eine Kiefer fände ich schon spannend. Die "gemeine" heimische Variante (pinus sylvestris) scheint für den Anfang kompliziert genug.
Der Wacholder würde mich auch noch reizen: zu welcher Art bzw. Sorte würdet Ihr mir raten? Ich fand u.a. "communis", "sinensis" und "procumbens" - und davon noch diverse Sorten...
Schöne Grüße
Tim
Tim
