Prunus cerasifera aus der Baumschule - war: Versorgung wurzelnackter Pflanzen spät im Jahr
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Prunus cerasifera aus der Baumschule - war: Versorgung wurzelnackter Pflanzen spät im Jahr
Hallo zusammen,
ich habe vor zwei Wochen nochmal an der Nebari-Lotterie teilgenommen und mir in einer Baumschule zwei Prunus cerasifera bestellt. Offensichtlich habe ich nicht richtig hin gesehen, denn ich hatte Containerware vor meinem geistigen Auge. Bestellt habe ich aber wurzelnackte Pflanzen.
Vor Ostern hat das mit dem Versand dann nicht mehr geklappt, sie sind gestern hier angekommen. Und nun haben wir schon Ende April. Die Pflanzen haben noch nicht ausgetrieben (wie machen die das?), die Rinde ist aber noch grün, sie dürften also noch ok sein.
Als erste Maßnahme habe ich sie gestern nach dem Auspacken in einen wassergefüllten Bottich gestellt: hier im Forum las ich, dass das in Baumschulen mit wurzelnackter Ware auch über einige Tage gemacht wird. Das gibt mir etwas Zeit, denn ich frage mich, wie ich die nun am besten versorge?
Geplant war, die nach Wurzelschnitt in eine TPK zu setzen.
Wäre es besser/sicherer, die irgendwo ins Beet zu setzen?
Wohlgemerkt: es geht mir dabei nicht um den dort größeren Zuwachs, sondern nur darum, was sicherer für das Überleben der Pflanzen ist. Einen vernünftigen Platz habe ich dafür nämlich eigentlich nicht.
Möglich wäre evtl. auch, die in große Kübel zu setzen. Holzkisten wären auch noch drin...
[Edit: Link ergänzt]
ich habe vor zwei Wochen nochmal an der Nebari-Lotterie teilgenommen und mir in einer Baumschule zwei Prunus cerasifera bestellt. Offensichtlich habe ich nicht richtig hin gesehen, denn ich hatte Containerware vor meinem geistigen Auge. Bestellt habe ich aber wurzelnackte Pflanzen.
Vor Ostern hat das mit dem Versand dann nicht mehr geklappt, sie sind gestern hier angekommen. Und nun haben wir schon Ende April. Die Pflanzen haben noch nicht ausgetrieben (wie machen die das?), die Rinde ist aber noch grün, sie dürften also noch ok sein.
Als erste Maßnahme habe ich sie gestern nach dem Auspacken in einen wassergefüllten Bottich gestellt: hier im Forum las ich, dass das in Baumschulen mit wurzelnackter Ware auch über einige Tage gemacht wird. Das gibt mir etwas Zeit, denn ich frage mich, wie ich die nun am besten versorge?
Geplant war, die nach Wurzelschnitt in eine TPK zu setzen.
Wäre es besser/sicherer, die irgendwo ins Beet zu setzen?
Wohlgemerkt: es geht mir dabei nicht um den dort größeren Zuwachs, sondern nur darum, was sicherer für das Überleben der Pflanzen ist. Einen vernünftigen Platz habe ich dafür nämlich eigentlich nicht.
Möglich wäre evtl. auch, die in große Kübel zu setzen. Holzkisten wären auch noch drin...
[Edit: Link ergänzt]
Zuletzt geändert von Suikinkutsu am 17.05.2026, 10:52, insgesamt 3-mal geändert.
Schöne Grüße
Tim
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Re: Versorgung wurzelnackter Pflanzen spät im Jahr
TPK und halbschattig bis Aushärtung des Austriebs, dann sonnig.
Tschüüss, Michael
Schützt unsere Wälder, eßt mehr Biber!
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Re: Versorgung wurzelnackter Pflanzen spät im Jahr
Hier nochmal Fotos der Pflanzen. Die garnicht uninteressanten Hauptwurzeln - isb. der Pflanze rechts - befanden sich leider bis vor Kurzem ca. 20cm unter der Erdoberfläche. Ich vermute, dass es sich um bewurzelte Steckhölzer handelt. Vermute ich da richtig?
Könnte man die Pflanzen auch höher einpflanzen, als bisher? Schaffen die Pflanzen es, diesen Bereich nochmal umzubauen? Welche Konsequenzen hätte das, zB in Bezug auf die Rinde? Auch sind das in dem Bereich recht gerade Pinne. Für eine Besenform wäre die Anlage andererseits vielleicht garnicht schlecht geeignet.
Alternativ würde ich tiefe TPK kaufen und vor dem Einpflanzen deutlich weiter oben einen Ring aus dickem Aluminiumdraht lose anlegen, damit die tief liegenden Wurzeln in den nächsten Jahren abgeschnürt werden.
Jetzt alles einfach ab zu schneiden erscheint mir bei den Miniwurzeln weiter oben jedenfalls nicht ratsam - aber vielleicht schätze ich das ja falsch ein?
Würde mich über Rat und Entscheidungshilfe sehr freuen!
Könnte man die Pflanzen auch höher einpflanzen, als bisher? Schaffen die Pflanzen es, diesen Bereich nochmal umzubauen? Welche Konsequenzen hätte das, zB in Bezug auf die Rinde? Auch sind das in dem Bereich recht gerade Pinne. Für eine Besenform wäre die Anlage andererseits vielleicht garnicht schlecht geeignet.
Alternativ würde ich tiefe TPK kaufen und vor dem Einpflanzen deutlich weiter oben einen Ring aus dickem Aluminiumdraht lose anlegen, damit die tief liegenden Wurzeln in den nächsten Jahren abgeschnürt werden.
Jetzt alles einfach ab zu schneiden erscheint mir bei den Miniwurzeln weiter oben jedenfalls nicht ratsam - aber vielleicht schätze ich das ja falsch ein?
Würde mich über Rat und Entscheidungshilfe sehr freuen!
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Schöne Grüße
Tim
Tim
Re: Versorgung wurzelnackter Pflanzen spät im Jahr
Hallo Tim,
scheint sich wirklich um bewurzelte Steckhölzer zu handeln. Die Hauptwurzeln sind halt weit weg von den ersten Ästen und die feinen Würzelchen dazwischen reichen allein nicht fürs Überleben.
Besorge Dir einfach tiefe Plastiktöpfe (keine TPK), etwa in der Dimension eines Eimers, und pflanze sie da hinein. Die bestehenden Hauptwurzeln dazu nur noch leicht kürzen. An der Stelle wo Du später den Wurzelansatz haben möchtest legst Du einen 3-4 mm Draht um den Stamm und drillst ihn kräftig zu. Eine Windung genügt. Die darf, ja soll sich sogar eindrücken. Diese Stelle sollte im Pflanzgefäß dann ca. 3-5 cm unterhalb der Substratoberfläche sein.
Gib der Sache dann mindestens 2 Jahre, in dehnen Du oben durchaus schneiden darfst, aber nicht umtopfst. Dann sollte sich über der Drahtschlinge ein neuer Wurzelansatz gebildet haben. Praktisch so was wie unterirdisches abmoosen.
Auf dem Foto habe ich mal markiert wo ich die Drahtschlingen anbringen würde.
scheint sich wirklich um bewurzelte Steckhölzer zu handeln. Die Hauptwurzeln sind halt weit weg von den ersten Ästen und die feinen Würzelchen dazwischen reichen allein nicht fürs Überleben.
Besorge Dir einfach tiefe Plastiktöpfe (keine TPK), etwa in der Dimension eines Eimers, und pflanze sie da hinein. Die bestehenden Hauptwurzeln dazu nur noch leicht kürzen. An der Stelle wo Du später den Wurzelansatz haben möchtest legst Du einen 3-4 mm Draht um den Stamm und drillst ihn kräftig zu. Eine Windung genügt. Die darf, ja soll sich sogar eindrücken. Diese Stelle sollte im Pflanzgefäß dann ca. 3-5 cm unterhalb der Substratoberfläche sein.
Gib der Sache dann mindestens 2 Jahre, in dehnen Du oben durchaus schneiden darfst, aber nicht umtopfst. Dann sollte sich über der Drahtschlinge ein neuer Wurzelansatz gebildet haben. Praktisch so was wie unterirdisches abmoosen.
Auf dem Foto habe ich mal markiert wo ich die Drahtschlingen anbringen würde.
Grüße aus dem sonnigen Baden
Gary
Arbeitskreis Karlsruhe im BCD
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Re: Versorgung wurzelnackter Pflanzen spät im Jahr
Hallo Gary,
vielen herzlichen Dank für Deine ausführliche Erläuterung!
Wärst Du evtl. so freundlich, mir noch kurz zu erklären, warum ein (entsprechend großer) TPK in dem Falle nicht sinnvoll wäre?
Bitte nicht falsch verstehen: es geht mir einfach darum, den Hintergrund zu verstehen!
PS: aus demselben Grunde würde mich interessieren, warum Du die Drähte an den bezeichneten Stellen setzen würdest: rein aus ästhetischen/gestalterischen Gründen oder (auch) aus funktionalen/pflegerischen?
vielen herzlichen Dank für Deine ausführliche Erläuterung!
Wärst Du evtl. so freundlich, mir noch kurz zu erklären, warum ein (entsprechend großer) TPK in dem Falle nicht sinnvoll wäre?
Bitte nicht falsch verstehen: es geht mir einfach darum, den Hintergrund zu verstehen!
PS: aus demselben Grunde würde mich interessieren, warum Du die Drähte an den bezeichneten Stellen setzen würdest: rein aus ästhetischen/gestalterischen Gründen oder (auch) aus funktionalen/pflegerischen?
Schöne Grüße
Tim
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Re: Versorgung wurzelnackter Pflanzen spät im Jahr
Hallo Tim,
natürlich kannst Du die Pflaumen ebenso gut in TPK's pflanzen, wenn Du diese eh hast oder einfach weil Du es möchtest.
Warum habe ich den TPK in meinem Post nicht präferiert?
TPK's stehen für die Unterstützung und Förderung bestimmter Wuchseigenschaften. In Verbindung mit körnigem Substrat kann man viel Gießen, durch die hohe Drainagewirkung unterbleibt Staunässe, bei gleichzeitig gutem Gasaustausch im Substrat. Dies fördert das ober- und unterirdische Wachstum. Gleichzeitig kann stärker gedüngt werden, da Vieles auch ausgewaschen wird. Weiterhin haben TPK's eine Airpruning-Effekt. Wenn die Wurzeln durch die seitlichen Löcher wachsen vertrocknen die Wurzelspitzen und die Wurzeln bilden stammnäher Verzweigungen aus. Die Anzahl an feinen, leistungsfähigen Wurzeln steigt, der Wurzelballen wird dichter, das Wachstum nimmt zu.
All dies wird m.E. im vorliegenden Fall jedoch nicht gebraucht. Ob sich die vorhandenen Hauptwurzeln besser verzweigen oder im Kreis wachsen ist egal. Sie werden eh komplett abgeschnitten wenn sich ausreichend neue Wurzeln über der Drahtschlinge gebildet haben. Zur Bildung dieser Wurzeln an jener Stelle bedarf es dort aber Feuchtigkeit. Da ist die hohe Drainagefähigkeit des TPK eventuell sogar kontraproduktiv. Zumindest solltest Du ihr dann durch zusätzliches Sphagnummoos in diesem Bereich entgegen wirken.
natürlich kannst Du die Pflaumen ebenso gut in TPK's pflanzen, wenn Du diese eh hast oder einfach weil Du es möchtest.
Warum habe ich den TPK in meinem Post nicht präferiert?
TPK's stehen für die Unterstützung und Förderung bestimmter Wuchseigenschaften. In Verbindung mit körnigem Substrat kann man viel Gießen, durch die hohe Drainagewirkung unterbleibt Staunässe, bei gleichzeitig gutem Gasaustausch im Substrat. Dies fördert das ober- und unterirdische Wachstum. Gleichzeitig kann stärker gedüngt werden, da Vieles auch ausgewaschen wird. Weiterhin haben TPK's eine Airpruning-Effekt. Wenn die Wurzeln durch die seitlichen Löcher wachsen vertrocknen die Wurzelspitzen und die Wurzeln bilden stammnäher Verzweigungen aus. Die Anzahl an feinen, leistungsfähigen Wurzeln steigt, der Wurzelballen wird dichter, das Wachstum nimmt zu.
All dies wird m.E. im vorliegenden Fall jedoch nicht gebraucht. Ob sich die vorhandenen Hauptwurzeln besser verzweigen oder im Kreis wachsen ist egal. Sie werden eh komplett abgeschnitten wenn sich ausreichend neue Wurzeln über der Drahtschlinge gebildet haben. Zur Bildung dieser Wurzeln an jener Stelle bedarf es dort aber Feuchtigkeit. Da ist die hohe Drainagefähigkeit des TPK eventuell sogar kontraproduktiv. Zumindest solltest Du ihr dann durch zusätzliches Sphagnummoos in diesem Bereich entgegen wirken.
Grüße aus dem sonnigen Baden
Gary
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Re: Versorgung wurzelnackter Pflanzen spät im Jahr
Hallo Gary,
vielen herzlichen Dank für die Erklärung: da habe ich wieder etwas dazu gelernt!
Da ich bei TPK mit der nötigen Höhe 30-40l Substrat brauchen würde und günstige Kunststofftöpfe fand, bei denen ich mit etwa der Hälfte auskomme, die TPK außerdem in diesem Falle keinen wirklichen Vorteil haben, werde ich normale Kunststofftöpfe nehmen und fertig.
Der Umzug in TPK wird dann (hoffentlich) in zwei Jahren oder so erfolgen.
vielen herzlichen Dank für die Erklärung: da habe ich wieder etwas dazu gelernt!
Da ich bei TPK mit der nötigen Höhe 30-40l Substrat brauchen würde und günstige Kunststofftöpfe fand, bei denen ich mit etwa der Hälfte auskomme, die TPK außerdem in diesem Falle keinen wirklichen Vorteil haben, werde ich normale Kunststofftöpfe nehmen und fertig.
Der Umzug in TPK wird dann (hoffentlich) in zwei Jahren oder so erfolgen.
Schöne Grüße
Tim
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Re: Versorgung wurzelnackter Pflanzen spät im Jahr
Tim,
ich drücke Dir die Daumen das alles klappt.
Wenn sich an der Drahtschlinge genügend Wurzeln gebildet haben, kann der untere Teil ja ab.
Dies ist dann ist ein guter Zeitpunkt für den Umzug in einen TPK.
ich drücke Dir die Daumen das alles klappt.
Wenn sich an der Drahtschlinge genügend Wurzeln gebildet haben, kann der untere Teil ja ab.
Dies ist dann ist ein guter Zeitpunkt für den Umzug in einen TPK.
Grüße aus dem sonnigen Baden
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Re: Versorgung wurzelnackter Pflanzen spät im Jahr
Hallo Gary,
vielen Dank für die Unterstützung und die guten Wünsche!
Da ich ab morgen für ein paar Tage keine Zeit habe, musste ich heute Nachmittag tätig werden.
Inzwischen vermute ich, dass die vorgeschlagenen Positionen für die Drähte etwa den dicksten Stellen der recht geraden Abschnitte entsprechen. Eigentlich ja auch logisch.
Die beiden Pflanzen stehen nun neben anderen frisch getopften Pflanzen auf der Schattenbank. Befestigt habe ich sie erstmal nicht extra: sie stehen 25cm tief im Substrat, da wackelt nix. Sollten sie austreiben, wie wild (und entsprechenden Windwiderstand aufbauen), kann ich das ja noch nachholen
Obenrum habe ich nichts weiter gemacht und hoffe nun erstmal, dass die Pflanzen angehen und austreiben. Wenn das passiert, werde ich mich wieder melden. Drückt mir die Daumen!
vielen Dank für die Unterstützung und die guten Wünsche!
Da ich ab morgen für ein paar Tage keine Zeit habe, musste ich heute Nachmittag tätig werden.
Inzwischen vermute ich, dass die vorgeschlagenen Positionen für die Drähte etwa den dicksten Stellen der recht geraden Abschnitte entsprechen. Eigentlich ja auch logisch.
Die beiden Pflanzen stehen nun neben anderen frisch getopften Pflanzen auf der Schattenbank. Befestigt habe ich sie erstmal nicht extra: sie stehen 25cm tief im Substrat, da wackelt nix. Sollten sie austreiben, wie wild (und entsprechenden Windwiderstand aufbauen), kann ich das ja noch nachholen
Obenrum habe ich nichts weiter gemacht und hoffe nun erstmal, dass die Pflanzen angehen und austreiben. Wenn das passiert, werde ich mich wieder melden. Drückt mir die Daumen!
Schöne Grüße
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Re: Versorgung wurzelnackter Pflanzen spät im Jahr
Kurzes Feedback: den wilden Mirabellen scheint es soweit gut zu gehen. Jedenfalls haben beide ausgetrieben und sind heute vom Schatten in den Halbschatten umgezogen. Außerdem haben sie etwas organischen Dünger aufgelegt und eine erste, leichte Düngung mit Flüssigdünger bekommen.
Schnittmaßnahmen über der Erde hätte ich auf das nächste Frühjahr verschoben in der Annahme, dass die Pflanzen erstmal jedes Blatt benötigen, um sich zu etablieren. Sehe ich das richtig oder übersehe ich etwas?
Unter dem Substrat ist sowieso bis mind. 2027 Ruhe angesagt.
Schnittmaßnahmen über der Erde hätte ich auf das nächste Frühjahr verschoben in der Annahme, dass die Pflanzen erstmal jedes Blatt benötigen, um sich zu etablieren. Sehe ich das richtig oder übersehe ich etwas?
Unter dem Substrat ist sowieso bis mind. 2027 Ruhe angesagt.
Schöne Grüße
Tim
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Re: Versorgung wurzelnackter Pflanzen spät im Jahr
Alles richtig so Tim.Suikinkutsu hat geschrieben: 21.05.2025, 19:34 Schnittmaßnahmen über der Erde hätte ich auf das nächste Frühjahr verschoben in der Annahme, dass die Pflanzen erstmal jedes Blatt benötigen, um sich zu etablieren. Sehe ich das richtig oder übersehe ich etwas?
Unter dem Substrat ist sowieso bis mind. 2027 Ruhe angesagt.
Die Mirabellen brauchen jedes Blatt zum Anwachsen. Außerdem sollen sie ja „unterirdisch“ abmoosen. Auch hierzu ist jedes vorhandene Grün hilfreich.
Grüße aus dem sonnigen Baden
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Re: Prunus cerasifera aus der Baumschule - war: Versorgung wurzelnackter Pflanzen spät im Jahr
Hallo zusammen,
zu den beiden Mirabellen gibt es leider durchwachsene Neuigkeiten:
Beide haben letztes Jahr schön ausgetrieben und am Stämmchen ordentlich zugelegt. Nach dem Auswintern habe ich sie grob zurück geschnitten.
Eine der beiden Pflanzen ist dann aber im Austrieb stecken geblieben, die frischen Triebe sind vertrocknet. Ich werde sie erstmal weiter pflegen, glaube aber eigentlich nicht an das wohl notwendige Wunder.
Was mich irritiert ist, dass diese Pflanze über der Abschnürung schon recht kräftige Wurzeln ausgebildet hatte.
Gänzlich unverständlich wird mir das, wenn ich sehe, dass die Kollegin, die dieses Jahr wunderbar losgelaufen ist, genau das noch nicht getan hat. Im Sinne von: garnicht. Sie macht eher Anstalten, den Draht zu überwallen. Von unter dem Draht hatte sie vier oder fünf Ausläufer losgeschickt, die ich stammnah ausgebrochen habe.
Ich habe den Verdacht, dass ich die Abschnürung nicht tief genug ins Substrat gesetzt habe (eher 2-3 als 5cm) und habe nun - mangels Spaghnum-Moos - einen Ring aus zwei Handvoll Kokosfaser aufgestreut und mit dem eigentlichen Substrat bedeckt. Bei Gelegenheit wollte ich noch einen schwarzen Ring aus Teichfolie auflegen.
Ob das noch was wird?
zu den beiden Mirabellen gibt es leider durchwachsene Neuigkeiten:
Beide haben letztes Jahr schön ausgetrieben und am Stämmchen ordentlich zugelegt. Nach dem Auswintern habe ich sie grob zurück geschnitten.
Eine der beiden Pflanzen ist dann aber im Austrieb stecken geblieben, die frischen Triebe sind vertrocknet. Ich werde sie erstmal weiter pflegen, glaube aber eigentlich nicht an das wohl notwendige Wunder.
Was mich irritiert ist, dass diese Pflanze über der Abschnürung schon recht kräftige Wurzeln ausgebildet hatte.
Gänzlich unverständlich wird mir das, wenn ich sehe, dass die Kollegin, die dieses Jahr wunderbar losgelaufen ist, genau das noch nicht getan hat. Im Sinne von: garnicht. Sie macht eher Anstalten, den Draht zu überwallen. Von unter dem Draht hatte sie vier oder fünf Ausläufer losgeschickt, die ich stammnah ausgebrochen habe.
Ich habe den Verdacht, dass ich die Abschnürung nicht tief genug ins Substrat gesetzt habe (eher 2-3 als 5cm) und habe nun - mangels Spaghnum-Moos - einen Ring aus zwei Handvoll Kokosfaser aufgestreut und mit dem eigentlichen Substrat bedeckt. Bei Gelegenheit wollte ich noch einen schwarzen Ring aus Teichfolie auflegen.
Ob das noch was wird?
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