Hallo
Meine im Winter erworbene Hainbuche macht mir etwas Sorgen. Die Hainbuche wurde extra vor zu viel Sonne geschützt und wie auch alle meine anderen Bonsai ausreichend gewässert. Teilweise sind die Blätter nicht nur vertrocknet sondern haben auch Flecken. Was mache ich bei dem Teil falsch?
Gruß Jochen
Hainbuche macht Sorgen
Hainbuche macht Sorgen
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Re: Hainbuche macht Sorgen
Hallo,
bei den Lufttemperaturen kann es auch Trockenschäden geben, wenn der Baum nicht in der Sonne steht. In der Regel ist es - bei mir - in dieser Jahreszeit so, dass eine normale (oder sogar starke) Dügung zu "verbrannten" Blatträndern führt. Ich dünge dann erst wieder bei kühleren Temperaturen (und nur organisch). Bei diesen Temperaturen verdunsten die Pflanzen unglaublich viel Wasser. Darin gelöste Mineralien aus dem Dünger akkumulieren dann im Blatt und können dieses dann "verbrennen". Ich denke, eine "Versalzung" wäre vielleicht eine passendere Bezeichnung. Aber es sieht als aus wie Brand.
Gerade Hainbuchen erscheinen mir extrem anfällig dafür. Ich selbst dünge und giesse leider schrecklich gern und hatte in den ersten Jahren meiner (sogar ausgepflanzen) Hainbuchen diese Schäden ständig. Es hilft also nicht einmal, tiefere Schalen zu verwenden, obwohl ich prinzipiell diese bevorzuge. Sonst stünde ich in der glutheißen Wiener Innenstadt nämlich ganztags mit der Gießkanne daneben. Einfach nicht mehr düngen, würde ich jetzt probieren. Aber vielleicht auch Kalimangel? Bei meinen Hainbuchen war es zu dieser Jahreszeit und ihren Temperaturen aber immer ein zuviel des Guten und kein Mangel.
bei den Lufttemperaturen kann es auch Trockenschäden geben, wenn der Baum nicht in der Sonne steht. In der Regel ist es - bei mir - in dieser Jahreszeit so, dass eine normale (oder sogar starke) Dügung zu "verbrannten" Blatträndern führt. Ich dünge dann erst wieder bei kühleren Temperaturen (und nur organisch). Bei diesen Temperaturen verdunsten die Pflanzen unglaublich viel Wasser. Darin gelöste Mineralien aus dem Dünger akkumulieren dann im Blatt und können dieses dann "verbrennen". Ich denke, eine "Versalzung" wäre vielleicht eine passendere Bezeichnung. Aber es sieht als aus wie Brand.
Gerade Hainbuchen erscheinen mir extrem anfällig dafür. Ich selbst dünge und giesse leider schrecklich gern und hatte in den ersten Jahren meiner (sogar ausgepflanzen) Hainbuchen diese Schäden ständig. Es hilft also nicht einmal, tiefere Schalen zu verwenden, obwohl ich prinzipiell diese bevorzuge. Sonst stünde ich in der glutheißen Wiener Innenstadt nämlich ganztags mit der Gießkanne daneben. Einfach nicht mehr düngen, würde ich jetzt probieren. Aber vielleicht auch Kalimangel? Bei meinen Hainbuchen war es zu dieser Jahreszeit und ihren Temperaturen aber immer ein zuviel des Guten und kein Mangel.
LIebe Grüße, Stefan
Re: Hainbuche macht Sorgen
Hallo Stefan
Danke für die schnelle Antwort. Ich habe im Mai ein mal mit zerstoßenem Biogold gedüngt und bin allgemein auch vorsichtig mit Düngen. Ich hatte früher mal eine Hainbuchen Hecke und bin daher über die sensible Reaktion des Hainbuchen Bonsai erstaunt. Mehr wie Schattieren und mit Regenwasser einsprühen kann ich im Moment nicht tun. Neuaustrieb ist zum Glück vorhanden. Hier an der See habe ich immer viel Wind, vielleicht ist dies auch ein Faktor.
Gruß Jochen
Danke für die schnelle Antwort. Ich habe im Mai ein mal mit zerstoßenem Biogold gedüngt und bin allgemein auch vorsichtig mit Düngen. Ich hatte früher mal eine Hainbuchen Hecke und bin daher über die sensible Reaktion des Hainbuchen Bonsai erstaunt. Mehr wie Schattieren und mit Regenwasser einsprühen kann ich im Moment nicht tun. Neuaustrieb ist zum Glück vorhanden. Hier an der See habe ich immer viel Wind, vielleicht ist dies auch ein Faktor.
Gruß Jochen
Re: Hainbuche macht Sorgen
Stimmt, austrocknende Winde sind ein oft unterschätzer Faktor. Allgemein findet die Luftfeuchte kaum Beachtung. Mehr kannst du im Moment nicht tun, denke ich.
LIebe Grüße, Stefan
