Hilfe mein Baum ist krank !

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
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Sanne
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Re: Hilfe mein Baum ist krank !

Beitrag von Sanne »

Wenn diese Tierchen so hartnäckig sind, würde ich die Kiefer jetzt umtopfen bzw. keine Wurzeln schneiden, nur die alte Erde entfernen und das Substrat erneuern. Evtl. nach dem Entfernen des alten Substrats den Wurzelballen abspülen und die Mädchenkiefer mit Mykorrhiza impfen.
Viel Erfolg.

Grüße, Sanne
Was wären wir ohne den Trost der Bäume…
(Zitat von Gisela V.)
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Andreas Ludwig
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Re: Hilfe mein Baum ist krank !

Beitrag von Andreas Ludwig »

Jin - bevor wir das ganze ABC-Programm durchspielen: Kannst du den Kopf, besonders den Mundapparat beschreiben?
It is not enough to be busy. So are the ants. The question is: What are we busy about?
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Jin
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Re: Hilfe mein Baum ist krank !

Beitrag von Jin »

@Andreas Ludwig

Leider nicht, die Tierchen sind sehr sehr klein. Das ich es geschafft habe ein Bild zu schießen auf dem man 8 Beine erkennen kann hat mich schon überrascht....

@Sanne
Darüber habe ich auch schon nachgedacht aber mich dagegen entschieden um die Kiefer nicht noch zusätzlich zu belasten.

Mein Plan ist jetzt möglichst viele Tierchen mechanisch zu entfernen und dann ggf. Bei bedarf in einem Monat mit einem stärkerem Mittel zu spritzen. Ich hoffe allerdings das sich die Population bis dahin von alleine reduziert hat.
In den Wäldern drüben,
tief unter der Last des Schnees,
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ein Pflaumenzweig erblüht.
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Andreas Ludwig
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Re: Hilfe mein Baum ist krank !

Beitrag von Andreas Ludwig »

Schade, Jin - dann werden wir nie genau abgrenzen können, ob da möglicherweise auch Zecken rumwuseln. Die Haltung der Beinpaare spricht schon dafür. Die wären eher leicht erkennbar an einer Art «Sägefisch-Rüssel» und durchaus plausibel: Es braucht genau ein Muttertier, abgeworfen draussen von einer Katze oder einer Taube und schon hast du Hunderte Nachkömmchen. Wir haben damit auch nicht abgegrenzt, ob hier vielleicht Raubmilben zugange sind, die (theoretisch) begrüssenswert sind, weil einige ihrer Arten sich exklusiv von Spinnmilben ernähren. Auch die machen sehr grosse Gelege. Und viele dieser Arten überleben problemlos lange Zeit, mehrere Monate an einem Standort.

Von den Milben (wozu auch Zecken gehören) gibt es über 50'000 Arten. Man kann sie natürlich alle töten, wie man überhaupt alle Arthropoden töten kann, die irgendwie, irgendwann, irgendwo auftauchen. Aber dann tötet man eben auch die, die einem eigentlich helfen würden. Weshalb Information immer wünschenswert wäre.
https://www.youtube.com/watch?v=dK1B9b_0Z2Y

Aber das nur so nebenbei.
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Jin
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Re: Hilfe mein Baum ist krank !

Beitrag von Jin »

@Andreas Ludwig

Generell hast du recht, ich hatte auch schon die Vermutung das es sich um Raubmilben handeln könne. Zecken würde ich eher ausschließen da ich schon viel Hautkontakt mit den Tierchen hatte.

Wenn die Population nicht so extrem wäre und wenn dich die Tierchen sich nicht Kreuz und quer über meine Bonsaibank ausbreiten würden, dann wäre ich prinzipiell bei dir allerdings möchte ich weder die Kiefer noch einen meiner andern Bäume dem Risiko aussetzen.

Falls ich doch noch rausfinden sollte worum es sich handelt melde ich mich hier nochmal.
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Roland.O
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Re: Hilfe mein Baum ist krank !

Beitrag von Roland.O »

Möchte hier nützen um mein Problem unter zu bringen.
Meine Frage wäre was meine Hainbuche für ein Problem hat.
Es werden alle Blätter vom Rand her braun, selbst schon der junge Austrieb beginnt sobald die Blätter herausen sind.
Wurde im März neu ausgegraben und steht seit damals im Schatten mit ganz wenig direkter Sonne.
An den Bildern sieht auch schon beim kleinsten Blatt, dass die Spitze braun wird.
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Gruß Roland.
Hans-Joachim La.
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Re: Hilfe mein Baum ist krank !

Beitrag von Hans-Joachim La. »

Helfen kann ich dir leider auch nicht, meine Hainbuche hatte auch solche Blätter. Das fing schon im Frühling an, da hatte ich die befallenen Blätter alle abgeschnitten. Die neuen Blätter dann, hatten das auch schon wieder. Meine Buche stand auf dem Balkon, dass funktioniert wohl dort nicht. Hier im Forum habe ich auch gelesen das jemand mit Buchen auf dem Balkon auch kein Glück hatte. Ich könnte mit vorstellen das die mehr Luftzirkulation brauchen.
Gruß Joachim
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roro
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Re: Hilfe mein Baum ist krank !

Beitrag von roro »

hallo Roland,

ich halte mich kurz: Pflegefehler.
Für genauere Ursachenforschung musst du mehr Angaben liefern als das Schadbild. Wie hältst du den Baum, wie wird gewässert, wie gross ist der Topf, Substrat, wo steht der Baum (Mikroklima/ Makroklima). Düngeverhalten, Pflegeerfahrung. Zeitpunkt des letzten Umtopfens und Massnahmen seit letztem Herbst?
Je detaillierter und ausführlicher du beschreibst, desto eher können wir die Ursache eruieren.

@Hans-Joachim La. Hainbuchen lassen sich problemlos auf dem Balkon halten. Bei der richtigen Pflege und angepasstem Standort. Habe meine schon an unterschiedlichsten Balkonen durchgebracht.

Grüsse, Roro
Sind diese Blumen künstlich? - Natürlich.
Also natürlich oder künstlich? - Natürlich künstlich!
Hans-Joachim La.
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Re: Hilfe mein Baum ist krank !

Beitrag von Hans-Joachim La. »

Hallo Roro, bei mir hat das mit Buchen leider nicht funktioniert auf dem Balkon. Vielleicht habe ich auch was falsch gemacht, was wüsste ich eigentlich nicht.
Gruß, Joachim
Roland.O
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Re: Hilfe mein Baum ist krank !

Beitrag von Roland.O »

Hallo Roro.
Hoffe meine Angaben sind genug und helfen.
Diese Hainbuche wurde dieses Frühjahr im März ausgegraben und ist in einem 21cm runden TPK mit Blähton, Bims, Lava und feinem Rindenmulch/Kokohum gepflanzt.
Sie steht unter einem kleineren Strauch hinterm Gartenhaus fast immer im Schatten.
Gegossen wird fast täglich, außer es ist noch sichtbar naß. Zur Düngung gabs Hornspähne drauf und einmal Pferde Dünger aus der Packung.

Eine im gekaufte Hainbuche und umgesetzt in mein Substrat im Vorjahr hat dasselbe gemacht und ist eingegangen.
Gleich daneben in einer Flacheren Schale zur Stecklinge Verarbeitung, stehen 6stk ganz dünne ausgegraben Hainbuchen in ganz feinen Granulat mit viel Kokoshum und die machen zur Zeit riesen Blätter.

Gruß Roland.
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Gruß Roland.
CaptainCalamari
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Re: Hilfe mein Baum ist krank !

Beitrag von CaptainCalamari »

Hallo,
Andreas Ludwig hat geschrieben: 26.04.2025, 14:11 Schade, Jin - dann werden wir nie genau abgrenzen können, ob da möglicherweise auch Zecken rumwuseln. Die Haltung der Beinpaare spricht schon dafür. Die wären eher leicht erkennbar an einer Art «Sägefisch-Rüssel» und durchaus plausibel: Es braucht genau ein Muttertier, abgeworfen draussen von einer Katze oder einer Taube und schon hast du Hunderte Nachkömmchen. [...]
Ich glaube nicht dass es sich hier um Zecken handelt. Zecken durchlaufen 3 Stadien, der beschriebenen Körpergröße nach trifft nur das Larvenstadium zu, da bereits Nymphen (2. Stadium) größer als 1mm sind. Und die Zeckenlarve hat im Gegensatz zu den anderen Stadien nur 3 Beinpaare - auf den Bildern sind klar 4 zu erkennen.

Zusätzlich passt die Körperform nicht wirklich (Zecken: abgeflacht - außer sie hatten Zugang zu einem Wirt (; ), hinter dem Kopf ist meist gut das Rückenschild erkennbar (Scutum), Beine sind wesentlich länger.
Würde mir diesbezüglich keine Sorgen machen :)

LG Gabriel
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roro
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Re: Hilfe mein Baum ist krank !

Beitrag von roro »

Hallo Roland, bei dem Düngepaket, dass du deinen frisch eingetopften Hainbuchen zugemutet hast wundert mich das Aussehen kaum. Die wurden regelrecht „versalzen“.
Die neuen Wurzeln können sich kaum entwickeln in der Kombi aus dem Substrat (kaum Pufferwirkung) und deiner massiven Düngergabe. ich persönlich plädiere eher zur Zurückhaltung beim Düngen. besonders das erste Jahr bei frisch ausgegrabenen Bäumen, gebe ich höchstens in halber Konzentration und den doppelten Abständen einen Flüssigdünger. Feste Dünger dann frühestens 4 Monate nach einpflanzen. Das ist aber mein persönlicher Weg. Es gibt sicherlich andere hier, die ganz anders verfahren und damit Erfolg haben.
Doch junges Wurzelwerk ist sensibel. Und bei deinem Baum musstest du vermutlich eine recht grosse Hauptwurzel kappen, damit du den Baum eintopfen konntest. Aus diesem Schnitt braucht die Wurzelbildung ungemein länger, als bei den dünnen Sämlingen, die einen ganz anders ausgebildeten Wurzelapparat hatten, als du sie eingetopft hast.
Mein Rat: Dünger weg, Oberste Substratschicht ersetzen und Topf gut durchspülen, damit du die Versalzung bestmöglich herauswäschst.

Und dann bis zur Herbstdüngung nur noch wässern.

Geuss, roro
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HeinrichI
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Re: Hilfe mein Baum ist krank !

Beitrag von HeinrichI »

Entscheidend ist ja in erste Linie, wieviel Wurzeln nach dem Ausgraben immer noch vorhanden waren und ob vielleicht auch noch Resterde angehaftet war, wieviel Zeit zwischen Ausgrabung und Eintopfen lag, wie warm es zum Ausgrabungszeitpunkt war. Das sind die ersten Faktoren, die für das Überleben eines Yamodori entscheidend sind. Dann müssen die oberirdischen Teile der vorhandenen Wurzelmenge angepasst sein; das heißt, je weniger Oberirdische Masse , um so größere ist die Chancen für das Überleben. Und auf den Stress des Drahtens sollte man im ersten Jahr auch verzichten. Zudem hätte man den nach oben strebende Trieb bis auf ein Blatt sicherheitshalber einkürzen müssen, damit die eventuell geschwächten Wurzen die Versorgung der Pflanze schaffen können. Es ist pauschal gesagt mit Yamadori immer ein gewagtes Spiel. Ein vorheriges Abstechen (mindestens ein Jahr vorher) der Wurzeln und vor allen Dinge der Fahlwurzel bring auch noch Vorteile.
Die Sache mit dem Düngen wurde oben bereits erwähnt.

Trotzdem noch viel Glück, Gruß Heiner
Roland.O
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Re: Hilfe mein Baum ist krank !

Beitrag von Roland.O »

@ Roro und Heiner.
Ich danke euch für eure Informationen und werde schnellstmöglichst daran arbeiten und mich bemühen noch etwas retten zu können.
Muss gewaltig an meiner Zurückhaltung arbeiten um nicht alles im ersten oder gleich zweiten Jahr hinzurichten.
Gruß Roland.
Immergrün
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Re: Hilfe mein Baum ist krank !

Beitrag von Immergrün »

Eine Hainbuche ist übrigens - entgegen ihres Namens - keine Buche, sondern zählt zu den Birkengewächsen.
Ich hatte jahrelang Hainbuchen auf dem Balkon, das ist kein Problem. Zur Pflege von Yamas hast du schon eine Menge Tipps bekommen. Gerade bei frisch gepflanzten/umgetopften Hainbuchen sollte man auf Düngen gänzlich verzichten. Dann bilden sie schneller Wurzeln. Ich bin auch ein Fan des Gießens und Düngens und muss mich immer zügeln... Aber Hainbuchen sind recht robust und treiben gut aus, wenn sie sich wohl fühlen. Also: Den Baum nicht überfordern, Geduld und Halbschatten.
LIebe Grüße, Stefan
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