Das Usutu-Virus

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Norbert_S
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Das Usutu-Virus

Beitrag von Norbert_S »

Mir ist in den Medien kein besonderes Interesse aufgefallen, die Bevölkerung über o.a. Virus zu unterrichten.
Deshalb meine neugierige Frage, wie dieses "Amselvirus" bei euch die Vogelwelt verändert hat.

Mein Garten hat über Jahrzehnte ausreichend Platz für 3 Amselbrutpaare geboten, die Nachbargrundstücke je nach Bewuchs ähnlich. Gegen Abend saßen auf den Firstenden die Amselhähne und stichelten sich gegeseitig mit Gesang an, einfach herrlich.
Jetzt ist in der unmittelbaren Nähe lediglich ein Hahn zu hören und im Gesamtbereich, den ich akkustisch wahrnehmen kann, sind gerade einmal 3 Hähne auszumachen in einem nicht kleinen Areal.
Die Schnecken scheint es sehr zu freuen, deren Vermehrung ist rasant und bei dem dauerhaften Regenwetter sehen meine Regale mehr nach Schneckenrennstrecken aus als nach Bonsairegalen,

Wie ist es bei euch.
Norbert

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bonsaiheiner
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Re: Das Usutu-Virus

Beitrag von bonsaiheiner »

3 Jahre lang wurden die Amseln dezimiert durch Elstern und Steinmarder, natürlich deren Brut, jetzt habe ich wieder etliche ausgeflogene Jungamseln gesehen und habe
schon wieder vermehrt zu kämpfen gegen die Elterntiere, die die Moospolster auf der Suche nach Schnakenlarven verunstalten. Das Virus kenne ich nicht.
Ein Tag ohne Beschäftigung mit Bonsai ist ein verlorener Tag!
Immergrün
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Re: Das Usutu-Virus

Beitrag von Immergrün »

Das Virus ist bei uns vor ein paar Jahren aktiv gewesen. Ich glaube, es wandert über ein Gebiet hinweg. Heuer habe ich keinen Schwund an Amseln beobachten können, eher im Gegenteil. Sie berauschen sich an den vielen Früchten unseres wilden Weins. Und im Frühling ertönt glücklicherweise sehr laut der wunderschöne Gesang der Hähne.
LIebe Grüße, Stefan
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Barbara
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Re: Das Usutu-Virus

Beitrag von Barbara »

Ich denke, das Virus hat bei uns nicht so zugeschlagen.
Wir haben eher ein Problem mit Falken, die sämtliche Jungvögel stark dezimieren. Dieses Frühjahr hat beim Nachbarn ein Pärchen drei Junge ausgebrütet, die ständig aufgeregt schreiend über unseren Garten flogen. Alle unsere Vögel sind seitdem in ständiger Alarmbereitschaft. :roll:
Die Natur ist manchmal ganz schön grausam.......

Liebe Grüße,
Barbara
"Sorge Dich um den Beifall der Leute, und Du wirst ihr Gefangener sein." LAOTSE
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VolkerM
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Re: Das Usutu-Virus

Beitrag von VolkerM »

Bei mir im Ruhrpott ist die Lage recht entspannt…ein Amselpaar brütete erfolgreich (wobei wir einige Elstern und sogar einen mittleren Raubvogel öfter verscheuchen konnten, da war dann Alarm im Garten) in unserem Apfelbaum und fast jeden Abend können wir dem Gesang lauschen (sitzt dann auf unserem Schornstein).
Bis denne Volker

Ein fallender Baum macht mehr Lärm
als ein wachsender Wald.
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espanna
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Re: Das Usutu-Virus

Beitrag von espanna »

Bei uns gibt es auch keinen Mangel an Amseln. Teilweise haben die sich schon so an uns gewöhnt dass sie nicht mal wegfliegen wenn ich meine Bäume an den Regalen anschaue und die nur einen halben Meter entfernt sind. Den Gesang genießen wir auch sehr.
Gruß
László

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Harrybo
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Re: Das Usutu-Virus

Beitrag von Harrybo »

In meiner Gegend war das Virus im letzten Jahr aktiv, habe selbst ein paar Amseln krank gesehen.
dieses Jahr scheint alles wieder gut zu sein.
Gruß Harry
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Arian
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Re: Das Usutu-Virus

Beitrag von Arian »

Bei uns in Hamburg und besonders in unserem Wohnviertel Eppendorf mit viel grünen Hinterhöfen und altem Baumbestand, haben auch dieses Jahr wieder etliche Paare gebrütet; und abends hört man die Männchen auf erhöhtem Posten ihre Reviere markieren.

Gruß
Arian
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Norbert_S
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Re: Das Usutu-Virus

Beitrag von Norbert_S »

Danke für eure Beteiligung.
Ja, die Zunahme der Elsterpopulation und freilaufende Hauskatzen haben schon immer repressiv auf den Nachwuchs gewirkt. Den Bestand regeln die Amseln durch die Anzahl der Eier im Gelege. So waren bei mir im Garten immer 4-5 Eier in den Nestern, was eigentlich für einen Bestandsaufbau spricht, hier aber nur erwartbare Verluste durch Beutegreifer ausgleichen soll. In gesättigten Beständen haben sie meist nur 2-3 Eier, wenn die Jungenaufzucht weitgehend gesichert ist.
Jungvögel habe ich in diesem Jahr gar nicht gesehen, aber eure Nachrichten stimmen mich hoffnungsfroh, dass dieser Einbruch nur von kurzer Dauer sein wird.
Norbert

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