meine außerordentliche Bewunderung für Dein faszinierendes Werk. Ich habe die ganze Geschichte gelesen, weil ich auch für mich nach weiteren Erfahrungen für die Hainbuche gesucht habe.
Übrigens, die jetzt etablierte Schale wäre überhaupt nicht mehr weg zudenken.
Hallo Heiner,
dein Lob kommt unerwartet, denn so überzeugend finde ich die Hainbuche nicht. Eher ein Baum mit Ecken und Kanten. Deshalb lieben Dank.
Ich finde bei der Verzweigung am Gipfel ist noch viel Luft nach oben. Dort warte ich noch auf brauchbare Knospen zum Integrieren in den Gipfel.
Ausstehend ist noch die Shohin-Abmoosung siehe hier: viewtopic.php?p=630756#p630756
Bis April war ich noch recht zuversichtlich. Zwar war wegen meiner ungeduldigen Gipfel-Bearbeitung dieser leider abgestorben. Doch ein anderer Ast hätte dessen Funktion übernehmen können.
Den Shohin habe ich im März umgetopft, die Wurzeln stark eingekürzt. Vor 2 Wochen stand die Hainbuche leider vollsonnig und trocken. Ich hatte den Standort falsch eingeschätzt. Es sieht so aus, als wäre die rechte Seite jetzt auch abgestorben, jammerschade.
Grüße, Rainer
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17. Mai 2025: das traurige Shohin-Überbleibsel
IMG_5141.jpeg (320.74 KiB) 5600 mal betrachtet
“Fais de ta vie un rêve, et d'un rêve, une réalité“ Antoine de Saint-Exupéry
schade um den Shohin, aber das muss nicht das Ende sein. Ich wünsche Dir, dass er am Leben bleibt.
Ich verwende für besondere Fälle auch sogenanntes Laubmoos als Abdeckung, jedoch zerkleinert und zu einer Matte aufgelegt. Das ist der beste Schutz vor Austrocknung und hat die Eigenschaft, egal wie nass die Moosschicht ist, nur dosiert Feuchtigkeit an das darunter liegende Substrat abzugeben. Ich habe es oft kontrolliert und immer wieder festgestellt, dass "glänzend"-nasses Moos kein nasses Substrat verursacht. Ist das Moos mal ausgetrocknet, ist einerseits das darunterliegende Substrat immer noch feucht und andererseits muss anfangs öfter g e s p r ü h t werden, um die Moosmatte durch nachfolgendes Gießen wieder durchdringen nass zu bekommen.
Außerdem dient so eine Schicht zur Fermentierung bzw. "Vorverdauung" und Dosierung von mineralischen und organischen Dünger.
Übrigens, die Hainbuche von oben hat ein ausgesprochen ausgeglichenes Laubdach.
Aber warum zum Geier steht Dein Baum Ende März schon in vollem Laub?
Rainer, meine Hainbuche stand auch in einem frostgeschützten Gewächshaus. Aber wahrscheinlich weil wir, gegenüber Regensburg, östlich von Berlin und dadurch näher an Sibirien heran liegen, es doch etwas kälter haben. Ein Scherz, es hängt eben einfach von der Region ab. Bis jetzt hat meine Hainbuche einen großartigen Austrieb (mit riesengroßen Blättern) gemacht, leider hat sie noch lange nicht das Flair, wie es Deine hat.
Im Februar gab es sogar ein paar Tage mit Temperaturen zwischen -16 und -18 °C. Ich nehme an, dass dadurch einige Jungpflanzen diese Temperaturen nicht überstanden haben, obwohl sie "geschützt" in einer Ecke an der Hauswand standen. Selbst große Bäume in der freien Natur z.B. Eschen (Fraxinus) und Wallnüsse haben gelitten.