Neue Version von "Substrat, Wässern, Düngen"

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
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Fabian R
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Re: Neue Version von "Substrat, Wässern, Düngen"

Beitrag von Fabian R »

HeinrichI hat geschrieben: 06.10.2025, 22:03 ... es sollte ja auch nur dargestellt werden, welche Wasseraufnahmefähigkeit die einzelnen Materialien besitzen. In der Endkonsequenz verwende ich trotzdem auch Lava (als schlechten Wasserspeicher), weil Lava unter anderem eine hervorragende Wasseraufnahme- und Weiterleitfähigkeit besitz...
Ich muss ehrlich sagen, ich liebe quantifizierbare Experimente im Bereich Bonsai und Pflanzenpflege.
Ich habe mich allerdings stark über die Werte von Kies / Lava / Bims gewundert.

Ich habe ein paar Rückfragen an dich:
Verstehe ich das richtig, dass du das nur das Gesamtgewicht (Gewicht substrat + Gewicht Wasser) verwendest?
Verstehe ich das richtig, dass du immer das gleiche Volumen der verschiedenen Materialien verwendest hast?
Wenn du tatsächlich immer das gleiche Volumen verwendest hast, dann ist der Quotient Gesamtgewicht/Volumen im selben Verhältnis wie nur das Gewicht, nur die Einheit ändert sich. Der Wert ist auch nicht die relative Aufnahmefähigkeit, weil das Gewicht des Materials und das Gewicht des Wassers getrennt betrachtet werden müssen.

Was interessant wäre, ist nur das Gewicht des Wassers pro Material zu erfahren. Also das Sieb trocken gewogen, und dann nass gewogen. Nassgewicht-Trockengewicht. Dies wäre die absolute Aufnahmefähigkeit der Materialien. (Oder im Verhältnis zum Volumen, aber wenn dieses immer gleich ist, dann ändert sich ja nichts am Verhältnis.)

Viele Grüße und immer neugierig bleiben
Fabian
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HeinrichI
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Re: Neue Version von "Substrat, Wässern, Düngen"

Beitrag von HeinrichI »

Hallo an alle Interessenten, ich danke allen für ihre Kommentare,

vielleicht waren meine Eingangserläuterung nicht für alle verständlich. Aber die grafische Darstellung zeigt genau das, was Fabian erklärt haben wollte:
Es ist bei jedem Test das selbe Volumen (in meinem Fall immer 160 ccm) und somit ergibt die aufgenommene Wassermenge bereits die in der Grafik dargestellte Relation; so einfach ist das. Und mit der immer wiederkehrende Sorgfalt (so wie ich es ober beschrieben habe) bin ich mir über meine Ergebnisse ziemlich sicher.

Was die Sache mit der Lava betrifft, war ich auch völlig überrascht; da immer von der "guten" Wasserspeicherfähigkeit von Lava gesprochen wurde. Die Erklärung ist, dass Lava wie geschmolzenes Glas ist, von außen rau aussieht, jedoch geschlossene konkave Flächen hat. Wie ich oben schon erwähnt habe, hat Lava über seine Außenfläche eine sehr gute Wasserleitfähigkeit. Für mich wichtig für meine spezielle Deckschicht. Vielleicht gerade deshalb befindet sich in meinem Substrat ca. 25 % Lava.

Die Frage nach der Wasserhaltefähigkeit spielt für mich keine entscheidende Rolle, weil, um es kurz zu sagen, der Wasservorrat im Substrat (bei mir) durch ganz andere Substrataufbauten bestimmt wird. Dazu vielleicht später.

Bei Bims muss ich noch mal nachschauen, denn das schwimmt im Normalfall einfach auf der Oberfläche. Es hat identische Wasseraufnahmefähigkeiten wie trockener Torf.
Was auch noch fehlt, ist mein Standardsubstrat und Pinienrinde.

Ich weiß, es gab noch mehr Erklärungsbedarf, aber das bitte erst mal in Kürze, Gruß Heiner
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HeinrichI
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Re: Neue Version von "Substrat, Wässern, Düngen"

Beitrag von HeinrichI »

Ich habe soeben zu meinen Testbeschreibungen "Wasseraufnahmefähigkeit" vom 05.10. den Bezug zum Testvolumen korrigiert. Mir war nach den Rückfragen aufgefallen, dass meine Beschreibung unkorrekt war.

Ich werde noch die konkreten, aufgenommenen Wassermengen hier einstellen.

Gruß Heiner
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HeinrichI
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Re: Neue Version von "Substrat, Wässern, Düngen"

Beitrag von HeinrichI »

Hallo, ich möchte noch mal etwas nachsetzen.

Zuerst einen dank an alle, die mir ein positives Feedback gegeben haben und ich hoffe, dass hiermit auch "PerAsper..." und Fabian zufrieden gestellt sind.

Andererseits schätze ich Walter Pals Erfahrungen sehr und nehme seine Erfahrungen mit großer Aufmerksamkeit zur Kenntnis. Vielleicht sind meine Erkenntnisse über die Wasseraufnahme hier gar nicht so angebracht sondern in einem separaten Thread. Ich hätte auch gar nicht gedacht, dass das solche Auswirkungen hat.

Trotzdem möchte ich weitere Ergebnisse in einer (mit den alten Ergebnissen) modifizierte Grafik vorstellen. dazu sind einige unwesentlich Ergebnisse ausgestrichen und einige neue (z.B. Tonbruch) hinzugekommen, dabei habe ich festgestellt, dass der Tonbruch eine hervorragende Kapillarwirkung hat. Die Tonbruch-Proben haben sich bereits bei wenig Wasser vollständig "vollgesogen".
Sättigung_14.10.25©.JPG
Sättigung_14.10.25©.JPG (55.17 KiB) 3177 mal betrachtet

Weiterhin folgt die zugehörige Probenliste:
Probenliste©.JPG
Probenliste©.JPG (108.62 KiB) 3177 mal betrachtet
Angaben zum Bims kann ich immer noch nicht machen, die Probenkörper schwimmen trotz Spirituszugabe immer noch im Wasser.
Abgesehen, dass bei der Einhaltung des Probenvolumens große Sorgfalt erforderlich ist, können sich beim Ablaufen des Restwassers vor der Wägung Ungleichmäßigkeiten ergeben. Mit einer zusätzlichen Regelung denke ich die Ungenauigkeit zu minimieren; so wird die Fehlerminimierung auch in der Industrie gemacht.

Gruß Heiner
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