das ist mal wieder eins von den "Endlosprojekten", mit einigen Umwegen.
Es war 2016, als ich in einem Gartencenter von dieser "Nasto-Serie" (Zwergbäume in den roten Töpfen) eine schlitzblättrige Buche mit Namen "Mercedes" mitnahm. Ich kannte diese Art nicht, die Blätter sahen so schön filigran aus, sodass ich beschloss einen "Bonsai- Versuch" zu wagen. Im März des nächsten Jahres setzte ich sie in eine Schale. September 2018 sah sie dann so aus... Ich wusste nicht wirklich damit etwas anzufangen, also kam sie in die zweite Reihe.
Das nächste Foto ist erst von 2021, aber sie gefiel mir immer noch nicht, mit diesem steif abstehenden Ast und dem komischen Bogen Zwei Jahre später habe ich mich dazu durchgerungen, den unteren Ast zu kappen, um eine grazilere Form hinzubekommen. So gefiel die Buche mir schon etwas besser.... Mit der Krone bin ich inzwischen einigermaßen zufrieden, aber jetzt hat sich ein anderes Problem aufgetan: die Schnittwunde von dem gekappten Ast hat extrem viel Kallus ausgebildet, sodass der Baum an dieser Stelle jetzt einen Knubbel hat. Das passt so gar nicht zu der geschwungenen Stammform.
Ich überlege, ob ich da gefahrlos nochmal nachschneiden kann.
Ein Traumprojekt wird das nie, das ist klar, das Nebari ist ja auch nicht gerade hipp. Jetzt habe ich den Baum aber schon so lange......
Liebe Grüße,
Barbara
