Wäldchen
Sehr schön Dieter!!
Trotz oder gerade wegen der verschiedenen Untergruppen wirkt das ganze sehr harmonisch und "wie gewachsen". Daher stört es mich auch gar nicht, dass sich einzelne Stämme kreuzen. Das unterstützt die Natürlichkeit. Einzig die aus dem Blickwinkel des Fotografen rechts hintereinander stehenden Bäume (siehe Wessels) würde ich versetzen.
Verwendest Du reines Akadama??
Glückwunsch und viel Spass damit!!
Trotz oder gerade wegen der verschiedenen Untergruppen wirkt das ganze sehr harmonisch und "wie gewachsen". Daher stört es mich auch gar nicht, dass sich einzelne Stämme kreuzen. Das unterstützt die Natürlichkeit. Einzig die aus dem Blickwinkel des Fotografen rechts hintereinander stehenden Bäume (siehe Wessels) würde ich versetzen.
Verwendest Du reines Akadama??
Glückwunsch und viel Spass damit!!
Gruß, Joachim
Dieter,jost hat geschrieben:...Trotz oder gerade wegen der verschiedenen Untergruppen wirkt das ganze sehr harmonisch und "wie gewachsen". Daher stört es mich auch gar nicht, dass sich einzelne Stämme kreuzen...
danke für Deine Stellungnahme bzgl. des Alters der Bäumchen, sie gefallen mir alle wirklich sehr gut, tolle Leistung/Arbeit Deinerseits!
Kann mich Jost auch nur anschließen
Grüße, Chris.
- Wolfgang
- Ehren-Autor
- Beiträge: 9765
- Registriert: 05.01.2004, 14:19
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- Kontaktdaten:
Eine Waldgestaltung betrachtet man doch an sich nicht durch eine einzige Kameralinse .......
...., sondern mit (üblicherweise) 2 Augen. Zudem nicht von einem einzigen Fixpunkt, sondern der Betrachter bewegt sich mehr oder weniger vor dem Bonsai / der Gestaltung.
Also kann eigentlich ein kleines Stämmchen ein anderes nicht wirklich verdecken. - DAS oktroyieren uns wieder einmal "Fachbücher" ein, dass die einzelnen Stämmchen nicht verdeckt sein dürfen.
Was m.E. zählt, ist der Gesamteindruck
Und nicht irgendwelche Regeln.
Und der Gesamteindruck PASST bei dieser Waldgestaltung.
Nochmals mein großer Respekt, Dieter!
Also kann eigentlich ein kleines Stämmchen ein anderes nicht wirklich verdecken. - DAS oktroyieren uns wieder einmal "Fachbücher" ein, dass die einzelnen Stämmchen nicht verdeckt sein dürfen.
Was m.E. zählt, ist der Gesamteindruck
Und der Gesamteindruck PASST bei dieser Waldgestaltung.
Nochmals mein großer Respekt, Dieter!
Grüße! Wolfgang
http://www.yamadori-bonsai.info
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- donaurieder
- Beiträge: 1012
- Registriert: 04.08.2004, 22:40
- Wohnort: Donauried
Hallo Dieter,
nun habe ich ja Deinen Wald schon in unserem "Spezialforum" gesehen und immer noch nichts gesagt
. Lob hast Du ja schon reichlich bekommen. Was ich aber noch sagen möchte ist, es gehört schon erhebliches Fachwissen und (!!!) Können dazu, einen Wald derartig genial anzulegen. Von diesem Teil werden wir bestimmt noch eine Menge hören :D .
Reiner
nun habe ich ja Deinen Wald schon in unserem "Spezialforum" gesehen und immer noch nichts gesagt
Reiner
Dein Hund heißt Ayk? Michael T. hat auch einen Ayk. Wenn der gestreichelt werden will, gibt er Töne von sich, die Dir das Blut in den Adern gefrieren lassen, aber er ist ein ganz Lieberdonaurieder hat geschrieben:Dieter, zwar etwas spät, wunderschön !
Bei der Betrachtung kommt mir "Leine holen, mit Ayk in den Wald" .
Reiner
Hallo
Vielen Dank für Euer Lob.
Ich hatte vergessen wie gut Anerkennung tut.
Zu dem Problem mit den sich verdeckenden Bäumen.
Wie Wolfgang schon schreibt. Wenn die Schale nur um
4-5 Grad gedreht wird, ändert sich die Ansicht und
andere Bäume fangen an sich zu überdecken.
Meine Lösung dieses Problems liegt im leichten
Schrägziehen der Bäume zum "Waldrand" hin.
Wenn sich die ersten Knospen zeigen mache ich
noch ein Foto zum verdeutlichen
Das leichte Kreuzen der Bäume ist eher gewollt.
Bei einem Fichtenwäldchen kann ich sehr gut sehen
das, bei einer Pflanzung mit vielen Bäumen, eine
zu grosse Ordnung monton ( wie eine Schonung )
wirkt.
Zu der Grösse, die Schale ist 90cm*60cm.
Die Erde ist pures Akadama, ohne Drainage.
Gewicht gegossen 32Kg.
mfG Dieter
Vielen Dank für Euer Lob.
Ich hatte vergessen wie gut Anerkennung tut.
Zu dem Problem mit den sich verdeckenden Bäumen.
Wie Wolfgang schon schreibt. Wenn die Schale nur um
4-5 Grad gedreht wird, ändert sich die Ansicht und
andere Bäume fangen an sich zu überdecken.
Meine Lösung dieses Problems liegt im leichten
Schrägziehen der Bäume zum "Waldrand" hin.
Wenn sich die ersten Knospen zeigen mache ich
noch ein Foto zum verdeutlichen
Das leichte Kreuzen der Bäume ist eher gewollt.
Bei einem Fichtenwäldchen kann ich sehr gut sehen
das, bei einer Pflanzung mit vielen Bäumen, eine
zu grosse Ordnung monton ( wie eine Schonung )
wirkt.
Zu der Grösse, die Schale ist 90cm*60cm.
Die Erde ist pures Akadama, ohne Drainage.
Gewicht gegossen 32Kg.
mfG Dieter
- Wolfgang
- Ehren-Autor
- Beiträge: 9765
- Registriert: 05.01.2004, 14:19
- Wohnort: Oberösterreich
- Kontaktdaten:
Dieter,
erzähl uns noch was über die Fixierung der einzelnen Bäume; das wäre für viele interessant .....
Drückst du die kleinen Erdballen mit diesem Bambusstäbchengitter so lange nieder, bis sich die Buchen gut eingewurzelt haben?

erzähl uns noch was über die Fixierung der einzelnen Bäume; das wäre für viele interessant .....
Drückst du die kleinen Erdballen mit diesem Bambusstäbchengitter so lange nieder, bis sich die Buchen gut eingewurzelt haben?

Grüße! Wolfgang
http://www.yamadori-bonsai.info
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Die Bambusstäbe sind durch Drainage-Löcher
unter der Schale fixiert. Ein "Wackel-Test" zeigt mir
die Bäume an die noch zu locker sind. Diese werden dann
mit Drähten zum Bambusgeflecht/anderen Bäumen fixiert.
Das Wäldchen wird bis ca. Juli auf dem Balkon windgeschützt
stehen. Entsprechende Düngergaben sollen starkes Wachstum
und damit die Wurzelbildung fördern. Im Herbst hoffe ich
das Geflecht abnehmen zu können.
Befestigungen mit Keto haben in meinen Augen den Nachteil
das der stammnahe Wurzelballen beim Umtopfen kaum vom
Keto befreit werden können. Da sehe ich langfristig zu grosse
Probleme.
Die Lösung mit einzelnen Drähten ist bei einer grösseren
Anzahl Bäume kaum praktikabel, ausserdem ist mir die
Gefahr des Verwachsens Wurzeln/Draht zu gross.
mfG Dieter
unter der Schale fixiert. Ein "Wackel-Test" zeigt mir
die Bäume an die noch zu locker sind. Diese werden dann
mit Drähten zum Bambusgeflecht/anderen Bäumen fixiert.
Das Wäldchen wird bis ca. Juli auf dem Balkon windgeschützt
stehen. Entsprechende Düngergaben sollen starkes Wachstum
und damit die Wurzelbildung fördern. Im Herbst hoffe ich
das Geflecht abnehmen zu können.
Befestigungen mit Keto haben in meinen Augen den Nachteil
das der stammnahe Wurzelballen beim Umtopfen kaum vom
Keto befreit werden können. Da sehe ich langfristig zu grosse
Probleme.
Die Lösung mit einzelnen Drähten ist bei einer grösseren
Anzahl Bäume kaum praktikabel, ausserdem ist mir die
Gefahr des Verwachsens Wurzeln/Draht zu gross.
mfG Dieter
-
2.Lehrjahr
- Beiträge: 41
- Registriert: 04.03.2006, 13:51
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Chlorobium
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- Registriert: 10.05.2005, 22:50
- Martin_S
- Beiträge: 11869
- Registriert: 05.01.2004, 20:26
- Wohnort: Linker Niederrhein, da wo et geil is'
Chlorobium hat geschrieben:Ja das finde ich auch...das mit dem "Gerüst" hab ich so noch nie gesehen *grübel*...toll!!!Wolfgang hat geschrieben:Sehr gute Erklärung. Danke!
Ohne jetzt dem Dieter seinen Erklärung madig zu machen (mir gefällt die Gruppe ebenfalls seeeehr gut). Die Bambusstäbe liegen bei der normalen Vorgehensweise UNTER der Erde nicht darüber. Nun muß man das nicht so machen, kann es aber. Den Zewck die einzelnen Bäume besser zu fixieren erfüllt beides. Hübscher sieht aber unter der Erde aus.
Gruß
Martin S
Beste Grüße
Martin
Lieber Querlüften als Querdenken!
Martin
Lieber Querlüften als Querdenken!
Hallo
Bilder im momentanen Zustand wären nur eine unstrukturierte
grüne Masse. Nach dem Sommerschnitt und leichtem Drahten
mache ich ein Foto.
Zu den aufliegenden Bambusstäben, die jetzige Schale ist 3cm hoch
(Glaube ich zumindest). Das Akadama wird nächstes Jahr und übernächtes Jahr etwas abgetragen, damit die Wurzeln zum Vorschein
kommen. In 3 Jahren kommt der Wald in eine flachere Schale
2-2,5cm. Die Befestigung von unten sieht am Anfang schöner aus,
aber wenn man den Wald dann umpflanzt, muss man die Wurzeln
teilweise wieder beschädigen, da Sie um die Bambusstäbe gewachsen
sind. Nächstes Jahr topfe ich einen Fichtenwald um, bei dem ich
die Befestigung von unten gemacht habe und mir graust schon
jetzt vor der Arbeit, das alles auseinander zu bekommen.
mfG Dieter
Bilder im momentanen Zustand wären nur eine unstrukturierte
grüne Masse. Nach dem Sommerschnitt und leichtem Drahten
mache ich ein Foto.
Zu den aufliegenden Bambusstäben, die jetzige Schale ist 3cm hoch
(Glaube ich zumindest). Das Akadama wird nächstes Jahr und übernächtes Jahr etwas abgetragen, damit die Wurzeln zum Vorschein
kommen. In 3 Jahren kommt der Wald in eine flachere Schale
2-2,5cm. Die Befestigung von unten sieht am Anfang schöner aus,
aber wenn man den Wald dann umpflanzt, muss man die Wurzeln
teilweise wieder beschädigen, da Sie um die Bambusstäbe gewachsen
sind. Nächstes Jahr topfe ich einen Fichtenwald um, bei dem ich
die Befestigung von unten gemacht habe und mir graust schon
jetzt vor der Arbeit, das alles auseinander zu bekommen.
mfG Dieter
