Hainbuche mit Leitungwasser gießen??

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BonsaiRudi
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Hainbuche mit Leitungwasser gießen??

Beitrag von BonsaiRudi »

Hallo, habe gelesen dass Hainbuchen etwas Kalk empfindlich sind. Ist es trotzdem ok meine Hainbuchenbonsais mit etwas härterem Wasser: Karbonathärte ~10°, Gesamthärte 14° zu gießen? (Habe schon 2 Bücher über BonsaiKunst gelesen)

Danke für jede Anregung.

Rudi
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roro
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Re: Hainbuche mit Leitungwasser gießen??

Beitrag von roro »

hallo Rudi,

um welche Hainbuchensorte handelt es sich bei deiner Frage?
Unsere heimische Hage- oder Hainbuche wächst bei uns auf Kalkböden, und das problemlos.
Dass aber die Koreanische evt. kalkempfindlich sein könnte, kann ich mir vorstellen. Mangels eigener Bäume dieser Sorte kann ich das aber nicht bestätigen.

also, für die heimische sehe ich absolut kein Problem mit Leitungswasser. Welche Härte hast du?

Gruss, Roro
Sind diese Blumen künstlich? - Natürlich.
Also natürlich oder künstlich? - Natürlich künstlich!
BonsaiRudi
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Re: Hainbuche mit Leitungwasser gießen??

Beitrag von BonsaiRudi »

Hallo Roro,

Karbonathärte: 10° und Gesamthärte 14°

es ist die ganz gewöhnliche Hainbuche-Betulus. Aber ich habe im Net gelesen, dass sie etwas kalkempfindlich sein soll.

https://www.bonsaiempire.de/baumartenfu ... uche-buche

--> Zitat: "Gießen: Hainbuchen und Buchen müssen gewässert werden, sobald das Substrat trocken wird. Sie dürfen niemals ganz austrocknen, aber man darf sie auch nicht überwässern. Im Winter sollte man das Substrat leicht feucht halten. Das Gießwasser sollte nicht zu viel Kalk enthalten."

Deswegen wollte ich mir schon eine Umkehrosmoseanlage (=solche für Aquarien) besorgen. Da ich eben nur das Beste für die 2 Pre-Bonsai will. Aber das dürfte jetzt ja Gott sei Dank Geschichte sein, durch dein Wissen. Und ich wohne im 6ten Stock (=Süd-Westen mit Balkon) und habe nicht die Möglichkeit Regenwasser aufzufangen!

Zu meiner Person: Komme aus Graz, AT. Bin 58a alt. Habe schon als Kind Hainbuchenhecken bewundert. Wollte damals schon so einen "kleinen Baum" haben. Habe auch einen ausgegraben mit leider keinem großen Erfolg. Ich war da auch noch etwas zu klein denke ich, -8a.

Habe die ganze Begeisterung für solche Bäume aber im Laufe meines Lebens vergessen. Vor ein paar Jahren hab ich mir dann 2 Zelkoven vom Baumarkt mit nach Hause genommen. Sind aber bei einem starken! Sturm nach ca. 3 Monaten Besitz vom Balkon gestürzt. War kaum etwas zu retten. Echt Schade-hatten eine schöne Form.

Und jetzt vor ca. 1 Monat habe ich mich wieder für diese Bäume begeistert. Habe mir dann übers Internet 2 kleine Pre-Bonsais besorgt. 2 Hainbuchen ca. 25cm + 35cm. Habe auch mehr gelesen. Das Buch von Horst Stahl und Johann Kastner-viel Therorie, aber ganz gute Bücher, so denke ich. Bin aber noch Anfänger, trotz der Bücher. Mir fehlt halt die Praxis.

Folgedessen 1 Problem weniger: das Gießen mit Dest. Wasser. (= hätte es aber eh 1:5 mit normalem Leitungsawsser gemischt).

Danke Dir für die wirklich hilfreiche Antwort.

Rudi
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Georg
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Re: Hainbuche mit Leitungwasser gießen??

Beitrag von Georg »

Hallo Rudi,
meine heimischen Hainbuchen haben immer 24 Grad deutsche Härte ausgehalten.
Ich habe nur vermieden, über die Blätter damit zu gießen.
Das macht diese zwar nicht kaputt, aber scheußliche Kalkflecken.
Gruß
Rüdiger
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
BonsaiRudi
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Re: Hainbuche mit Leitungwasser gießen??

Beitrag von BonsaiRudi »

Hi Rüdiger,

sowas ähnliches dachte ich mir schon. Zumal ich einmal ein Regenwaldterra besaß. Da wurden die Scheiben vom täglichen Sprühen auch unansehnlich! :(

Werde dann mit destil. Wasser die Blätter besprühen! Aja: habe das Wuxal universal. Kann ich damit alle 2 Wochen, ab März, April, die normale Dosierung verwenden? (über die Wurzeln)

Habe es bei den 2 Zelkoven mit der halben Dosierung versucht, aber wie gesagt nur 2-3 Monate. Zu wenig lange wahrscheinlich um etwas zu sagen.

Rudi
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