Potentilla Wald - erste Gehversuche
- hopplamoebel
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Re: Potentilla Wald - erste Gehversuche
und die letzten
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So ist nun weder der etwas, der pflanzt, noch der begießt, sondern Gott, der das Gedeihen gibt.
Re: Potentilla Wald - erste Gehversuche
Das wird richtig cool
Gruß
László
"Wer arbeitet, macht Fehler."
Alfred Krupp
László
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Re: Potentilla Wald - erste Gehversuche
Da schliesse ich mich Laszlo an!!!
Ich bin gespannt auf das Resultat, wenn das Wasser im Bach fliest, den Teich füllt und natürlich auf die Gesamtwirkung in der neuen Schale mit Unterbau.
Ich bin gespannt auf das Resultat, wenn das Wasser im Bach fliest, den Teich füllt und natürlich auf die Gesamtwirkung in der neuen Schale mit Unterbau.
Beste Grüsse aus der Schweiz
Tom
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- hopplamoebel
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Re: Potentilla Wald - erste Gehversuche
10 cm Neuschnee letzte Nacht und in Köln 10 Grad 
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So ist nun weder der etwas, der pflanzt, noch der begießt, sondern Gott, der das Gedeihen gibt.
Re: Potentilla Wald - erste Gehversuche
Ja Wahnsinn, bei + 1 C und es taut.
Gruß
László
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- hopplamoebel
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Re: Potentilla Wald - erste Gehversuche
Moin Zusammen,
wenn man fast 3 Jahre auf ein Ziel hingearbeitet hat, mit Höhen und Tiefen, mit Erfolgen und Rückschlägen, mit langen Wartezeiten und hohen Erwartungen an das Ergebnis, dann ist es fast surreal und unwirklich, wenn der Tag der Umsetzung gekommen ist!!
Gestern und heute war es dann soweit und die Gruppe ist in ihr neues Zuhause gezogen. Es war aufregend und anstrengend und sehr viel Arbeit - am Ende steht dann das Ergebnis und was soll ich sagen?
Ich bin zufrieden
Die drei Komponenten Unterbau aus Mooreiche, Schale von Laslo + Landschaftsgestaltung harmonieren m.M.n. sehr gut miteinander. Vor allem mit dem Unterbau hatte ich so meine Zweifel - jetzt denke ich aber, dass er super passt! Er drängt sich nicht auf und stiehlt der Schale auch nicht die Show. Die Dimensionen und Proportionen passen zusammen und die Technik für den Bachlauf verschwindet unsichtbar zwischen den Streben.
Leider ist mir ja auch die zweite Schale von Laslo kaputt gegangen - nach der Fertigstellung des Bachlaufs stand sie in der Werkstatt in einer Ecke. Daneben die Tischkreissäge auf Rolltisch. An irgendeinem fürchterlichen Tag ist mir dann von der Säge eine große Schraubzwinge abgestürzt und hat die Schale in zwei größere und mehrere kleinere Stücke zerschlagen. Das war der absolute Tiefpunkt!!! Meine Optionen waren begrenzt und so habe ich mich entschieden, die Schale mit meinen Mitteln zu reparieren.
Das Ergebnis war auch einigermaßen gut, aber die Ansichtsseite war für immer gezeichnet (sieht man auf dem Bild der Rückansicht).
Schweren Herzens habe ich mich dann entschlossen, die Schale um 180 zu drehen, weil dort keine Beschädigungen vorhanden waren. Dadurch musste ich den kompletten Bach wieder abreißen und den von Laslo vorgefertigten Teichbereich aufgeben.
Mit Aluschiene und Sikaflex habe ich dann einen neuen Teich angelegt und versucht, den Bachlauf wieder dicht zu bekommen - es ist mit bis heute nicht gelungen
Immerhin läuft das austretende Wasser durch kleine Befestigungslöcher trotzdem in die Schale. Solange das so bleibt, ist auch der Bach funktionsfähig.
Nach meinem ersten Versuch, die Bäume zu platzieren, war ich doch etwas erschrocken: In der 2-D-Ansicht standen viele Stämme hintereinander oder kamen aus anderen Gründen nicht mehr richtig zur Geltung. Da habe ich dann heute nachgeschärft.
Den Hauptbaum musste ich leider drehen, so dass er jetzt eine andere Vorderansicht zeigt. Das ist vor allem wegen dem krummen nach Vorne strebenden Ast ungünstig. Hier will ich abwarten wie es wirkt, wenn mehr Grünmasse da ist. Ggf. wird der Ast reduziert.
Alle Hauptbäume sind mehr oder weniger an ihrer bisherigen Position geblieben - allerdings wurden sie teilweise gedreht oder verschoben. Der kleine im Hintergrund ist nach rechts gewandert und es gibt 2 Neuzugänge vorne rechts und hinten links.
Diese beiden Pflanzen möchte ich strauchartig halten - mal sehen, ob das gelingt...
Ich könnte noch seitenweise weiter schreiben, möchte Euch aber nicht überstrapazieren
und lasse jetzt erst einmal Bilder sprechen.
Noch soviel: im Detail muss sich sicherlich noch Einiges ändern und Moos und Patina werden kahle Steinflächen und Wege noch beleben. Ein Projekt dieser Größenordnung braucht eben seine Zeit
Grüße,
woodman
wenn man fast 3 Jahre auf ein Ziel hingearbeitet hat, mit Höhen und Tiefen, mit Erfolgen und Rückschlägen, mit langen Wartezeiten und hohen Erwartungen an das Ergebnis, dann ist es fast surreal und unwirklich, wenn der Tag der Umsetzung gekommen ist!!
Gestern und heute war es dann soweit und die Gruppe ist in ihr neues Zuhause gezogen. Es war aufregend und anstrengend und sehr viel Arbeit - am Ende steht dann das Ergebnis und was soll ich sagen?
Ich bin zufrieden
Die drei Komponenten Unterbau aus Mooreiche, Schale von Laslo + Landschaftsgestaltung harmonieren m.M.n. sehr gut miteinander. Vor allem mit dem Unterbau hatte ich so meine Zweifel - jetzt denke ich aber, dass er super passt! Er drängt sich nicht auf und stiehlt der Schale auch nicht die Show. Die Dimensionen und Proportionen passen zusammen und die Technik für den Bachlauf verschwindet unsichtbar zwischen den Streben.
Leider ist mir ja auch die zweite Schale von Laslo kaputt gegangen - nach der Fertigstellung des Bachlaufs stand sie in der Werkstatt in einer Ecke. Daneben die Tischkreissäge auf Rolltisch. An irgendeinem fürchterlichen Tag ist mir dann von der Säge eine große Schraubzwinge abgestürzt und hat die Schale in zwei größere und mehrere kleinere Stücke zerschlagen. Das war der absolute Tiefpunkt!!! Meine Optionen waren begrenzt und so habe ich mich entschieden, die Schale mit meinen Mitteln zu reparieren.
Das Ergebnis war auch einigermaßen gut, aber die Ansichtsseite war für immer gezeichnet (sieht man auf dem Bild der Rückansicht).
Schweren Herzens habe ich mich dann entschlossen, die Schale um 180 zu drehen, weil dort keine Beschädigungen vorhanden waren. Dadurch musste ich den kompletten Bach wieder abreißen und den von Laslo vorgefertigten Teichbereich aufgeben.
Mit Aluschiene und Sikaflex habe ich dann einen neuen Teich angelegt und versucht, den Bachlauf wieder dicht zu bekommen - es ist mit bis heute nicht gelungen
Immerhin läuft das austretende Wasser durch kleine Befestigungslöcher trotzdem in die Schale. Solange das so bleibt, ist auch der Bach funktionsfähig.
Nach meinem ersten Versuch, die Bäume zu platzieren, war ich doch etwas erschrocken: In der 2-D-Ansicht standen viele Stämme hintereinander oder kamen aus anderen Gründen nicht mehr richtig zur Geltung. Da habe ich dann heute nachgeschärft.
Den Hauptbaum musste ich leider drehen, so dass er jetzt eine andere Vorderansicht zeigt. Das ist vor allem wegen dem krummen nach Vorne strebenden Ast ungünstig. Hier will ich abwarten wie es wirkt, wenn mehr Grünmasse da ist. Ggf. wird der Ast reduziert.
Alle Hauptbäume sind mehr oder weniger an ihrer bisherigen Position geblieben - allerdings wurden sie teilweise gedreht oder verschoben. Der kleine im Hintergrund ist nach rechts gewandert und es gibt 2 Neuzugänge vorne rechts und hinten links.
Diese beiden Pflanzen möchte ich strauchartig halten - mal sehen, ob das gelingt...
Ich könnte noch seitenweise weiter schreiben, möchte Euch aber nicht überstrapazieren
Noch soviel: im Detail muss sich sicherlich noch Einiges ändern und Moos und Patina werden kahle Steinflächen und Wege noch beleben. Ein Projekt dieser Größenordnung braucht eben seine Zeit
Grüße,
woodman
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- Die Rückseite mit der großen sichtbaren Beschädigung
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- Die Seite mit einem weiteren Riss
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So ist nun weder der etwas, der pflanzt, noch der begießt, sondern Gott, der das Gedeihen gibt.
Re: Potentilla Wald - erste Gehversuche
Hey Marco,
shit Happens….
Das schaut schon richtig klasse aus und mit dem Wasser, live sicherlich noch um einiges beeindruckender.
Ich bin sehr gespannt wie es in ein paar Jahren ausschauen wird.
Du hast tolle Ideen und kannst die wohl durchdacht umsetzen, chapeau
shit Happens….
Das schaut schon richtig klasse aus und mit dem Wasser, live sicherlich noch um einiges beeindruckender.
Ich bin sehr gespannt wie es in ein paar Jahren ausschauen wird.
Du hast tolle Ideen und kannst die wohl durchdacht umsetzen, chapeau
Gruß
László
"Wer arbeitet, macht Fehler."
Alfred Krupp
László
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Alfred Krupp
Re: Potentilla Wald - erste Gehversuche
Die Schale ist klasse, geradezu spannend, vor allem im Zusammenspiel mit dem Wald, den ich nach wie vor sehr gelungen finde.
Obwohl die Glasurfarben ja eigentlich zu den dezenten gehören, wirkt die Schale durchaus lebhaft und es würde sich sicherlich lohnen, die unterschiedlichen Oberflächen des Waldes etwas auf den Farbverlauf der Schale abzustimmen. Da sehe ich noch Luft nach oben, was bei neuen Kompositionen ja auch normal ist.
Wald und Schale entwickeln schon eine starke Spannung. Die kann mich begeistern.
. .
Der Unterbau dazu ist mir einfach zuviel, der haut bei mir alles wieder kaputt.
Die Poti ist eine der filigransten Pflanzen für Bonsaigestaltungen und auch, wenn sie in vollem Grün stehen wirken sie nie wirklich schwer.
Mir ist das optische Gewicht aus Unterbau, Schale und dem unteren steinigen Bereich des Waldes zu schwer für den zu tragenden Bereich der Waldgestaltung.
. . .
Das ist aber eine reine Typfrage, also mein ganz persönliches Empfinden, wenn ich dieses Gesamtwerk vom Bild her betrachte
Obwohl die Glasurfarben ja eigentlich zu den dezenten gehören, wirkt die Schale durchaus lebhaft und es würde sich sicherlich lohnen, die unterschiedlichen Oberflächen des Waldes etwas auf den Farbverlauf der Schale abzustimmen. Da sehe ich noch Luft nach oben, was bei neuen Kompositionen ja auch normal ist.
Wald und Schale entwickeln schon eine starke Spannung. Die kann mich begeistern.
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Der Unterbau dazu ist mir einfach zuviel, der haut bei mir alles wieder kaputt.
Die Poti ist eine der filigransten Pflanzen für Bonsaigestaltungen und auch, wenn sie in vollem Grün stehen wirken sie nie wirklich schwer.
Mir ist das optische Gewicht aus Unterbau, Schale und dem unteren steinigen Bereich des Waldes zu schwer für den zu tragenden Bereich der Waldgestaltung.
. . .
Das ist aber eine reine Typfrage, also mein ganz persönliches Empfinden, wenn ich dieses Gesamtwerk vom Bild her betrachte
Norbert
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
Re: Potentilla Wald - erste Gehversuche
Donnerwetter, Marco, was du für einen Aufwand betrieben hast......
das hat sich aber voll gelohnt. Sieht richtig klasse aus in der neuen Schale.
Bei dem Untergestell bin ich ganz bei Norbert. Die vorteilhafte Flachheit der Schale wird dadurch aufgehoben, die Wände wirken optisch viel höher und das Gesamtbild schwerer.
Aber eventuell wirkt das ja in natura ganz anders......
Liebe Grüße,
Barbara
das hat sich aber voll gelohnt. Sieht richtig klasse aus in der neuen Schale.
Bei dem Untergestell bin ich ganz bei Norbert. Die vorteilhafte Flachheit der Schale wird dadurch aufgehoben, die Wände wirken optisch viel höher und das Gesamtbild schwerer.
Aber eventuell wirkt das ja in natura ganz anders......
Liebe Grüße,
Barbara
"Sorge Dich um den Beifall der Leute, und Du wirst ihr Gefangener sein." LAOTSE
- hopplamoebel
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Re: Potentilla Wald - erste Gehversuche
Moin Ihr Drei,
vielen Dank für Eure Rückmeldungen und Einschätzungen!
Vielleicht habt ihr Recht und die Schale würde ohne die Unterkonstruktion leichter wirken.
Für mich ist sie aber alternativlos: In ihr befinden sich der Wassertank, die Pumpe, das Kabel und die Schläuche. Alles so kompakt wie irgend möglich untergebracht. Außerdem kann man 2 Stangen durchführen, um das Ganze mit 2 Personen von A nach B tragen zu können.
Das waren für mich Prämissen, die es zu lösen galt.
Dazu die Witterungsbeständigkeit gewährleisten und optisch zurück haltend - anders ausgedrückt: die eierlegende Wollmilchsau....
Ich hätte natürlich auf den Bach verzichten können - wollte ich aber nicht. Ich hätte mir im Internet tolle Landschaften mit Wasserfall und Seen angesehen - in die Richtung wollte ich, aber eben mit der vorhandenen Gestaltung.
Es wird sich in den nächsten Jahren zeigen wie sich die Komposition entwickelt. Bachlauf stilllegen, geht ja jederzeit!
vielen Dank für Eure Rückmeldungen und Einschätzungen!
Vielleicht habt ihr Recht und die Schale würde ohne die Unterkonstruktion leichter wirken.
Für mich ist sie aber alternativlos: In ihr befinden sich der Wassertank, die Pumpe, das Kabel und die Schläuche. Alles so kompakt wie irgend möglich untergebracht. Außerdem kann man 2 Stangen durchführen, um das Ganze mit 2 Personen von A nach B tragen zu können.
Das waren für mich Prämissen, die es zu lösen galt.
Dazu die Witterungsbeständigkeit gewährleisten und optisch zurück haltend - anders ausgedrückt: die eierlegende Wollmilchsau....
Ich hätte natürlich auf den Bach verzichten können - wollte ich aber nicht. Ich hätte mir im Internet tolle Landschaften mit Wasserfall und Seen angesehen - in die Richtung wollte ich, aber eben mit der vorhandenen Gestaltung.
Es wird sich in den nächsten Jahren zeigen wie sich die Komposition entwickelt. Bachlauf stilllegen, geht ja jederzeit!
So ist nun weder der etwas, der pflanzt, noch der begießt, sondern Gott, der das Gedeihen gibt.
Re: Potentilla Wald - erste Gehversuche
Den Unterbau geschlossen und noch größer bauen, so dass er weit von den Grenzen der Schale entfernt ist. Das würde die Gesamtsituation beruhigen, weil die Unterkonstruktion dann ein Eigenleben führt.
Muss ja nicht aus Holz sein, eloxiertes Alu oder Kunststoffe wären eine alternative Möglichkeit.
Oder in 3 Teilen, Technik mittig, und längs geschnitten zwei Teile für das Holz o.Ä..
Muss ja nicht aus Holz sein, eloxiertes Alu oder Kunststoffe wären eine alternative Möglichkeit.
Oder in 3 Teilen, Technik mittig, und längs geschnitten zwei Teile für das Holz o.Ä..
Norbert
So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
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Re: Potentilla Wald - erste Gehversuche
Zunächst grosser Respekt für den Aufwand der Konstruktion, die Detailarbeit und die technische Raffinesse, Marco. Deine Leidenschaft für dieses Projekt lässt sich anhand der Bilder gut nachvollziehen.
Bei einem derart anspruchsvollen Vorhaben ist es alles andere als leicht, Technik, Handhabbarkeit, Materialwahl und Ästhetik in einen stimmigen Einklang zu bringen, gerade bei diesen Dimensionen. Solche Lösungen entstehen in der Regel nicht auf Anhieb, sondern in einem Prozess, der immer wieder Optimierungen und Verfeinerungen mit sich bringt. Die Geduld und die Kompetenz dafür hast Du, und das Ganze ist bereits sehr weit gediehen.
Aus meiner Sicht bräuchte es jetzt nun nur noch eine letzte Korrektur, um die Wirkung des Waldes weiter zu maximieren. Da schliesse ich mich Norbert an: Ein als Podest gestalteter Unterbau. Aus grundierten und matt lackierten Siebdruckplatten in dunklem Anthrazit könnte das eine kubisartige Wirkung erzeugen, wie man sie aus Ausstellungen kennt. Könnte auch fahrbar sein, so könnte das Tragen entfallen.
Optisch würde dadurch die Präsentation nochmals gewinnen, da Unterbau und Wald-Schalen-Ensemble optisch klarer entkoppelt wären.
Bei einem derart anspruchsvollen Vorhaben ist es alles andere als leicht, Technik, Handhabbarkeit, Materialwahl und Ästhetik in einen stimmigen Einklang zu bringen, gerade bei diesen Dimensionen. Solche Lösungen entstehen in der Regel nicht auf Anhieb, sondern in einem Prozess, der immer wieder Optimierungen und Verfeinerungen mit sich bringt. Die Geduld und die Kompetenz dafür hast Du, und das Ganze ist bereits sehr weit gediehen.
Aus meiner Sicht bräuchte es jetzt nun nur noch eine letzte Korrektur, um die Wirkung des Waldes weiter zu maximieren. Da schliesse ich mich Norbert an: Ein als Podest gestalteter Unterbau. Aus grundierten und matt lackierten Siebdruckplatten in dunklem Anthrazit könnte das eine kubisartige Wirkung erzeugen, wie man sie aus Ausstellungen kennt. Könnte auch fahrbar sein, so könnte das Tragen entfallen.
Optisch würde dadurch die Präsentation nochmals gewinnen, da Unterbau und Wald-Schalen-Ensemble optisch klarer entkoppelt wären.
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- hopplamoebel
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Re: Potentilla Wald - erste Gehversuche
Hey Ben und Norbert,
vielen Dank für Eure konstruktiven Gedanken
Sicherlich kann man über verschiedene Formen und Ausführungen des Unterbaus nachdenken!
Die von Dir skizzierte Variante, Ben, wirkt auf mich sehr klobig. Vielleicht bin ich da auch einsam auf weiter Flur, aber das ist eben mein Empfinden.
Möglicherweise liegt das Optimun ja zwischen beiden Varianten: Eine zusätzliche "Entkopplungsplatte zwischen Schale und Unterkonstruktion wäre denkbar.
Leider bin ich nicht gut in Bildbearbeitung und kann das nicht visualisieren.
Die Platte müsste absolut wasserfest sein - Siebdruck wäre nach wenigen Jahren hinüber. Aluverbund wäre eine Möglichkeit - habe ich allerdings noch nie in Schwarz gesehen. Bei Kunststoff frage ich mich wie es bei 30 Grad Sonneneinstrahlung aussieht - außerdem neigt das Material m.M.n. dazu zu vergrauen
vielen Dank für Eure konstruktiven Gedanken
Sicherlich kann man über verschiedene Formen und Ausführungen des Unterbaus nachdenken!
Die von Dir skizzierte Variante, Ben, wirkt auf mich sehr klobig. Vielleicht bin ich da auch einsam auf weiter Flur, aber das ist eben mein Empfinden.
Möglicherweise liegt das Optimun ja zwischen beiden Varianten: Eine zusätzliche "Entkopplungsplatte zwischen Schale und Unterkonstruktion wäre denkbar.
Leider bin ich nicht gut in Bildbearbeitung und kann das nicht visualisieren.
Die Platte müsste absolut wasserfest sein - Siebdruck wäre nach wenigen Jahren hinüber. Aluverbund wäre eine Möglichkeit - habe ich allerdings noch nie in Schwarz gesehen. Bei Kunststoff frage ich mich wie es bei 30 Grad Sonneneinstrahlung aussieht - außerdem neigt das Material m.M.n. dazu zu vergrauen
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So ist nun weder der etwas, der pflanzt, noch der begießt, sondern Gott, der das Gedeihen gibt.
Re: Potentilla Wald - erste Gehversuche
Es muss auch kein ganzer Kubus sein, Marco. Nach meinem Eindruck würde das Ensemble bereits gewinnen, wenn die Installation in einem flachen, rechteckigen Kasten säße, gern in einer etwas breiteren Ausführung als der jetzigen. Das würde den Blick stärker auf das Eigentliche lenken.
Bei der Materialwahl kommt man leider nicht um einen Kompromiss zwischen Preis, Witterungsbeständigkeit, Kratzempfindlichkeit, Bearbeitbarkeit, Optik und Temperaturleitfähigkeit herum. Ich weiss nicht, wie viele Stunden ich darüber nachgedacht habe, bevor ich für die Tische in meinem Garten eine Lösung gefunden hatte.
Wenn Siebdruckplatten gut versiegelt sind, halten sie bei entsprechender Qualität viele Jahre. Die Schwachstelle sind die Kanten. Lackieren ist auf der rauen Oberfläche grundsätzlich möglich, braucht aber einen guten Primer.
Dibondplatten gibt es ebenfalls beschichtet; sie sind allerdings kratzempfindlich und deutlich teurer.
Als preiswertere Alternative käme auch durchgefärbtes Feinsteinzeug mit rektifizierten Kanten infrage: schwer zu bearbeiten, sher wärmeleitend, dafür aber ausgesprochen dauerhaft.
Bei Betterwood gibt es Teakplatten mit durchgehenden Lamellen in der höchsten Haltbarkeitsklasse. Bei guter Befestigung ist diese Lösung laut Hersteller ganzjährig witterungsbeständig, allerdings ebenfalls mit entsprechendem Kostenpunkt.
Ansonsten wäre auch ein Kasten aus Lärche denkbar mit umlaufender seitlicher Einfassung und einem Belag aus Terrassendielen
Bei der Materialwahl kommt man leider nicht um einen Kompromiss zwischen Preis, Witterungsbeständigkeit, Kratzempfindlichkeit, Bearbeitbarkeit, Optik und Temperaturleitfähigkeit herum. Ich weiss nicht, wie viele Stunden ich darüber nachgedacht habe, bevor ich für die Tische in meinem Garten eine Lösung gefunden hatte.
Wenn Siebdruckplatten gut versiegelt sind, halten sie bei entsprechender Qualität viele Jahre. Die Schwachstelle sind die Kanten. Lackieren ist auf der rauen Oberfläche grundsätzlich möglich, braucht aber einen guten Primer.
Dibondplatten gibt es ebenfalls beschichtet; sie sind allerdings kratzempfindlich und deutlich teurer.
Als preiswertere Alternative käme auch durchgefärbtes Feinsteinzeug mit rektifizierten Kanten infrage: schwer zu bearbeiten, sher wärmeleitend, dafür aber ausgesprochen dauerhaft.
Bei Betterwood gibt es Teakplatten mit durchgehenden Lamellen in der höchsten Haltbarkeitsklasse. Bei guter Befestigung ist diese Lösung laut Hersteller ganzjährig witterungsbeständig, allerdings ebenfalls mit entsprechendem Kostenpunkt.
Ansonsten wäre auch ein Kasten aus Lärche denkbar mit umlaufender seitlicher Einfassung und einem Belag aus Terrassendielen
- hopplamoebel
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Re: Potentilla Wald - erste Gehversuche
Moin Zusammen,
hier ein kleines Update:
Es gab ein bisschen Unterpflanzung, ein Fischreiher ist im Teich gelandet und die Detailbilder sollen den Bachlauf + Teich etwas besser visualisieren.
Im August findet wieder eine Ausstellung in Kiel statt - dort kann man die Gruppe dann live sehen.
Grüße
hier ein kleines Update:
Es gab ein bisschen Unterpflanzung, ein Fischreiher ist im Teich gelandet und die Detailbilder sollen den Bachlauf + Teich etwas besser visualisieren.
Im August findet wieder eine Ausstellung in Kiel statt - dort kann man die Gruppe dann live sehen.
Grüße
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