Von der vernachlässigten Kübelhainbuche zum Bonsai

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Suikinkutsu
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Re: Von der vernachlässigten Kübelhainbuche zum Bonsai

Beitrag von Suikinkutsu »

baeumchen hat geschrieben: 06.06.2024, 09:34 wenn du die entwicklung der oberen, flacheren wurzeletage forcieren möchtest,
kannst du eine anliegende drahtwicklung (OHNE !!! rindenverletzung) um die nach unten führende hauptwurzel machen.
damit verringert sich schrittweise der saftfluss aus der unteren etage und der baum ist gezwungen, im flacheren wurzelbereich mehr zu wachsen
Hallo baeumchen,
sorry, diesen Beitrag habe ich am Donnerstag komplett übersehen: vielen Dank für diesen Tip! Wäre idealerweise natürlich schon geschehen, aber je nachdem, was da an Wurzeln im nächsten Frühjahr zum Vorschein kommt, kann ich das ja noch nachholen - und weiß es auf jeden Fall für zukünftige Fälle!
Schöne Grüße

Tim
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Suikinkutsu
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Re: Von der vernachlässigten Kübelhainbuche zum Bonsai

Beitrag von Suikinkutsu »

Das schlafende Auge unterhalb der unschönen Stammverdickung ist nicht eingetrocknet, sondern zu einem hübschen Zweiglein gewachsen, dessen Knospen schon schwellen. Bereits im Spätsommer letzten Jahres habe ich es hochgebunden und finde, dass es eine schöne Stammverlängerung ergeben wird. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, es zur neuen Spitze zu machen und den restlichen Stamm incl. der unschönen Verdickung zu verwerfen.

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Mehr werde ich in diesem und wahrscheinlich auch im nächsten Jahr nicht machen, isb. die Wurzel bleibt erstmal unangetastet. Da gehe ich erst dran, wenn der Baum sich gut erholt und entwickelt hat.

PS: die Haltedrähte habe ich tatsächlich erst vor einigen Tagen entfernt.
Schöne Grüße

Tim
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Suikinkutsu
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Re: Von der vernachlässigten Kübelhainbuche zum Bonsai

Beitrag von Suikinkutsu »

Tach zusammen,

hier mal ein Update zu meiner Hainbuche - die ja an allem, was bonsaimäßig dann noch kam, schuld ist - nachdem sie für die Saison frisch frisiert wurde. Der Zuwachs am "Zweiglein" ist unglaublich und ich konnte außerdem die alten, ziemlich wild gewachsenen Äste weiter unten mit dickem Draht und Abspannen so formen, dass ich viel davon erhalten konnte. Sie wurden nur moderat beschnitten und neu gedrahtet. Nu muss ich etwas aufpassen, dass der neue Draht in den nächsten paar Wochen nicht einwächst.
Die Spitze hätte ich gern noch tiefer abgesetzt: Kann sein, das ich das nächstes Jahr noch machen kann, eine Knospe an der richtigen Stelle ist vorhanden. Aber ein Shohin wird das eh nicht mehr :wink:.
Wie auch immer: ich denke, sie ist auf einem guten Weg. Aber seht selbst:
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Da es oben gerade so gut läuft habe ich mich dagegen entschieden, dieses Jahr an der Wurzel zu arbeiten: die Hainbuche steht ja immer noch in einem Seerosenkorb und die Wurzel muss noch stark eingekürzt werden. Ein weiterer Grund dafür ist nicht zu sehen: Unter dem Substrat wird der Stamm nochmal erheblich breiter, was erstmal gut ist. An einer Seite waren ursprünglich aber überhaupt keine Wurzeln, die für ein halbwegs ansprechendes Nebari notwendig wären. Das hat sich zu meiner großen Freude inzwischen geändert, das tiefe Einpflanzen hat also Früchte getragen. Die Wurzel entspringt an der perfekten Stelle, ist aber erst einige Millimeter stark. Die darf sich dieses Jahr gern noch etwas weiter entwickeln, bevor ich da im nächsten Frühjahr dran gehe.

Ick freu mir! :-D
Schöne Grüße

Tim
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