Tach zusammen,
hier mal ein Update zu meiner Hainbuche - die ja an allem, was bonsaimäßig dann noch kam, schuld ist - nachdem sie für die Saison frisch frisiert wurde. Der Zuwachs am "Zweiglein" ist unglaublich und ich konnte außerdem die alten, ziemlich wild gewachsenen Äste weiter unten mit dickem Draht und Abspannen so formen, dass ich viel davon erhalten konnte. Sie wurden nur moderat beschnitten und neu gedrahtet. Nu muss ich etwas aufpassen, dass der neue Draht in den nächsten paar Wochen nicht einwächst.
Die Spitze hätte ich gern noch tiefer abgesetzt: Kann sein, das ich das nächstes Jahr noch machen kann, eine Knospe an der richtigen Stelle ist vorhanden. Aber ein Shohin wird das eh nicht mehr

.
Wie auch immer: ich denke, sie ist auf einem guten Weg. Aber seht selbst:

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Da es oben gerade so gut läuft habe ich mich dagegen entschieden, dieses Jahr an der Wurzel zu arbeiten: die Hainbuche steht ja immer noch in einem Seerosenkorb und die Wurzel muss noch stark eingekürzt werden. Ein weiterer Grund dafür ist nicht zu sehen: Unter dem Substrat wird der Stamm nochmal erheblich breiter, was erstmal gut ist. An einer Seite waren ursprünglich aber überhaupt keine Wurzeln, die für ein halbwegs ansprechendes Nebari notwendig wären. Das hat sich zu meiner großen Freude inzwischen geändert, das tiefe Einpflanzen hat also Früchte getragen. Die Wurzel entspringt an der perfekten Stelle, ist aber erst einige Millimeter stark. Die darf sich dieses Jahr gern noch etwas weiter entwickeln, bevor ich da im nächsten Frühjahr dran gehe.
Ick freu mir!
