Ausgraben einer Jochelbeere

Allgemeine Philosophie, Stilarten, Techniken, Vorstellung und Besprechung von Rohmaterial sowie lose Sammlung von Entwicklungs-Dokus
Antworten
janosh
Beiträge: 38
Registriert: 05.02.2026, 14:04

Ausgraben einer Jochelbeere

Beitrag von janosh »

Heute kam uns spontan die Idee, dass man es ja mal versuchen könnte, aus einem Teil unser alten Jochelbeere einen Bonsai zu gestalten. Ein gewisses Potenzial scheint vorhanden zu sein um ihn über die Jahre zu einem stattlichen Shohin erziehen zu können.

Gibt es denn einen idealen Zeitpunkt, ihn auszugraben?

Ist es nötig, ihn beim Umsetzen in einen entsprechend großen Topf gleich Bonsaierde zu verwenden oder genügt anfangs auch normal Blumenerde, die für etwas Lockerheit mit Lavabruch vermischt wird?

20260320_144525.jpg
20260320_144525.jpg (375.43 KiB) 386 mal betrachtet
20260320_144354.jpg
20260320_144354.jpg (391.41 KiB) 386 mal betrachtet
20260320_144358.jpg
20260320_144358.jpg (461.64 KiB) 386 mal betrachtet
sauwoidman
Beiträge: 322
Registriert: 02.03.2019, 09:41
Wohnort: Oberösterreich

Re: Ausgraben einer Jochelbeere

Beitrag von sauwoidman »

Hallo!

Das Zeug ist normalerweise Unkraut, daher ist das Substrat relativ unerheblich, der wächst wahrscheinlich überall an.
Was ich dir aber mitgebe: Tu dir nicht zu viel damit an. Johannisbeeren und ihre Verwandten haben die Neigung, Äste unvorhersehbar abzuwerfen, sind wahre Blattlausmagneten und sind beinahe nicht zu gestalten, da man die Äste kaum drahten kann und neue Triebe immer pfeilgerade nach oben schießen. Alles in allem ein eher schwieriges Unterfangen, daraus einen Bonsai zu machen. Ich hatte schon ein paar Kandidaten, ich habe aber alle aufgegeben. Zu frustrierend.
Mein Tipp: Erfreue dich lieber an den Früchten und spar dir deine Nerven für Arten, die sich besser gestalten lassen.

LG Reinhold!
janosh
Beiträge: 38
Registriert: 05.02.2026, 14:04

Re: Ausgraben einer Jochelbeere

Beitrag von janosh »

sauwoidman hat geschrieben: 21.03.2026, 08:41 Hallo!

Das Zeug ist normalerweise Unkraut, daher ist das Substrat relativ unerheblich, der wächst wahrscheinlich überall an.
Was ich dir aber mitgebe: Tu dir nicht zu viel damit an. Johannisbeeren und ihre Verwandten haben die Neigung, Äste unvorhersehbar abzuwerfen, sind wahre Blattlausmagneten und sind beinahe nicht zu gestalten, da man die Äste kaum drahten kann und neue Triebe immer pfeilgerade nach oben schießen. Alles in allem ein eher schwieriges Unterfangen, daraus einen Bonsai zu machen. Ich hatte schon ein paar Kandidaten, ich habe aber alle aufgegeben. Zu frustrierend.
Mein Tipp: Erfreue dich lieber an den Früchten und spar dir deine Nerven für Arten, die sich besser gestalten lassen.

LG Reinhold!
Vielen Dank für die Rückmeldung!

Ebenso ergeht es mir aktuell mit einer Heidelbeere. Dort sind mittlerweile die untersten Äste abhandengekommen, was leider auch einen meinen ungeschickten Drahtungsversuchen liegt, wobei einige Äste anknacksten und nicht wieder zusammenwuchsen. Bei ihr überlege ich auch schon, das Projekt als gescheitert anzusehen und mich von ihr zu trennen. Sie sieht jetzt auch mehr aus, wie ein Tannebaum, als nach einem Heidelbeerstrauch.

Zum Herumexperimentieren mit einer Johannisbeere (falls es eine ist 🤔) habe ich noch diesen kleinen Vertreter. Wurde letztes Jahr als kleines Pflänzchen im Garten gefunden. Hat den Winter gut überstanden und treibt bereits üppig aus.

23.09.2025.jpg
23.09.2025.jpg (242.03 KiB) 271 mal betrachtet

17.05.2023.jpg
17.05.2023.jpg (280.62 KiB) 271 mal betrachtet
03.03.2026.jpg
03.03.2026.jpg (232.3 KiB) 271 mal betrachtet
Immergrün
Freundeskreis
Beiträge: 489
Registriert: 17.01.2024, 04:49
Wohnort: Wien

Re: Ausgraben einer Jochelbeere

Beitrag von Immergrün »

Ich schließe mich Reinholds Meinung uneingeschränkt an.
LIebe Grüße, Stefan
Antworten