heute bekam mein "Lärchenwäldchen" eine neue Schale. Dabei fiel mir dieses Pilzgeflecht auf. Lässt sich sagen, ob es das Nützliche ist, was eine Symbiose mit dem Baum eingeht und ihn beim Gedeihen hilft?
Hatte bei beiden Bäumchen einen Wurzelschnitt gemacht. Damit bin ich allerdings noch etwas überfordert (wie beim Rest auch). Was ich bei anderen Bäumen sehe, ist, dass sich die Wurzeln sternförmig vom Stamm wegbewegen. Bei meinen Lärchen sind die Wurzeln eher verknotet. Vermutlich hätte ich ihnen bereits von Anfang an eine Richtung vorgeben sollen? Da sie sich nur auf einer Seite "verknotet" haben, könnte auch daran liegen, dass diese Seiten nah am Schalenrand waren und die Wurzeln kehrt gemacht haben, als sie auf ihn gestoßen sind.
Habs jetzt als Laie erstmal so gelassen und kann damit auch leben. Den Bonsaigestaltungsrichtlinien entspricht es sicher nicht?
Dass ich beiden Lärchen kürzlich zu viele neue Knospen entfernt habe, ohne darüber Nachzudenken, und die bisherige Gestaltung, ist ein anderes Thema
im 2. Bild ist ein hervorragendes Pilzmyzel zu sehen, davon hättest Du etwas aufheben und zum Einpflanzen wieder mit hineinlegen sollen.
Was die dicken Knoten betreffen, wirst Du wohl nichts mehr dagegen machen können. Ansonsten sieht das Wurzelwerk sehr gut aus. Vielleicht weiß jemand noch mehr dazu zu sagen.
Was die Gestaltung betrifft, würde ich den obersten nach rechts schauenden Ast ganz entfernen und insgesamt das Wachstum im oberen Bereich immer wieder kurz halten, damit die unteren viel zu dünnen Äste auch ihre Energie zum Wachsen bekommen.
HeinrichI hat geschrieben: 27.03.2026, 18:09
Hallo Janosh,
im 2. Bild ist ein hervorragendes Pilzmyzel zu sehen, davon hättest Du etwas aufheben und zum Einpflanzen wieder mit hineinlegen sollen.
Was die dicken Knoten betreffen, wirst Du wohl nichts mehr dagegen machen können. Ansonsten sieht das Wurzelwerk sehr gut aus. Vielleicht weiß jemand noch mehr dazu zu sagen.
Was die Gestaltung betrifft, würde ich den obersten nach rechts schauenden Ast ganz entfernen und insgesamt das Wachstum im oberen Bereich immer wieder kurz halten, damit die unteren viel zu dünnen Äste auch ihre Energie zum Wachsen bekommen.
Gruß Heiner
War mir nicht sicher, wegen dem Myzel. Liegt noch samt Teilen des Wurzelballens auf dem Kompost. Vielleicht kann ich da ja morgen einfach was von übers Substrat streuen und etwas einarbeiten?
Den rechten Ast vom größeren Baum sowie den linken obersten Ast vom linken Baum zu entfernen, hatte ich auch schon überlegt, da beide recht wuchtig wirken. Und das Wachstum in den oberen Regionen kurz zu halten, damit mehr Kraft nach unten geht.