Ginkgo - auf Umwegen zum Shohin

Kleine Bäume ganz groß. Für alle Winzlinge, die schon Baum sind und nicht Sämling, also einen gewissen Entwicklungsgrad haben. Treu dem Motto "der kleinst mögliche Baum".
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Denis_L
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Re: Ginkgo - auf Umwegen zum Shohin

Beitrag von Denis_L »

nesbit hat geschrieben: 29.12.2021, 15:44Vielleicht wäre es trotz allem, dass es vermutlich beim Ginkgo schwierig zu sein scheint, ein interessanter Versuch.
Moin,
ich könnte mir vorstellen, dass eventuelle Schwierigkeiten durch das Alter und den vergleichsweise schwachen Wuchs entstehen könnten. Die Wiese sieht so aus, als wäre der Boden lehmig und extrem verdichtet.

Mein 4/5 Jahre alter Zögling (2,5 m) aus der Baumschule hatte es verpackt in einem Rutsch in fünf eigenständige Rohlinge zermoost zu werden. Bis auf die kleine Dreingabe bei Nr. 3 sind alle fünf am leben und wachsen so vor sich hin. Und das, ob wohl ich davon nur eine angelesene Vorstellung (Rainers Threads) hatte.
nesbit hat geschrieben: 29.12.2021, 15:44Kann ich durch einen schlecht ausgeführten Abmoosungsversuch den Baum derart schädigen, dass der komplette Baum kaputt gehen und absterben kann?
Halte ich für unwahrscheinlich. Lass vorsichtshalber mindestens eine Handbreit Platz unter der Stelle bis zur nächsten Gabelung. Dann kannst du notfalls angegammeltes Holz noch absägen.
nesbit hat geschrieben: 29.12.2021, 15:44jetzt ist das Interesse wieder aufgeflammt und ich möchte mich wieder mit dem Thema auseinandersetzen.
Hau rein. :)
> Lernling <
xenix
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Re: Ginkgo - auf Umwegen zum Shohin

Beitrag von xenix »

Auch dieser Shohin ist von Rainer zu mir gekommen.

Es war in diesem schwierigen Bonsai-Jahr einer der Bäume die sich relativ normal verhalten haben.

In den zwei Jahren seit dem letzten Beitrag von Rainer habe ich ihn nur gepflegt, umgetopft und zwei Langtriebe die er nach dem Umtopfen geschoben hat eingekürzt. Ach ja, die wenigen Schnittstellen habe ich mit Japanknete abgedeckt :) .Ich hoffe ich habe das einigermassen richtig gemacht.

Nachdem er sehr früh (August) in den Herbst gegangen ist, hat er nun immer noch zwei Blätter...
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Ansicht wie Rainers letztes Bild
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Die beiden übriggebliebenen Blätter nach zwei Föhnstürmen
Die beiden übriggebliebenen Blätter nach zwei Föhnstürmen
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Beste Grüsse aus der Schweiz
Tom
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mydear
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Re: Ginkgo - auf Umwegen zum Shohin

Beitrag von mydear »

Nach 5 Jahren ein Update von Ginkgo Nr. 2
5 Jahre im Hochbeet haben zumindest nicht geschadet. Durch 1-2 starke Rückschnitte pro Jahr war die Entwicklung recht langsam.

Hier noch die Entwicklung von Seite 1:
viewtopic.php?p=549269#p549269
viewtopic.php?p=578892#p578892

Grüße, Rainer
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Ginkgo mit Sidekick
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15.4.2025
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xenix
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Re: Ginkgo - auf Umwegen zum Shohin

Beitrag von xenix »

Nach zwei Jahren, auch von Rainers Ginkgo der bei mir in Pflege ist ein neues Bild.

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IMG_1413.JPG
IMG_1413.JPG (175.87 KiB) 2653 mal betrachtet
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Er wurde bei Rainer umgetopft und hat bei dieser Gelegenheit in eine andere Schale bekommen.
Beste Grüsse aus der Schweiz
Tom
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mydear
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Re: Ginkgo - auf Umwegen zum Shohin

Beitrag von mydear »

Rainer @tokonoma hat vor einigen Jahren diesen verdrillten Ginkgo in Arco gekauft. Auf dem Foto ist er schon ein paar Jahre älter. Der Ginkgo wirkt hier größer als der süße Winzling tatsächlich ist. Er weckt sofort meinen Beschützer-Instinkt.


Rainers kleiner Ginkgo (Name im Forum: tokonoma)
Rainers kleiner Ginkgo (Name im Forum: tokonoma)
IMG_4829.png (1 MiB) 1705 mal betrachtet


Das wollte, ach was sage ich - das mußte ich natürlich auch probieren.

Die Schale habe ich vor 30 Jahren auf einer BCD-Ausstellung gekauft. War es bei Manfred Roth, oder am Stand daneben??? Weiß jemand den Töpfer? @Gary - wenn einer dann du???

Grüße, Rainer

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20.5.2026: Augangspunkt war ein zweijähriger Steckling, dessen Stamm noch sehr gut beweglich war
20.5.2026: Augangspunkt war ein zweijähriger Steckling, dessen Stamm noch sehr gut beweglich war
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ganz ohne Rindenschäden ging es nicht, dann einfach mit Bast umwickeln und hoffen, dass noch genügend Saftbahnen übrig sind
ganz ohne Rindenschäden ging es nicht, dann einfach mit Bast umwickeln und hoffen, dass noch genügend Saftbahnen übrig sind
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irgendwie ist nur ein Korkenzieher dabei rausgekommen
irgendwie ist nur ein Korkenzieher dabei rausgekommen
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gedreht etwas besser
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die Ansicht gefällt mir besser.
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Re: Ginkgo - auf Umwegen zum Shohin

Beitrag von ManuelaR »

Toll *daumen_new*
einen Ginkgo Steckling habe ich auch, das muss ich auch machen.
wusste nicht, dass man Ginkgo so gut verdrehen kann
Gruss
Manuela
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Gary
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Re: Ginkgo - auf Umwegen zum Shohin

Beitrag von Gary »

mydear hat geschrieben: 21.05.2026, 17:30 Die Schale habe ich vor 30 Jahren auf einer BCD-Ausstellung gekauft. War es bei Manfred Roth, oder am Stand daneben??? Weiß jemand den Töpfer? @Gary - wenn einer dann du???
Lieber Rainer,
vor 30 Jahren gekauft und ich soll es heute noch wissen? Deinen Glauben möchte ich haben.
Ohne Signatur der Schale wird dies alles nur Spekulation bleiben.
Auf den ersten Blick assoziierte ich ihre Erscheinung (hauptsächlich Glasur und ihr Verlauf) mit mir bekannten Werken englischer Töpfer.
Grüße aus dem sonnigen Baden
Gary

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Re: Ginkgo - auf Umwegen zum Shohin

Beitrag von Sanne »

Hallo Rainer,

ein Ginkgo in Kaskadenform ist schon seeehr ungewöhnlich. Und bei der Blattgröße ist das in Mame-Größe eine Herausforderung.

Der Töpfer dieser Schale würde mich auch interessieren. Habe mal gegoogelt und es könnte evtl. von Carsten Drohm stammen.

Grüße, Sanne
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Töpfersiegel von Carsten Drohm
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Was wären wir ohne den Trost der Bäume…
(Zitat von Gisela V.)
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Re: Ginkgo - auf Umwegen zum Shohin

Beitrag von mydear »

Leider versagen da meine Augen, oder nix mit Siegel…

Grüße, Rainer
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„Isch´abe gar keine Siegel“, wer kennt sie noch die frühere Nescafe-Werbung?
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Re: Ginkgo - auf Umwegen zum Shohin

Beitrag von mydear »

Ich hatte noch einen weiteren Steckling, habe diesmal versucht eine leicht aufrechter Form zu gestalten. Zum Schutz der weichen Rinde wurde der Stamm mit Bast umwickelt. Erst wurde der Stamm, dann zusätzlich der Draht umwickelt. War mal ein Versuch, dass der Draht nicht in die Rinde einschneidet.

Die Schale ist nicht gleichmäßig glasiert: die Vorderseite ist blau, die anderen fast nur braun - dann wird es nicht so schnell langweilig beim Betrachten des laaaaangsam wachsenden Ginkgos :lol:

Grüße, Rainer
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22.5.2026: ebenso kerzengerader wie langweiliger Steckling
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maximal verdrillt, bis man es leicht Knacksen hört. Der Bast soll vor Austrocknung schützen
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Georg
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Re: Ginkgo - auf Umwegen zum Shohin

Beitrag von Georg »

Bin mal gespannt, ob er das aushält.
Daumendrück!
Gruß
Rüdiger
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
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