Ich habe den Hetzi heute stark zurückgeschnitten und gedrahtet. Auf den Bildern sieht er auf jedenfall grüner aus als in Natura. Es sind schätzungsweise 2/3 vom Grün gefallen.
Das Totholz werde ich in absehbarer Zeit größtenteils entfernen.
Bei den Wurzeln bin ich mir unsicher was ich dort nun machen soll. Entweder ich setze wieder eine Art Gitter davor und lasse sich noch ein paar Wurzeln(chen) bilden, oder ich werde zumindest in der Front ein paar Steine so zusammenkleben, dass es aussieht wie eine Felsenpflanzung.
Dazu habe ich mal ein "Ist-Zustand-aktuell" und ein Virtual gemacht wie es mit den Steinen aussehen könnte.
Was meint ihr dazu ?
Ist-Zustand
Virtual mit Steinen
Wurzelansatz (Rückseite)
MfG
Simon
Rohling Wacholder - Juniperus chinensis hetzii
Re: Rohling Wacholder - Juniperus chinensis hetzii
Hallo Simon,
dein Wacholder gefällt mir.
Hast du schonmal darüber nachgedacht, den Stamm noch weiter zu öffnen, als Shari? Das könnte sich ja bis zu dem Schlitz darüber hinziehen.
Alternativ finde ich deine Lösung mit den Felsen auch recht attraktiv.
Liebe Grüße,
Barbara
dein Wacholder gefällt mir.
Hast du schonmal darüber nachgedacht, den Stamm noch weiter zu öffnen, als Shari? Das könnte sich ja bis zu dem Schlitz darüber hinziehen.
Alternativ finde ich deine Lösung mit den Felsen auch recht attraktiv.
Liebe Grüße,
Barbara
"Sorge Dich um den Beifall der Leute, und Du wirst ihr Gefangener sein." LAOTSE
- MartinRedlich
- Beiträge: 1267
- Registriert: 17.12.2006, 19:53
- Wohnort: Regensburg
- Kontaktdaten:
Re: Rohling Wacholder - Juniperus chinensis hetzii
Hallo Freunde,
Hallo Simon,
gefällt mir!
Steine einbringen kann man, muss aber nicht sein.
Ich würde mit Wurzeln weiter machen.
Dies gibt (Er hat das so bereits jetzt schon.) dem Baum die stimmigen Proportionen der Längen der einzelnen Stammabschnitte nach oben hin.
Auch die Breite des Nebaris bzw. der sichtbaren Flachwurzeln ist bereits stimmig zum Rest.
Man könnte die Stammlinie im oberen Drittel mit etwas Grün auch mal verdecken und eine etwas geschlossene Krone erzeugen.
Beim Totholz würde ich nur im Zentrum des Baumes etwas ändern:
Die beiden Jin, der gleich daneben aufstebende Stammverlauf und der Ansatz des Hauptastes zeigen in vier verschiedene Richtungen an nahezu einem Knotenpunkt.
Dieser ist zugleich, neben dem ersten Focuspunkt (Stammübergang zu Wurzel) der zweite und zentrale Blickfang der Gestaltung.
Also, würde ich einen dieser Jin herausnehmen.
Eine Idee:
MfG
Hallo Simon,
gefällt mir!
Steine einbringen kann man, muss aber nicht sein.
Ich würde mit Wurzeln weiter machen.
Dies gibt (Er hat das so bereits jetzt schon.) dem Baum die stimmigen Proportionen der Längen der einzelnen Stammabschnitte nach oben hin.
Auch die Breite des Nebaris bzw. der sichtbaren Flachwurzeln ist bereits stimmig zum Rest.
Man könnte die Stammlinie im oberen Drittel mit etwas Grün auch mal verdecken und eine etwas geschlossene Krone erzeugen.
Beim Totholz würde ich nur im Zentrum des Baumes etwas ändern:
Die beiden Jin, der gleich daneben aufstebende Stammverlauf und der Ansatz des Hauptastes zeigen in vier verschiedene Richtungen an nahezu einem Knotenpunkt.
Dieser ist zugleich, neben dem ersten Focuspunkt (Stammübergang zu Wurzel) der zweite und zentrale Blickfang der Gestaltung.
Also, würde ich einen dieser Jin herausnehmen.
Eine Idee:
MfG
- Dateianhänge
-
- Virtual J. c. hetzii 2026.jpg (44.68 KiB) 299 mal betrachtet
Es wäre schön, wenn die Bonsai im Bild etwas mehr Platz bekämen.
Re: Rohling Wacholder - Juniperus chinensis hetzii
@Barbara Schön das er dir/euch gefällt. Über ein Shari habe ich mal nachgedacht, aber ich bin da zum einen ästhetisch nicht von überzeugt. Zum anderen hatte ich mit anderen Bäumen die Erfahrung gemacht, dass sie leichter schwächeln. Eventuell liegt es daran, dass ich auf meinem verwendeten Substrat sehr häufig gieße. Eventuell mache ich die Tage mal ein virtual wie es mit shari aussehen könnte.
@MartinRedlich danke für dein virtual. Ich weiß sowas immer sehr zu schätzen, wenn sich jemand dafür die Zeit nimmt. Das wäre sicherlich eine Option, die man umsetzen könnte. Ich fand jedoch die Ast Stellung. Mit den gewundenen ästen sehr ansprechend. Darum habe ich viele der Triebe selektiert, damit diese besser sichtbar sind und auch der Stammverlauf aus der Front besser zu sehen ist. Die Äste, welche von dem rechten hinteren Teil des Baumes gedrahtet wurden, haben auch eine sehr geschwungene Linie, welche ich in Zukunft gegebenenfalls auch aus der Front sichtbar machen will. Dazu müsste ich die relativ dicken prägnanten Totholzpartien einkürzen bzw. Entfernen. Der Baum macht mir auf jeden Fall spaß und erwächst für einen chinesischen Wacholder auch sehr schnell. Leider ist sein Laub nicht so schön fein wie bei einem Ito igawa von daher ist dein Vorschlag schon eher realistisch umzusetzen.
@MartinRedlich danke für dein virtual. Ich weiß sowas immer sehr zu schätzen, wenn sich jemand dafür die Zeit nimmt. Das wäre sicherlich eine Option, die man umsetzen könnte. Ich fand jedoch die Ast Stellung. Mit den gewundenen ästen sehr ansprechend. Darum habe ich viele der Triebe selektiert, damit diese besser sichtbar sind und auch der Stammverlauf aus der Front besser zu sehen ist. Die Äste, welche von dem rechten hinteren Teil des Baumes gedrahtet wurden, haben auch eine sehr geschwungene Linie, welche ich in Zukunft gegebenenfalls auch aus der Front sichtbar machen will. Dazu müsste ich die relativ dicken prägnanten Totholzpartien einkürzen bzw. Entfernen. Der Baum macht mir auf jeden Fall spaß und erwächst für einen chinesischen Wacholder auch sehr schnell. Leider ist sein Laub nicht so schön fein wie bei einem Ito igawa von daher ist dein Vorschlag schon eher realistisch umzusetzen.
