Entwicklung einer Besen-Ulme (Feldulme, Ulmus minor)
Re: Entwicklung einer Besen-Ulme (Feldulme, Ulmus minor)
@bonsaiheiner
Danke Heiner,
ich freue mich über dein geschultes Auge und deine Anteilnahme an der Ulme.
Ich werde den Ast im Frühjahr an der markierten Stelle einkürzen. Der ist mir die letzen Jahre durchgerutscht, wird höchste Zeit.
Grüße, Rainer
Danke Heiner,
ich freue mich über dein geschultes Auge und deine Anteilnahme an der Ulme.
Ich werde den Ast im Frühjahr an der markierten Stelle einkürzen. Der ist mir die letzen Jahre durchgerutscht, wird höchste Zeit.
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- den Ast will ich zum Frühjahr kürzen. Er hat tiefer liegende Verzweigung
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“Fais de ta vie un rêve, et d'un rêve, une réalité“ Antoine de Saint-Exupéry
Re: Entwicklung einer Besen-Ulme (Feldulme, Ulmus minor)
Die kleine Besen hat langsam seine Grundstruktur
Grüße, Rainer
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- 24.1.2025: vorher
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- gedrahtet
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- getrimmt, Vorderseite
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- Rückseite: vorne kamen keine Triebe aus der Kappstelle
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Re: Entwicklung einer Besen-Ulme (Feldulme, Ulmus minor)
Heute wurde der Besen mit Bast (die Technik hat mir Jürg gezeigt) etwas kompakter gestaltet. Ich finde die strenge Rasierpinselform hier besser passend. Die Ulme wirkt auf mich noch jung, mit jugendlich, glatter Rinde. Das erweckt Gedanken an einen stark aufstrebenden Baum, dessen einziges Ziel es ist schnellstens zum Licht zu wachsen um die Bäume neben sich zu überflügeln. Erst in einigen Jahren werden Sekundär- und Tertiärverzweigung weiter nach unten wachsen, um schließlich die breitere Kronenform einer alten Ulme anzunehmen.
Grüße, Rainer
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- Oktober 2024: die bisherige Form
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- 25.2.2025: mit Bast zum Rasierpinsel zusammengebunden. Auf der rechten Seite wirkt es bei dieser Ansicht übertrieben.
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- 25.2.2025: die bevorzugte neue Front. Hier sehen Übergang und Krone besser aus. Am Mitteltrieb wurde vorerst um eine Ebene gekürzt. Vermutlich wird dort nächstes Jahr nochmals eine ebene gekürzt.
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- Oktober 2024: zum Vergleich die bisherige Form
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Re: Entwicklung einer Besen-Ulme (Feldulme, Ulmus minor)
Der kleine Besen-Kandidat hat seit Jahren nur schwaches Wachstum. Vielleicht ist ja das Substrat zu fein und verstopft? Mal Umtopfen und nachsehen. Dann die Überraschung: als ich den Wurzelsteckling vor Jahren aus dem Garten holte habe ich nicht alle Wurzeln abgestochen. Ein beherzter Zug sollte die Ulme aus der Erde holen. Das hat geklappt, doch die vergessene Wurzel hat unten über die komplette Breite einen Rindenstreifen abgezogen. Das hatte ich wieder vergessen. Also nicht nur Aufbau einer Besenkrone, sondern auch Aufbau eines komplett neuen Nebaris.
Grüße, Rainer
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- 6.4.2025: da liegt noch viel Arbeit vor mir…
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- klarer fall von nicht vorhandenem Nebari
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- die Wurzel des Übels: nicht überwallte Risswunde
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- Wurzel-Abmoosen nach Herberts Methode
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- 6.4.2025: schade, ich hatte mir schon zwei schöne Schalen zurechtgelegt für den langsamen Aufbau der Feinverzweigung. Das rückt erst mal um Jahre nach hinten.
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Gast
Re: Entwicklung einer Besen-Ulme (Feldulme, Ulmus minor)
Rainer,
das wäre ein idealer Kandidat für eine Abmoosung direkt über dem jetzigen "Nebari".
VG
Werner
das wäre ein idealer Kandidat für eine Abmoosung direkt über dem jetzigen "Nebari".
VG
Werner
Re: Entwicklung einer Besen-Ulme (Feldulme, Ulmus minor)
Ja Werner, das war auch mein erster Gedanke. Danke, dass du es ansprichst.
Allerdings habe ich keine guten Erfahrungen mit Umtopfen und anschließendem Abmoosen gemacht. Das wird zu viel für diese Ulme. Sie ist geschwächt und hat nur wenige Blätter.
Sollte sich in 3-4 Jahren der Wurzelansatz nicht deutlich verbessert haben wird der Gedanke wieder aufgegriffen. Heiner hatte mir an anderer Stelle schon empfohlen, Nebariaufbau doch wieder auf die klassische Methode zu versuchen. Die Ulme braucht ja noch 5-10 Jahre bis die Verzweigung ansehnlich sein wird.
Grüße, Rainer
Allerdings habe ich keine guten Erfahrungen mit Umtopfen und anschließendem Abmoosen gemacht. Das wird zu viel für diese Ulme. Sie ist geschwächt und hat nur wenige Blätter.
Sollte sich in 3-4 Jahren der Wurzelansatz nicht deutlich verbessert haben wird der Gedanke wieder aufgegriffen. Heiner hatte mir an anderer Stelle schon empfohlen, Nebariaufbau doch wieder auf die klassische Methode zu versuchen. Die Ulme braucht ja noch 5-10 Jahre bis die Verzweigung ansehnlich sein wird.
Grüße, Rainer
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Re: Entwicklung einer Besen-Ulme (Feldulme, Ulmus minor)
Der Besen musste gestern zum Friseur. Leider nicht in 10 min erledigt…
Grüße, Rainer
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- 10. Mai 2025
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- jeder Trieb wurde sorgsam auf 2-3 Blätter gekürzt. Die letzte Knospe zeigt in Triebrichtung. Gut Ding will Weile haben
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Re: Entwicklung einer Besen-Ulme (Feldulme, Ulmus minor)
Ohne Blätter fällt die knubbelige Verdickung schon extrem auf. Immerhin hat sich auf der zuletzt sonnenzugewandten Seite die Rinde von Stamm und Ästen zumindest farblich angeglichen.
Beim Umtopfen im Frühjahr 2026 wird die Vorderseite geändert. Der Stamm ist da zwar gut 1 cm dünner, doch der Übergang zur Aufbesung gefällt mir besser.
Grüße, Rainer
Beim Umtopfen im Frühjahr 2026 wird die Vorderseite geändert. Der Stamm ist da zwar gut 1 cm dünner, doch der Übergang zur Aufbesung gefällt mir besser.
Grüße, Rainer
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- 9. Oktober 2025
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- bisherige Vorderseite
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- 20. Oktober 2025
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- Leichte Reste vom früher aufgetragenen Jinmittel sind noch erkennbar, dieser Rest verwäscht sich im nächsten Jahr
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- 20.10.2025: die künftige Vorderseite. Die Äste will ich besser strukturieren (sortieren), auch teilweise einkürzen.
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Re: Entwicklung einer Besen-Ulme (Feldulme, Ulmus minor)
Hallo Rainer,
ja, der gut sichtbare Kragen ist die schwierigste Stelle an diesem Bonsai. Er betont die inverse Verjüngung. Du schreibst, du wirst den Bonsai mehr einkürzen. Ich glaube nicht, dass das die Sichtbarkeit entschärft.
Ich sehe zwei Wege, die das etwas abmildern könnten.
a) Nebari: wie wir dich hier kennen wird der Bonsai ein hervorragendes Nebari haben. Lieder ist es weder sicht- noch spürbar. beim kommenden Umtopfen wäre es schön etwas vom Stammfuss zu sehen und die Verbreiterung würde der inversen Verjüngung einen Gegenpol entgegenstellen.
b) Kronengrösse: bei einer grösseren Krone könnten auch die Äste erster Ordnung etwas mehr Dicke vertragen und so den Übergang vom Stamm in die Krone abmildern. Es müsste dann in einem weiteren Schritt auf eine feinere Verzweigung der Äste 2. Ordnung abgesetzt werden.
Nun ich weiss, du magst die Kleinsten unter den Kleinen. also denke ich, dass eine grössere Krone für dich kaum eine Option sein wird...
Grüsse, Ro
ja, der gut sichtbare Kragen ist die schwierigste Stelle an diesem Bonsai. Er betont die inverse Verjüngung. Du schreibst, du wirst den Bonsai mehr einkürzen. Ich glaube nicht, dass das die Sichtbarkeit entschärft.
Ich sehe zwei Wege, die das etwas abmildern könnten.
a) Nebari: wie wir dich hier kennen wird der Bonsai ein hervorragendes Nebari haben. Lieder ist es weder sicht- noch spürbar. beim kommenden Umtopfen wäre es schön etwas vom Stammfuss zu sehen und die Verbreiterung würde der inversen Verjüngung einen Gegenpol entgegenstellen.
b) Kronengrösse: bei einer grösseren Krone könnten auch die Äste erster Ordnung etwas mehr Dicke vertragen und so den Übergang vom Stamm in die Krone abmildern. Es müsste dann in einem weiteren Schritt auf eine feinere Verzweigung der Äste 2. Ordnung abgesetzt werden.
Nun ich weiss, du magst die Kleinsten unter den Kleinen. also denke ich, dass eine grössere Krone für dich kaum eine Option sein wird...
Grüsse, Ro
Sind diese Blumen künstlich? - Natürlich.
Also natürlich oder künstlich? - Natürlich künstlich!
Also natürlich oder künstlich? - Natürlich künstlich!
Re: Entwicklung einer Besen-Ulme (Feldulme, Ulmus minor)
Hallo Rainer
Ich teile grundsätzlich die Einschätzung von Roger.
Wenn Du die Wurzeln freilegst und den Kronenumfang erweitern würdest, betünde dieser Wehrmutstropfen zwar weiterhin, aber der Eindruck verbessert sich etwas, finde ich. Ich hatte kurz überlegt, auch die unteren Triebe auswachsen zu lassen, das würde die Verdickung in Zukunft aber noch weiter vergrößern.
Ich teile grundsätzlich die Einschätzung von Roger.
Wenn Du die Wurzeln freilegst und den Kronenumfang erweitern würdest, betünde dieser Wehrmutstropfen zwar weiterhin, aber der Eindruck verbessert sich etwas, finde ich. Ich hatte kurz überlegt, auch die unteren Triebe auswachsen zu lassen, das würde die Verdickung in Zukunft aber noch weiter vergrößern.
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Re: Entwicklung einer Besen-Ulme (Feldulme, Ulmus minor)
Danke Roger und Ben für eure Anregungen.
Im Frühjahr steht Umtopfen und Begutachtung des Wurzelansatzes an. Auf Seite 11 sieht man das Nebari 2023. In 2026 gibt es hoffentlich dickere Wurzeln und Tendenz zu leicht konusförmigem Stammansatz.
Das mit der größeren Krone ist auch geplant. Bislang ist das Verhältnis Stamm zu Krone etwa 1 : 2. Nach einigen Jahren soll es auf etwa 1:3 anwachsen. Alte Bäume in der Natur haben ja viel größere Kronen, da tendiert das Verhältnis sogar bis 1:5. Mal sehen wohin die Reise geht.
Grüße, Rainer
Im Frühjahr steht Umtopfen und Begutachtung des Wurzelansatzes an. Auf Seite 11 sieht man das Nebari 2023. In 2026 gibt es hoffentlich dickere Wurzeln und Tendenz zu leicht konusförmigem Stammansatz.
Das mit der größeren Krone ist auch geplant. Bislang ist das Verhältnis Stamm zu Krone etwa 1 : 2. Nach einigen Jahren soll es auf etwa 1:3 anwachsen. Alte Bäume in der Natur haben ja viel größere Kronen, da tendiert das Verhältnis sogar bis 1:5. Mal sehen wohin die Reise geht.
Grüße, Rainer
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Re: Entwicklung einer Besen-Ulme (Feldulme, Ulmus minor)
Das Wachstum der Feldulme war 2026 zwar gleichmäßig, doch eher bescheiden. Dafür ist die Blattgröße schön klein. Ich habe heute in Form geschnitten. Dazu den mittigen Haupttrieb oben leicht gekürzt und gedrahtet. Umtopfen im Austrieb hat zeitlich nicht gepasst, ich plane es im Spätsommer nachzuholen.
Grüße, Rainer
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- 7.6.2026
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Re: Entwicklung einer Besen-Ulme (Feldulme, Ulmus minor)
Bei der kleinen Ulmenbesen war an einer Seite kahl geblieben. Um nicht wieder eine knubbelige Verdickung zu bekommen wurde das überstehende Gewebe entfernt. Ich hoffe, dass die Stelle die nächsten Jahre gut verwächst.
Grüße, Rainer
Grüße, Rainer
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- Jan 2025: vorne ohne Austrieb
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- April 2025
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- Juli 2026
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- der Kallus soll möglichst flach verwachsen, die nächsten ähnlich graubraun werden wie der Stamm
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Re: Entwicklung einer Besen-Ulme (Feldulme, Ulmus minor)
Sommer-Update
der Tisch ist geliehen. Vor allem die rechte Seite wurde für das 2. Foto etwas eingekürzt.
Rechts unten braucht die Ulme noch Zuwachs. Das Nebari kommt jetzt langsam zum Vorschein, braucht noch ein paar Jahre.
Grüße, Rainer
der Tisch ist geliehen. Vor allem die rechte Seite wurde für das 2. Foto etwas eingekürzt.
Rechts unten braucht die Ulme noch Zuwachs. Das Nebari kommt jetzt langsam zum Vorschein, braucht noch ein paar Jahre.
Grüße, Rainer
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- 5.8.2026: erster Versuch, erst beim Betrachten des Bildes fiel es auf…
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- 2. Versuch
- IMG_4881.jpeg (286.54 KiB) 452 mal betrachtet
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Re: Entwicklung einer Besen-Ulme (Feldulme, Ulmus minor)
Hallo Rainer,
fürs Foto zwar alles richtig gemacht, doch leider kontraproduktiv gehandelt im Hinblick auf die notwendige substanzielle Entwicklung des Astes rechts unten.
Sorry.
fürs Foto zwar alles richtig gemacht, doch leider kontraproduktiv gehandelt im Hinblick auf die notwendige substanzielle Entwicklung des Astes rechts unten.
Sorry.
Grüße aus dem sonnigen Baden
Gary
Arbeitskreis Karlsruhe im BCD
Gary
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