Heute möchte ich euch eine außergewöhnliche Eiche vorstellen.
Anfang März 2019 hab ich sie als Yamadori ausgegraben.Nach kurzen anschwellen der Knospen sind alle Triebe abgestorben und ich wollte sie eigentlich schon entsorgen.Nach einiger Zeit trieben schlafende Augen an der Stammbasis aus, die ich erst einmal ungehindert wachsen ließ.Um den schönen inzwichen abgestorbenen Stamm noch zu nutzen drehte ich die dünnen,lang gewordenen Triebe im nächstem Jahr um den Stamm von denen heute noch zwei übrig sind und die beiden neuen Stämme bilden.
Mir ist klar das dieses nie eine typiche Eiche wird aber ich finde sie gerade deshalb sehr schön
Ich bin sehr auf eure Meinungen und auch Kritiken zu dieser gewundenen Eiche gespannt
Auf dem frühen Bildern sieht man noch zwei kleine Äste, die mich auch gestört hätten. Gut, dass die weg sind. :-)
Als überzeugter Eichenfreund kann ich nur sagen, dass sie mir gefällt! Außergewöhnliches Material. Alles richtig gemacht, da wird dich auf Jahre hinaus erfreuen!
Eiche hat viel Gerbsäuren, da verrotet nichts. Es bekommt - unbehandelt - im Alter eine grauschwarze Patina, die sehr dezent wirkt. Ich würde - wenn überhaupt - nur Leinöl darauf geben, das reicht. Und es sieht natürlich aus. In meinem Garten hatte ich jahrzehntealte Fässer aus Eichenholz, auch als Regentonnen. Die dürften auch unbehandelt alle noch funktionieren, wenn ich längst tot bin. Eiche ist für immer.