Moin zusammen,
hier möchte ich euch gerne ein ganz frisches Projekt vorstellen. Es handelt sich um eine Hainbuche, die ich dieses Frühjahr bei Schwiegermutter im Wäldchen ausgraben durfte.
Der Baum war ca 3-4m hoch und ich habe ihn vor Ort direkt gekappt. Zuhause ist er dann ziemlich direkt in die zusehende Holzkiste gewandert.
Er passte mit den Wurzeln gerade noch soeben in die geplante Kiste. Auf den Bildern kann man leider nicht sehen, dass unter den sichtbaren Wurzeln, etwa 10cm tiefer, eine weitere Ebene an Wurzeln sich befindet. Aus Angst nicht genügend Feinwurzel zu haben, habe ich diese dran gelassen um sie dann irgendwann später nach und nach zu reduzieren.
März 2026
Anschließend habe ich den Baum noch ordentlich befestigt, so dass er nicht mehr in der Kiste gewackelt hat.
Die ersten Wochen stand er komplett schattig, mittlerweile bekommt er gegen Nachmittag ein paar Stunden Sonne.
Gearbeitet habe ich an dem Baum so gut wie gar nicht, lediglich der Trieb der am Rand der großen Schnitte gewachsen ist, habe ich senkrecht nach oben gedrahtet. Ansonsten hier und da einen abgestorbenen Ast abgeknipst.
Und so sieht er aktuell aus. Ich finde er hat das Jahr besser überstanden wie mein Rasen :D
Ein kleines bisschen Dünger hat er ebenfalls bekommen. Das wars bisher.
Angedacht ist bei dem Ausgangsmaterial natürlich die freiaufrechte Form.
Dies ist mit Abstand mein größter Rohling und möchte daher nix riskieren.
Denke der Kandidat bleibt das nächste Jahr auf jeden Fall noch in seiner Holzkiste. Im Fühjahr werde ich ein paar Äste ausselektieren und leicht drahten.
Anfang des Sommers dann die Schnittstellen schräg absetzen um dort eine schönere Verjüngung zu erzielen.
Oder wie würdet ihr vorgehen?
Gruß Holger
Beginn einer Hainbuche
Beginn einer Hainbuche
Meine bescheidenen Bonsai Anfänge kann man hier verfolgen -> https://www.instagram.com/westoverledingen_bonsai
- Lennart Rausch
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Re: Beginn einer Hainbuche
hallo holger, aus dem nebari kann etwas werden, jedoch ist die nicht vorhandende verjüngung des stammes ein problem (wahrscheinlich sieht die verjüngung besser aus, wenn man ihn sich vor ort anschauen würde). trotzdessen, wäre es wahrscheinlich besser, ihn noch mal für ein paar jahre ins beet zu setzen und ihn eventuell in der hälfte einzukürzen. auch würde ich die äste radikal kürzen.
ps: da die kiste sehr groß ist, war der aufwand bestimmt nicht umsonst
lg lennart
ps: da die kiste sehr groß ist, war der aufwand bestimmt nicht umsonst
lg lennart
Re: Beginn einer Hainbuche
Das mit der Verjüngung täuscht tatsächlich etwas auf den Bildern. Ist zwar nicht bombastisch, aber vorhanden. Knapp über dem Substrat sind es 10cm Durchmesser und ganz oben 5cm.
Die Äste werden nächstes Jahr auf jeden Fall stark zurück geschnitten, aber aufgrund der nicht allzu üppig vorhandenen Wurzeln, sollte er dieses Jahr ersteinmal munter austreiben und einfach wachsen. Das wird ja eher ein Langzeitprojekt, daher lieber erstmal auf Nummer sicher gehen als einen Schritt zu viel im ersten Jahr. Das war meine Devise.
Die Äste werden nächstes Jahr auf jeden Fall stark zurück geschnitten, aber aufgrund der nicht allzu üppig vorhandenen Wurzeln, sollte er dieses Jahr ersteinmal munter austreiben und einfach wachsen. Das wird ja eher ein Langzeitprojekt, daher lieber erstmal auf Nummer sicher gehen als einen Schritt zu viel im ersten Jahr. Das war meine Devise.
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