Ich denke, wenn du deine Bäume noch weiter ohne Rückschnitt wachsen lässt, hast du irgendwann ziemlich große Schnittstellen.
Ich würde sie (auch die anderen Bäume) zurückschneiden und bei Bedarf wieder neu durchtreiben lassen. Dann tust du dich später leichter mit einer glaubhaften Gestaltung, da du eine gleichmäßigere Verjüngung bekommst.
Liebe Grüße,
Barbara
☆ Ahorn Arakawa ☆
Re: ☆ Ahorn Arakawa ☆
"Sorge Dich um den Beifall der Leute, und Du wirst ihr Gefangener sein." LAOTSE
Re: ☆ Ahorn Arakawa ☆
Ja das stimmt wohl, Barbara...
Aber ich möchte halt das der Stamm viel dicker werden soll...
Beim Arakawa wird man durch die Borke die Schnittwunden später eher weniger sehen als bei einer
glatten Borke...
Viele Grüße
Aber ich möchte halt das der Stamm viel dicker werden soll...
Beim Arakawa wird man durch die Borke die Schnittwunden später eher weniger sehen als bei einer
glatten Borke...
Viele Grüße
Re: ☆ Ahorn Arakawa ☆
Ich halte Dein Vorgehen für richtig. Bei mir dürfen Ahorn in dieser Phase ein paar Jahre kräftig wachsen, um Dickenwahstum zu erzeugen und Reserven für die starken Schnitte, die früher oder später kommen, anzulegen. Ich studiere währenddessen jeden meiner Bäume intensiv, bevor sich eine innere Vorstellung der zukünftige Stammlinie und des Aufbaus abzeichnet. Wenn der Entwurf steht, kannst Du jedes Jahr maximal ein bis zwei starke Substämme oder Seitenäste entfernen, die Wunde versorgen und den Rest frei treiben lassen, dann gehen auch grosse Schnittstellen wieder zu und der Baum bleibt vital. Erst dann würde ich die Aststruktur und Verzweigung - wenn möglich beginnend mit den unteren Ästen - angehen. Nur nicht zuviel auf einmal, sondern in Etappen, machen.
