auf Intensivstation

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
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mohan
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Beitrag von mohan »

Eins vorweg:
Viel Hoffnung habe ich selbst nicht.

Die Konstruktion nach draussen stellen hat in meinen Augen grosse Nachteile z.B.
zu hohe Temperaturdifferenzen und
unkontrollierbare Temperaturen ( zu kuehl in der Nacht / frostgefahr und Gefahr des zu starken Aufheizens bei Sonneneinstrahlung) wenn dann noch das Substart beheizt wuerde, waere das mehr als ein fragliches Experiment :roll: .
Ich hätte aber die Befürchtung, daß der Baum unter der HQL-Lampe verbrennt.
Es dürfte auch nicht ganz so einfach sein, die Luftfeuchtigkeit hoch zu halten, die Lampe wird ja sehr heiß und schluckt die Feuchtigkeit regelrecht.
Hier kann ich die beruhigen. Die konstante LF zwischen 85-100% ist ueberhaupt kein Problem.
Die Parameter sind natuerlich so eingestellt, dass die Pflanze NICHT unter der Lampe verbrennt.
Also keine Sorge ;-)
Soweit alles im Griff, jetzt kommt es auf den Baum an 8) :) .
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hfbonsai
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Beitrag von hfbonsai »

*up* *pray*

Frank
Gruß Frank

hfbonsai= Heike + Frank-Bonsai

Ein guter Bonsai braucht Zeit, so wie die Natur die uns erschaffen hat.
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mohan
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Beitrag von mohan »

1 Woche nach Tag X.

Unten links hat der Crataegus etwas ausgetrieben.
Noch sind keine Welkeerscheinungen aufgetreten.

Oben rechts verzoegert sich ein Austrieb und es machen zwei bis drei winzige Raupen einer Motte, den aufbrechenden Knospen zu schaffen. Die Knospen werden eingesponnen und sterben offensichtlich ab.
Ein Tier (2-3 mm klein) konnte bisher erlegt werden.

Nach nochmaliger Recherche im I-Net, haette ich besser ganz auf jeglichen Torfzuschlag im Substrat verzichten sollen. Hoffe, trotzdem, dass die Belueftung ausreichend ist.

Plan B fuer ein zu erwartendes sekundaeres Schimmelproblem wurde von mir schon zurechtgelegt.
Noch schimmelt aber nichts.
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Walter C
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Beitrag von Walter C »

hallo Monika,
wie geht es dem Patient ?
würde mich interessieren ob Dein "Projekt Intensivstation"
erfolgreich war
Gruss Walter
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Wolfgang
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Beitrag von Wolfgang »

Ja, wie *stehen die Aktien*, Monika :?:

Die Triebe müssten ja mittlerweile bereits 1/2 Meter lang sein ............, ocer hat´s leider nicht geklappt :?: :?
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mohan
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Beitrag von mohan »

Danke fuer das Interesse,

Zopf, der sich zwischendurch ab und zu mal nach dem Weissdorn erkundigt hatte, weiss es schon.
Der Wachstumsprozesss lief enorm an, bei der Kallusbildung konnte man zugucken, so stark war sie, ausserdem sind nach kuerzer Zeit in der Stammitte ein zwei kleine Luftwurzeln entstanden :o .
Bei einem Kontrollahorn mit defekten Wurzeln sind die Triebe fast einen Meter lang gewachsen, bevor ich ihn rausgenommen habe, weil kein Platz mehr war. Auch er hatte viele Luftwurzeln gebildet.

Der Baum hatte bis jetzt ( 6 Wochen) einigermassen durchgehalten, leider hat er sehr wahrscheinlich mit einem Pilz zu kaempfen gehabt, den plotzlich begannen die Triebe schwarz zu werden. Ich musste die LF drastisch senken. Er hat zwar bis kuerzlich immer versucht neue Triebe nachzuschieben, aber das alles war so energieaufwaendig, das das Wachstum zum Stillstand gekommen ist und die Blattnekrose ueberwog.

Ich habe ihn nach draussen gestellt , habe aber keine Hoffnung mehr.
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Wolfgang
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Beitrag von Wolfgang »

Schade Moni,
aber ich hab´s befürchtet ...... :?

Die hohe Luftfeuchtigkeit bringt u.U. bzw. je nach Baumart Stämme (fast ohne Wurzeln) zum Austreiben, aber mittel- bis längerfristig überleben solche Gehölze leider nur sehr selten. :(

Der Versuch war´s aber wert.
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mohan
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Beitrag von mohan »

Wolfgang hat geschrieben: Der Versuch war´s aber wert.
Ja, fand ich eigentlich auch.
Der WD war auch ein sehr schwieriger Kandidat, andere Arten geschwaechter Baeume, die ich zeitweise mit hinzustellte sind regelrecht gewuchert und leben natuerlich immer noch :wink: .
Klimaparameter muessten also einigermassen gestimmt haben....
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A.J.Goebel
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Beitrag von A.J.Goebel »

Also ich denke auch, das die Klimaparameter gestimmt haben müssen. Das nun ein Pilz die Erfolge zunichte gemacht hat, ist bei dem provozierten Tropenklima auch kein unerwartbarer Vorgang.

Hier im Thread wurde ja schon angedeutet, dass Cannabis seit nun über 30 Jahren, jedenfalls in Regionen mit gemässigtem Klima, in sehr ähnlichen Anlagen angebaut wird.

In solchen Anlagen hat man natürlich keine gespannte Luft, aber selbst dort sind Pilze eine ständige Gefahr, da halt nicht nur für die Pflanzen ideale Bedingungen existieren.

Nur noch weils mich aufregt, da gefährliches Halbwissen, ihr BFF'ler habt das ja eh scheinbar keiner Antwort für würdig befunden:
Ihr könntet auch noch mit CO2 begasen, da der natürliche luft CO2 wert nicht die optimalste photosyntheserate gewährleistet. ( wird auch im indoor anbau von berauschenden, rauchbaren pflanzen angewendet... )
Natürlich kann zusätzliches CO2 in gewissen Rahmen etwas bringen, aber immer nur dann wenn alle anderen Bedingungen (Licht, Temperatur, RLF, Substratdurchlüftung, Substratfeuchte, PH- und EC-Wert und so weiter, und so weiter!) im Optimum sind!
Außerdem benötigt der Umgang mit CO2 eine gehörige Portion Disziplin, immerhin wirken Konzentrationen von 8% CO2 in der Atemluft innerhalb von 30 - 60min tödlich!

Also für die Verwendung in selbstgezimmerten "Bonsaiintensivstationen" sicherlich nicht geeignet!

MfG Andreas
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mohan
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Beitrag von mohan »

Hallo Andreas,
zur CO2-Begasung habe ich mich nicht geaeussert, weil ich davon ueberhaupt keine Ahnung habe. :oops:

Ich weiss aber schon, dass CO2 benoetigt wird, deshalb habe ich mich an flus Aussage erinnert, als er ueber seine Biosphaeren dozierte :P , dass er ab und zu in das Glas atmet. So habe ich es auch gehalten :lol: . Keine Ahnung ob das jetzt was gebracht hat...

Viele Gruesse
monika
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A.J.Goebel
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Beitrag von A.J.Goebel »

Naja, ich will ja nur davor warnen, jetzt auch eine technische Einrichtung zu basteln, die CO2 abgibt...

Da ist die Gefahr einfach zu groß und der Nutzen mehr als Fragwürdig.

Etwas in deine Intensivstation "reinzuatmen" ist natürlich ein ganz anderer Rahmen und soll ja auch nicht einen möglichst hohen CO2 Pegel erzeugen, sondern eher das "verbrauchte" CO2 ersetzen.

Allerdings würde ich da aus meiner Erfahrung herraus und da du ja eh schon mit soviel Technik hantierst sagen, dass ein kleiner Rohrventilator der z.B. per Zeitschaltuhr alle paar Stunden 5-15min angeht wahrscheinlich die verlässlichere Methode sein dürfte.

Vielleicht hätte das ja sogar deinem verstorbenen Schützling etwas länger Pilzfrei gehalten?
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mohan
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Beitrag von mohan »

A.J.Goebel hat geschrieben: Vielleicht hätte das ja sogar deinem verstorbenen Schützling etwas länger Pilzfrei gehalten?
Moeglicherweise ja, da hast du recht. Zumindest, wenn ich vom ersten Tag haette darueber verfuegen koennen.

Allerdings hatte ich diese Idee auch schon, und war gerade dabei den Gasaustausch mittels eines banalen PC-Luefters zu realisieren, als ploetzlich die Nekrose einsetzte. Das war ca. am 10. Tag. Da hatte ich den Luefter noch nicht soweit.

Ergaenzung:
Das naechste Mal werde ich das umsetzen, dieses mal hat eine einfache kleine, manuell zu oeffnende Klappe im Giebel der Station den Zweck erfuellt. Da der Boden nicht vollstaendig geschlossen war, funktionierte diese Klappe beim oeffnen wie ein kleines Aufwindkraftwerk.

Das hatte allerdings die neagtive Begleiterscheinung ( was dann auch bei einer automatisierten Belueftung der Fall waere), dass die rel. LF rapide sinkt und nur sehr schwer auf konstante Werte zu bringen ist.
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A.J.Goebel
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Beitrag von A.J.Goebel »

Ja, mit einer zum Beispiel per Hygrostat + Dimmer geregelten Abluftanlage könnte man dann z.B. wenn noch keinerlei Austrieb da ist, 98% RLF fahren und dann schrittweise immer weniger ohne ständig ein Auge auf das Hygrometer haben zu müssen.

Aber ich würde dir schon dringend zu einem vernünftigen Lüfter raten, mit einem PC-Ventilator hat man nicht die Leistung, die nötig ist, damit der Lüfter auch zügig seinen Zweck erfüllt. Ein zu schwacher Lüfter würde permanent auf Volllast laufen und doch nicht die erwünschte Wirkung erzielen.

In holländischen Indooranlagen nimmt man z.B. als Richtwert, dass die Lüfter in der Lage sein sollten, das komplette Volumen innerhalb von 2 Minuten auszutauschen, wobei dieser Wert noch im Verhältniss des Volumens zur im Volumen abgegebenen Wärmeleistung stehen muss.
Sprich bei kleinen Räumen mit hoher Wärmeabgabe durch z.B. die Lampe sollte eher innerhalb 1 Minute ausgetauscht werden können.
Also z.B. bei 1m³ einen Lüfter mit 60m³/h.

Solche Lüfter gibts für (relativ) kleines Geld in Baumärkten als Badezimmereinbaulüfter. Hygrostat und Dimmer für einphasige Asynchronmotoren sind dann schon etwas spezieller aber z.B. bei Conrad oder ähnlichen Technikhändlern auch zu bekommen.

Mfg Andreas
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mohan
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Beitrag von mohan »

Vielen Dank fuer die wertvollen Tipps Andreas, ich werde mich bei Gelegenheit daran erinnern!
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Martin_S
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Beitrag von Martin_S »

mohan hat geschrieben:....Ich habe ihn nach draussen gestellt , habe aber keine Hoffnung mehr....

*floet* ...zwei mal am Tag sprühen reicht...Wohnraumklima....
Mo nimm's mir nicht übel! *undwech*
M
Beste Grüße
Martin

Lieber Querlüften als Querdenken!
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