Probleme mit einer Yamadori Lärche aus den Alpen

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
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hfbonsai
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Beitrag von hfbonsai »

Wolfgang hat geschrieben:Frank,
raus damit in die frische Luft :!: :!: .........., oder möchtest du, dass sich der Baum im schwül-warmen Gewächshaus einen Pilz einfängt? :?
*confused* HHHmmm, das ist echt schwierig *confused3*

Das sie sich einen Pilz einfängt möchte ich wirklich nicht, das währe ihr Todesurteil vermute ich mal.

Da Du der Spezialist bist, für Bäume aus den Alpen, glaube ich Dir.
Ich werde den Baum glech aus dem Gewächshaus nehmen. *huldigen*

Hoffentlich bekommt er dann nicht wieder braune Nadelpüschel. :?

Danke

Gruß Frank
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hfbonsai= Heike + Frank-Bonsai

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Wolfgang
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Beitrag von Wolfgang »

Frank,
besser die Lärche treibt an der frischen Luft aus, als er treibt im Gewächshaus etwas rascher & verreckt vielleicht nachher.
Bei etremen Regenfällen (wie sie bei uns derzeit vorherrschen... :( ) würde ich die Erdoberfläche mit einer Folie abdecken: nicht, dass der Baum absäuft ..... :?
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hfbonsai
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Beitrag von hfbonsai »

hallo

OK !

Regenfälle sind bei uns hier im Moment nur sporadisch und wenn dann nur leichter Nieselregen.
Ansonsten hat es im Durchschnitt 20 Grad und es kommt immer mal wieder die Sonne raus. :wink:

Das einzig unangenehme ist ein sehr starker Wind, der schon einige Waldbäume umgeworfen hat in den letzten Tagen. :?

Gruß Frank
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Wolfgang
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Beitrag von Wolfgang »

Ich drücke dir bzw. der Lärche die Daumen :!: :wink:
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Lioth
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Beitrag von Lioth »

Ich hänge mich mal an Franks Thema dran.

Meine, im letzten Jahr ausgegrabene, Lärche sieht auch nicht so besonders aus.
Nach einem munteren Austrieb ist jetzt stillstand angesagt, obwohl ich meine, daß sich ab und an noch was tut??
Lohnt es sich zu warten oder,schweren Herzens, ab auf den Kompost??
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Gott schuf die Zeit, von Eile hat er nichts gesagt...!

Allegra
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Stefan K.
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Beitrag von Stefan K. »

Also wenn der gesamte Baum so aussieht :cry:

Ich würde trotzdem warten bis endgültig vorbei ist, aber viel Hoffnung würd
ich mir nicht machen.

Franks Lärche kann auf alle Fälle noch werden.
Ich hab Spass !
grüsse stefan
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hfbonsai
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Beitrag von hfbonsai »

Hallo

So schlimm sieht meine "noch" nicht aus und es wird auch hoffentlich nicht so schlimm werden. *pray*

Lioth, ich würde erst aufgeben wenn sie komplett braun ist, solange noch grün am Baum ist gibt es immer Hoffnung, wenn auch nur ein kleiner schimmer Hoffnung. :wink:

Ich drücke Dir und deiner Lärche die Daumen.

Gruß Frank

P.S. Als meine begonnen hat braun zu werden, habe ich das giesen eingestellt und sie täglich besprüht, (den ganzen Baum, Rinde und Nadelpüschel, auserdem habe ich sie für ca. 8-10 Tage ins Gewächshaus gestellt, bisher wurde nichts mehr braun.
Allerdings habe ich sie auf Wolfgangs anraten jetzt wieder ins Freie getan, mal sehen wie es weiter geht. besprühen tu ich sie immer noch täglich. :wink:
Es ist zwar traurig aber trotzdem spannend.
Gruß Frank

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Wolfgang
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Beitrag von Wolfgang »

Lioth hat geschrieben:Ich hänge mich mal an Franks Thema dran.

Meine, im letzten Jahr ausgegrabene, Lärche sieht auch nicht so besonders aus.
Nach einem munteren Austrieb ist jetzt stillstand angesagt, obwohl ich meine, daß sich ab und an noch was tut??
Lohnt es sich zu warten oder,schweren Herzens, ab auf den Kompost??
DIESE Lärche wird leider zu 99,9% nicht überleben. :? :(
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Michael K.
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Beitrag von Michael K. »

Hi Freunde

Der Lärche von Lioth gebe ich keine Chance mehr. (Erfahrung)
Die von hfbonsai würde ich wie Wolfgang geschieben hat behandeln.
Eher trocken halten und zusätzlich etwas schattig stellen, dann hat sie vielleicht noch eine Chance. Wobei ich da nicht sehr optimistisch bin
Österreichische Bonsai Nationalausstellung "Kunst & Natur"
4. und 5. Juni 2011
in Hallein bei Salzburg
http://www.bonsaisalzburg.net
KHarry
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Beitrag von KHarry »

Hallo Frank,

zu der anscheinend strittigen Frage, ob man weitergießen soll bei geringem Wasserverbrauch, hier eine aktuelle Erfahrung von mir (auch wenn es keine Lärche ist):

Bei einer frisch ausgegrabenen Buche fingen die Knospen Ende April an zu schwellen, wurden dann aber schwarz und schrumpften wieder. Gegossen hatte ich kaum mehr, da ja die Erde feucht blieb. Nach einer Woche Dauerregen fangen nun die Knospen wieder an zu wachsen und sich zu öffnen.

Ich würde also auch zum Weitergießen raten.

Gruß Harald
Lindwurm
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Beitrag von Lindwurm »

KHarry hat geschrieben:
Bei einer frisch ausgegrabenen Buche
also ich glaub ne buche ist schon was anderes als ne lärche..
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zopf
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Beitrag von zopf »

Hallo Lindwurm
Bei meinen Lärchen mache ich es genauso.
Wenn das Substrat gur drainiert, und ich meine damit gut drainiert,
kann man einen Baum nicht zu Tode giessen. Bei einem geschätzten
Porenvolumen von 30% und der durch die gewählte Korngrösse
nicht mögliche Kapillarwirkung ist immer genügend Luft im Substrat.
Die wohl besten Wuchsergebnisse in der modernen Landwirschaft
werden mit Nft, Aeroponic und diversen anderen Systemen erzielt.
Grundlage aller dieser Verfahren ist die mehr oder weniger kontinuierliche
Versorgung der Wurzeln mit leichter Nährlösung bei gegebener
Sauerstoffversorgung. Es geht hier wohl im Moment um die
Erlangung von Gesundheit des Baumes und deshalb sollten
die Schwankungen der Umweltbedingungen minimal sein.
Die Bedingungen für ein gesundes Wachstum heissen unter
anderem ein gleichmässiger Feuchtigkeitgehalt des Bodens
regelmässiger Austausch des Sauerstoffes.
Auch der Verbleib der Lärche im Gewächshaus dient dem Konstant-
halten der Umgebungsvariablen und damit der Gesundheit des
Baumes.
mfG Dieter
ps eigentlich wollte ich nichts mehr hierzu schreiben, aber Erfahrungen
wie die von Harld gemachte, können uns viel lehren. Wenn ich meine Erfahrungen mit Laubbäumen nicht auf Nadelbäume angewandt hätte,
hätte ich wohl bisher die meisten Nadelbäume entsorgen können
Lindwurm
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Beitrag von Lindwurm »

ich meinte nicht das die erfahrungen falsch sind bzw. nicht "übertragen" werden können sondern ,daß buchen wohl nicht so oft "rum zicken" wie lärchen und es deshalb eben nicht diese undurchschaubare pflege-problematik mit sich bringt...
KHarry
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Beitrag von KHarry »

Ich wollte mich auch nicht an den Prognosen bezüglich der Überlebenswahrscheinlichkeit der Alpenlärche beteiligen - damit habe ich keine Erfahrungen -, aber ich denke, die Auswirkung des frischen Wassers lässt sich schon übertragen.
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zopf
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Beitrag von zopf »

Hallo Lindwurm
Bei Lärchen sind mir bis jetzt 2 Probleme aufgefallen,
die unter Umständen Ihre Zickigkeit ein bisschen erklären könnten.
Erstens der Austrieb ist in seinem Verhalten etwas anders als
bei vielen anderen Bäumen (Langtrieb/Kurztrieb). Eine Vermutung
ist das der grösste Teil der Energie in die Langtriebe geht und
deren Entfernung ein zu grosses Ungleichgewicht im Baume hervorruft.
Der andere Punkt könnte abgestorbene Rinde und die sich
darunter befindlichen Schädlinge insbesondere Pilze sein.
mfG Dieter
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