Mammut-Kümmerling
Mammut-Kümmerling
Vorsicht! Dieser Baum schaut nach garnix aus!
Den Mammut habe ich als Rohpflanze (Metasequoia g.) vor ziemlich genau zwei Jahren erstanden und vorletzten und letzten Frühling auf Workshops dabeigehabt. Jetzt schaut er immer noch wie eine Rohpflanze aus.
Das Ergebnis der Workshops war nicht zufriedenstellend:
Die Gesamthöhe wurde jeweils um ca. 30 - 40 cm reduziert und beträgt jetzt ca. 80 cm (Stammdurchmesser: ca 5 cm über dem Gnubbel-Nebari, gemessen an Kens Brusthöhe ) ist meines Erachtens aber immer noch zu hoch.
Die beiden unteren Äste stören meines Erachtens absolut und sollten entfernt werden. Der Workshopleiter hat mir das allerdings ausgeredet und gesagt ich solle sie statt dessen abspannen. Ich vermute, er wollte mir nicht antun, dass der Baum dann nur noch ein Besenstil ist.
Die gejinnte Spitze schaut jetzt übrigens nicht mehr ganz so grausig aus (das Kreuz ist beseitigt). Bild 2 ist nach der Überarbeitung im letzten Frühjahr - in der Zwischenzeit hat er überall - auch am Stamm - neu ausgetrieben.
Trotzdem: ich bin nach wie vor der Ansicht, dass die beiden unteren Äste weg müssen, der Baum auf ca 30 - 40 cm reduziert werden und dann komplett neu aufgebaut werden muss. Außerdem sollten meines Erachtens auch alle oberen dicken Äste fallen. Fazit: ich habe in den zwei Jahren eigentlich noch gar nichts erreicht.
Welche Zukunft seht ihr für den Mammut (Kompost scheidet aus, ich bin Pflanzenliebhaber ?
Den Mammut habe ich als Rohpflanze (Metasequoia g.) vor ziemlich genau zwei Jahren erstanden und vorletzten und letzten Frühling auf Workshops dabeigehabt. Jetzt schaut er immer noch wie eine Rohpflanze aus.
Das Ergebnis der Workshops war nicht zufriedenstellend:
Die Gesamthöhe wurde jeweils um ca. 30 - 40 cm reduziert und beträgt jetzt ca. 80 cm (Stammdurchmesser: ca 5 cm über dem Gnubbel-Nebari, gemessen an Kens Brusthöhe ) ist meines Erachtens aber immer noch zu hoch.
Die beiden unteren Äste stören meines Erachtens absolut und sollten entfernt werden. Der Workshopleiter hat mir das allerdings ausgeredet und gesagt ich solle sie statt dessen abspannen. Ich vermute, er wollte mir nicht antun, dass der Baum dann nur noch ein Besenstil ist.
Die gejinnte Spitze schaut jetzt übrigens nicht mehr ganz so grausig aus (das Kreuz ist beseitigt). Bild 2 ist nach der Überarbeitung im letzten Frühjahr - in der Zwischenzeit hat er überall - auch am Stamm - neu ausgetrieben.
Trotzdem: ich bin nach wie vor der Ansicht, dass die beiden unteren Äste weg müssen, der Baum auf ca 30 - 40 cm reduziert werden und dann komplett neu aufgebaut werden muss. Außerdem sollten meines Erachtens auch alle oberen dicken Äste fallen. Fazit: ich habe in den zwei Jahren eigentlich noch gar nichts erreicht.
Welche Zukunft seht ihr für den Mammut (Kompost scheidet aus, ich bin Pflanzenliebhaber ?
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- Vor dem zweiten Workshop
- KIF_1653.JPG (19.18 KiB) 8439 mal betrachtet
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- Nach dem 2. Workshop
- KIF_1655.JPG (20.06 KiB) 8439 mal betrachtet
Gruß
Thomas aus Salzburg
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- Wolfgang
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Thomas,
du liegst vollkommen richtig! - Die beiden unteren Äste gehören auch m. M. nach weggeschnitten und der Baum in eine größeres Anzuchtgefäß bzw. ins Freiland gepflanzt, damit er kräftig zulegt.
du liegst vollkommen richtig! - Die beiden unteren Äste gehören auch m. M. nach weggeschnitten und der Baum in eine größeres Anzuchtgefäß bzw. ins Freiland gepflanzt, damit er kräftig zulegt.
Grüße! Wolfgang
http://www.yamadori-bonsai.info
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Hermann.B.
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- Sebastian
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Waldform
Hallo,
wenn Du auf die beiden Äste verzichten willst, ist vielleicht zu überlgenen, ob Du sie nicht absenkst und dann später 2 oder 3 einzelne hast.
Dann könntest Du eine kleine Waldform draus machen...
Ich weiss aber nicht, ob das Absenken/Abmoosen bei dieser Art Sinn macht!?
MfG,
Sebastian.
wenn Du auf die beiden Äste verzichten willst, ist vielleicht zu überlgenen, ob Du sie nicht absenkst und dann später 2 oder 3 einzelne hast.
Dann könntest Du eine kleine Waldform draus machen...
Ich weiss aber nicht, ob das Absenken/Abmoosen bei dieser Art Sinn macht!?
MfG,
Sebastian.
Grüße,
Sebastian

„...da hab ich was in der Hand... und ich habe als Frau das Gefühl, daß ich auf eigenen Füßen stehe... da hab ich was Eigenes... da hab ich mein Jodeldiplom!”
Sebastian

„...da hab ich was in der Hand... und ich habe als Frau das Gefühl, daß ich auf eigenen Füßen stehe... da hab ich was Eigenes... da hab ich mein Jodeldiplom!”
Gracie
Hallo zusammen,
danke für Eure Tipps.
Wolfgang: die beiden unteren Äste ab ist ok. Die drei oberen sind m. E. auch zu dick und müssen auch ab, oder?. Was hältst Du davon, den Stamm unter diesen drei Ästen einzukürzen um so auch eine bessere Verjüngung zu bekommen?
Zum Zurücksetzen in ein größeres Anzuchtgefäß bzw. ins Freiland: darüber hatte ich mir gar keine Gedanken gemacht - ich war vor zwei Jahren einfach mächtig stolz irgendetwas in der Schale zu haben...
Aber es ist wahrscheinlich das richtige. Dann kann ich - nach ein paar Jahren Wachstum - diesen Baum vielleicht auch für mein "Hohler Stamm-Projekt" verwenden, oder?
Hermann B.: Stamm hochbinden: wenn ich später einen einzelnen Stamm aushöhlen möchte brauche ich natürlich keinen zweiten. Ich glaube auch nicht, dass der Mammut in der Natur Mehrfachstämme ausbildet wie z. B. eine Eibe. Die Alternative zum hohlen Stamm sehe ich in einem einfachen aufrechten "Einfachstamm". Trotzdem danke
Sebastian: zum Absenken: ich habe keine Ahnung ob das bei Metasequoia funktioniert. Die Äste sind sehr störrisch. Schneller könnte man ein Wäldchen wahrscheinlich mit zusätzlichen Jungpflanzen erreichen, zumal drei Bäume nicht wirklich viel sind für einen Wald. Vielleicht gehen auch Stecklinge, aber ich tendiere eher zum Einfachstamm. Trotzdem auch Dir danke!!
danke für Eure Tipps.
Wolfgang: die beiden unteren Äste ab ist ok. Die drei oberen sind m. E. auch zu dick und müssen auch ab, oder?. Was hältst Du davon, den Stamm unter diesen drei Ästen einzukürzen um so auch eine bessere Verjüngung zu bekommen?
Zum Zurücksetzen in ein größeres Anzuchtgefäß bzw. ins Freiland: darüber hatte ich mir gar keine Gedanken gemacht - ich war vor zwei Jahren einfach mächtig stolz irgendetwas in der Schale zu haben...
Hermann B.: Stamm hochbinden: wenn ich später einen einzelnen Stamm aushöhlen möchte brauche ich natürlich keinen zweiten. Ich glaube auch nicht, dass der Mammut in der Natur Mehrfachstämme ausbildet wie z. B. eine Eibe. Die Alternative zum hohlen Stamm sehe ich in einem einfachen aufrechten "Einfachstamm". Trotzdem danke
Sebastian: zum Absenken: ich habe keine Ahnung ob das bei Metasequoia funktioniert. Die Äste sind sehr störrisch. Schneller könnte man ein Wäldchen wahrscheinlich mit zusätzlichen Jungpflanzen erreichen, zumal drei Bäume nicht wirklich viel sind für einen Wald. Vielleicht gehen auch Stecklinge, aber ich tendiere eher zum Einfachstamm. Trotzdem auch Dir danke!!
Gruß
Thomas aus Salzburg
Thomas aus Salzburg
Hallo Thomas,
allem Anschein nach bist Du ja nun schon etwas weiter in der Meinungsbildung.
Nur allzu verständlich der anfängliche Wunsch "etwas" in der Schale zu haben. Doch um so höher ist Deine heutige Erkenntnis zu werten, dass dies Ergebnis noch deutlich verbessert werden kann. Ja, es gibt da noch viel, viel mehr, doch man muss den Weg Schritt für Schritt gehen. Keiner kann den letzten vor dem ersten tun und immer muss man auch erst selbst für den nächsten Schritt bereit sein.
Das Beste für Deinen Baum wäre sicherlich ein auspflanzen ins Freiland oder in eine große Kiste/Kübel.
DANN würde ich allerdings die untersten beiden Äste nicht entfernen, sondern so richtig durchtreiben lassen zur Stamm- /Ansatzverdickung und sie erst SPÄTER abschneiden.
Die Idee mit dem "hohlen Stamm" ist sicherlich zu verwirklichen (s. Naka), doch dafür sollte der stamm noch an Stärke zulegen.
Eine von Dir geplante Höhenreduzierung zur besseren Verjüngung sollte dennoch gleich durchgeführt werden. Da Metasequoia, wie Du schon selbst feststellen konntest, überall gut austreiben, würde ICH den Baum zwischen 35 und 40 cm Höhe abschneiden und ab da neu aufbauen.
In Freiland oder Kiste wächst Dein Baum bei guter Pflege jährlich leicht ca. 1,5 -2 Meter in der Höhe.
Obwohl Du die Doppelstamm-Idee schon abgelehnt hast sei mir noch eine persönliche Anmerkung hierzu erlaubt.
Für MICH beginnen Doppelstämme >>gemeinsam<< an einer Basis. Jeder Zentimeter Höhenunterschied verschlechtert das Endergebnis.
(Ausnahmen bestätigen die Regel!)
Doch in Deinem vorliegenden Fall wäre das Ergebnis als Doppelstamm aus meiner Sicht wohl eher unbefriedigend geworden.
Bitte, dies ist wie schon gesagt, meine persönliche Meinung.
Egal wie Du Dich nun entscheiden magst, die 2 Jahre waren absolut nicht verschenkt.
Okay, in Bezug auf diesen Baum könntest du heute schon weiter sein, doch wie ich eingangs bereits sagte: Alles zu seiner Zeit.
Hinterher ist man immer schlauer und genau das bist Du doch jetzt. Also waren die 2 Jahre auch für etwas gut!
Beim nächsten Baum jedenfalls machst Du es gleich und somit hast Du auf die hoffentlich nächsten 20 Jahre Beschäftigung mit Bonsai gerade mal 10% Deiner Zeit verschwendet.
Ich wünsche Dir jedenfalls noch viel Freude mit Bonsai und diesem Baum.
Und solltest Du wieder eine Frage haben, dann weißt Du ja: "Hier wird Ihnen geholfen".
allem Anschein nach bist Du ja nun schon etwas weiter in der Meinungsbildung.
Nur allzu verständlich der anfängliche Wunsch "etwas" in der Schale zu haben. Doch um so höher ist Deine heutige Erkenntnis zu werten, dass dies Ergebnis noch deutlich verbessert werden kann. Ja, es gibt da noch viel, viel mehr, doch man muss den Weg Schritt für Schritt gehen. Keiner kann den letzten vor dem ersten tun und immer muss man auch erst selbst für den nächsten Schritt bereit sein.
Das Beste für Deinen Baum wäre sicherlich ein auspflanzen ins Freiland oder in eine große Kiste/Kübel.
DANN würde ich allerdings die untersten beiden Äste nicht entfernen, sondern so richtig durchtreiben lassen zur Stamm- /Ansatzverdickung und sie erst SPÄTER abschneiden.
Die Idee mit dem "hohlen Stamm" ist sicherlich zu verwirklichen (s. Naka), doch dafür sollte der stamm noch an Stärke zulegen.
Eine von Dir geplante Höhenreduzierung zur besseren Verjüngung sollte dennoch gleich durchgeführt werden. Da Metasequoia, wie Du schon selbst feststellen konntest, überall gut austreiben, würde ICH den Baum zwischen 35 und 40 cm Höhe abschneiden und ab da neu aufbauen.
In Freiland oder Kiste wächst Dein Baum bei guter Pflege jährlich leicht ca. 1,5 -2 Meter in der Höhe.
Obwohl Du die Doppelstamm-Idee schon abgelehnt hast sei mir noch eine persönliche Anmerkung hierzu erlaubt.
Für MICH beginnen Doppelstämme >>gemeinsam<< an einer Basis. Jeder Zentimeter Höhenunterschied verschlechtert das Endergebnis.
(Ausnahmen bestätigen die Regel!)
Doch in Deinem vorliegenden Fall wäre das Ergebnis als Doppelstamm aus meiner Sicht wohl eher unbefriedigend geworden.
Bitte, dies ist wie schon gesagt, meine persönliche Meinung.
Egal wie Du Dich nun entscheiden magst, die 2 Jahre waren absolut nicht verschenkt.
Okay, in Bezug auf diesen Baum könntest du heute schon weiter sein, doch wie ich eingangs bereits sagte: Alles zu seiner Zeit.
Hinterher ist man immer schlauer und genau das bist Du doch jetzt. Also waren die 2 Jahre auch für etwas gut!
Beim nächsten Baum jedenfalls machst Du es gleich und somit hast Du auf die hoffentlich nächsten 20 Jahre Beschäftigung mit Bonsai gerade mal 10% Deiner Zeit verschwendet.
Ich wünsche Dir jedenfalls noch viel Freude mit Bonsai und diesem Baum.
Und solltest Du wieder eine Frage haben, dann weißt Du ja: "Hier wird Ihnen geholfen".
Grüße aus dem sonnigen Baden
Gary
Arbeitskreis Karlsruhe im BCD
Gary
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- Wolfgang
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Thomas,
dein Metasequoia braucht einen dickeren Stamm! - Kappe vorerst die unteren beiden Äste, pflanze ihn - wie bereits gesagt - in einen gr. Topf oder ins Freiland und lass ihn durchwachsen ......
Die Äste oben kannst du auch später noch wegschneiden.
dein Metasequoia braucht einen dickeren Stamm! - Kappe vorerst die unteren beiden Äste, pflanze ihn - wie bereits gesagt - in einen gr. Topf oder ins Freiland und lass ihn durchwachsen ......
Die Äste oben kannst du auch später noch wegschneiden.
Grüße! Wolfgang
http://www.yamadori-bonsai.info
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Hi Thomas und Wolfgang,
auch wenn Wolfgang Gärtner ist, bin ich doch teilweise anderer Meinung.
Dickerer Stamm - JA, absolut keine Frage
gr. Topf / Freiland - ebenso 100% Übereinstimmung
Doch die Feinheiten sind es eben wo ich differiere.
Ich würde oben sofort kappen und unten die Äste vorerst noch stehen lassen. Warum
1.) Weil ich denke die unteren Zugäste würden der Ansatz- /Stammverdickung in diesem Bereich zu gute kommen.
2.) Je eher die Höhenreduzierung erfolgt, desto besser die Verjüngung. Neue Blattmasse zur Stammverdickung entsteht auch so genug.
Wie man sieht, kann man durchaus geteilte Meinungen zur adäquaten Vorgehensweise haben und im Endergebnis doch übereinstimmen.
Zur optischen Belebung des Beitrags noch ein Foto eines Doppelstamms, der schon leicht von meiner oben beschriebenen Grundauffassung abweicht.
Doch nehmen würde ich ihn SOFORT.
auch wenn Wolfgang Gärtner ist, bin ich doch teilweise anderer Meinung.
Wolfgang hat geschrieben:Thomas,
dein Metasequoia braucht einen dickeren Stamm! - Kappe vorerst die unteren beiden Äste, pflanze ihn - wie bereits gesagt - in einen gr. Topf oder ins Freiland und lass ihn durchwachsen ......
Die Äste oben kannst du auch später noch wegschneiden.
Doch die Feinheiten sind es eben wo ich differiere.
Ich würde oben sofort kappen und unten die Äste vorerst noch stehen lassen. Warum
1.) Weil ich denke die unteren Zugäste würden der Ansatz- /Stammverdickung in diesem Bereich zu gute kommen.
2.) Je eher die Höhenreduzierung erfolgt, desto besser die Verjüngung. Neue Blattmasse zur Stammverdickung entsteht auch so genug.
Wie man sieht, kann man durchaus geteilte Meinungen zur adäquaten Vorgehensweise haben und im Endergebnis doch übereinstimmen.
Zur optischen Belebung des Beitrags noch ein Foto eines Doppelstamms, der schon leicht von meiner oben beschriebenen Grundauffassung abweicht.
Doch nehmen würde ich ihn SOFORT.
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- Acer palmatum ´Arakawa´ - im Februar 2001 in Tokio bei Kunio Kobayashi zuhause fotografiert.
- 154.jpg (32.79 KiB) 8262 mal betrachtet
Grüße aus dem sonnigen Baden
Gary
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Reiner Goebel
- Beiträge: 1164
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Dem schliesse ich mich 100%ig an. Die Erkenntnis ist wirklich ermutigend. :DGary hat geschrieben:Doch um so höher ist Deine heutige Erkenntnis zu werten, dass dies Ergebnis noch deutlich verbessert werden kann. Ja, es gibt da noch viel, viel mehr, doch man muss den Weg Schritt für Schritt gehen. Keiner kann den letzten vor dem ersten tun und immer muss man auch erst selbst für den nächsten Schritt bereit sein.
Das habe ich sinngemäss, und ohne BeschwichtigungGary hat geschrieben:Obwohl Du die Doppelstamm-Idee schon abgelehnt hast sei mir noch eine persönliche Anmerkung hierzu erlaubt.
Für MICH beginnen Doppelstämme >>gemeinsam<< an einer Basis. Jeder Zentimeter Höhenunterschied verschlechtert das Endergebnis.
(Ausnahmen bestätigen die Regel!)
Woraufhin ich mir von Walter vorwerfen lassen musste, dass ich wohl nicht alle Tassen im Schrank hätte. Oder Worte mit ähnlichem Sinn.
Ich freue mich, von jemandem zu höhren, dessen Schrank ebenfalls Platz für ein oder zwei Tassen hat.
Was tun?
Zur Verjüngung: der Zuwachs an Stammesumfang hängt davon ab, wieviel Wachstum oberhalb einer Stelle am Stamm stattfindet. So folgt, dass der unterste Teil des Stammes mehr an Umfang zunimmt als Teile im oberen Bereich, weil der unterste Teil von _allen_ Ästen (die Dinger mit Zweigen aber ohne Wurzeln
Werden beide unteren Äste belassen, wird das schliesslich zu einem sehr abrupten Verjüngungsgefälle führen, da die beiden ersten Äste so nahe bei einander liegen. Darum würde ich den unteren entfernen.
Ich glaube, ich würde den Baum, wie vorgeschlagen, in der Höhe zurücknehmen und mehr oder weniger von vorne anfangen.
Und vielleicht sollte derjenige, der Dir bei der Gestaltung Deines Baums 'geholfen' hat, namentlich benannt werden, damit er ähnlichen Mist nicht auch noch anderen unterbaut.
Reiner G.
Gute Tipps
Besten Dank für Eure umfangreichen Tipps und Euren Zuspruch!!
Ich glaube, ich habe zwei Möglichkeiten:
1. klassischer Metasequoia in Miniaturform
2. hohler Stamm a la Naka
Ich kann mich zwischen diesen beiden noch nicht entscheiden.
In jedem Fall werde ich den Baum in ein großes Gefäß auspflanzen (Garten scheidet aus, da dieser seit mehr als 10 Jahren von Wühlmäusen heimgesucht wird und alle getroffenen Maßnahmen, diese zu verbannen erfolglos waren
Variante 1: Die ideale Gesamthöhe bei einem angestrebten Stammdurchmesser von ca. 10 cm liegt so um die 60 cm. Wenn ich mich für 1. entscheide ist eine gute Verjüngung relativ wichtig. Daher tendiere ich einerseits zum Einkürzen auf ca 35-40 cm Höhe. Andererseits würde ich dadurch auch die oberen dicken Äste abnehmen, die ihrerseits zum Dickenwachstum zwischen unteren und oberen Ästen beitragen => auch nicht zu vernachlässigen. Die Frage für mich ist also: kann ich, wenn ich den Baum ein Jahr wachsen lasse und den Cut erst im Frühjahr 2005 durchführe trotzdem noch eine annehmbare Verjüngung erreichen
Der Stamm hat heute auf 40 cm Höhe einen Durchmesser von ca. 2,5 cm.
Zu den beiden unteren Ästen: mir hat der Vorschlag von Reiner besonders gut gefallen nur den ersten Ast zu entfernen. Ich weiß allerdings nicht wie gut eine größere Schnittstelle beim Metasequoia verheilt. Wenn Ihr meint, dass das Probleme macht, werde ich beide entfernen. Ein Jin ist aufgrund des weichen Holzes wahrscheinlich nicht geeignet.
Variante 2: Beim hohlen Stamm ist m.E. die Verjüngung egal, da ich diese sowieso künstlich schaffen kann (siehe Naka, bzw. im IBC-Forum gab es auch mal einen sehr anschaulichen Bericht dazu am Bsp. einer Sumpfzypresse). Ergo: ich kürze ihn nicht ein um optimales Stammwachstum zu erreichen. Für die unteren Äste gilt das gleiche wie bei Variante 1.
Also, ich werde mir über beide Möglichkeiten bis zum Frühjahr nochmals gedanken machen und dann entscheiden, welche Variante ich wähle.
Ich hoffe, das ausführliche Ausbreiten meiner Gedankengänge nervt nicht zu sehr
@Reiner: ich bin neulich (mal wieder) ausführlich auf Deiner Homepage gesurft. Die Entwicklungsgeschichten Deiner Bäume sind immer wieder aufschlussreich und beeindruckend
Ich kann Deine HP nur allen Anfängern empfehlen 
Ich glaube, ich habe zwei Möglichkeiten:
1. klassischer Metasequoia in Miniaturform
2. hohler Stamm a la Naka
Ich kann mich zwischen diesen beiden noch nicht entscheiden.
In jedem Fall werde ich den Baum in ein großes Gefäß auspflanzen (Garten scheidet aus, da dieser seit mehr als 10 Jahren von Wühlmäusen heimgesucht wird und alle getroffenen Maßnahmen, diese zu verbannen erfolglos waren
Zu den beiden unteren Ästen: mir hat der Vorschlag von Reiner besonders gut gefallen nur den ersten Ast zu entfernen. Ich weiß allerdings nicht wie gut eine größere Schnittstelle beim Metasequoia verheilt. Wenn Ihr meint, dass das Probleme macht, werde ich beide entfernen. Ein Jin ist aufgrund des weichen Holzes wahrscheinlich nicht geeignet.
Also, ich werde mir über beide Möglichkeiten bis zum Frühjahr nochmals gedanken machen und dann entscheiden, welche Variante ich wähle.
Ich hoffe, das ausführliche Ausbreiten meiner Gedankengänge nervt nicht zu sehr
@Reiner: ich bin neulich (mal wieder) ausführlich auf Deiner Homepage gesurft. Die Entwicklungsgeschichten Deiner Bäume sind immer wieder aufschlussreich und beeindruckend
Gruß
Thomas aus Salzburg
Thomas aus Salzburg
Hallo Thomas,
wie du schon sagst, stammen eigentlich alle Beispiele, denen du folgen könntest von Sumpfzypressen. Wenn du tiefer gräbst, findest du bestimmt auch ein Bild von einem radikalen Rückschnitt einer solchen. Der Trick liegt dabei in der Ausformung der Schnittstelle und dem schnellen Überwallen seitens der Sumpfzypresse, so daß ein Schnitt an einer Stelle mit mehr als 5 oder 10 cm Durchmesser kein Problem darstellt.
Wenn deine Metasequoia sich genauso verhält, kannst du sie wachsen lassen, wobei ich doch die beiden großen Äste (oder zumindest einen) abnehmen würde, da sonst der Stammbereich uneben wird. Eine Sumpfzypresse würde auch dort gern neue Triebe bilden (ich hab eine, glaub mir, die schießt auch ohne Anlaß aus allen Knopflöchern) und so für eine gleichmäßige Verdickung des Stammes sorgen.
wie du schon sagst, stammen eigentlich alle Beispiele, denen du folgen könntest von Sumpfzypressen. Wenn du tiefer gräbst, findest du bestimmt auch ein Bild von einem radikalen Rückschnitt einer solchen. Der Trick liegt dabei in der Ausformung der Schnittstelle und dem schnellen Überwallen seitens der Sumpfzypresse, so daß ein Schnitt an einer Stelle mit mehr als 5 oder 10 cm Durchmesser kein Problem darstellt.
Wenn deine Metasequoia sich genauso verhält, kannst du sie wachsen lassen, wobei ich doch die beiden großen Äste (oder zumindest einen) abnehmen würde, da sonst der Stammbereich uneben wird. Eine Sumpfzypresse würde auch dort gern neue Triebe bilden (ich hab eine, glaub mir, die schießt auch ohne Anlaß aus allen Knopflöchern) und so für eine gleichmäßige Verdickung des Stammes sorgen.
73 Anja
- John Quinn
- Beiträge: 42
- Registriert: 10.01.2004, 01:39
- Wohnort: South Carolina USA
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Greetings. I apologize for my computer German! Your Metasequioa g. picture reminded me of one of my trees. I began training it in 2001 from a garden center tree. Here it is last summer after about 2 years of training. It is about 90 cm. Your tree will give you many options.
Grüße. Ich entschuldige mich für meinen Computer Deutschen! Ihre Metasequioa g. Abbildung erinnerte mich an einen meiner Bäume. Ich fing an, sie 2001 von einem Gartenmittebaum auszubilden. Hier ist es letzter Sommer nach ungefähr 2 Jahren Training. Es ist ungefähr 90 Zentimeter.
Ihr Baum gibt Ihnen viele Wahlen
beste Wünsche
Grüße. Ich entschuldige mich für meinen Computer Deutschen! Ihre Metasequioa g. Abbildung erinnerte mich an einen meiner Bäume. Ich fing an, sie 2001 von einem Gartenmittebaum auszubilden. Hier ist es letzter Sommer nach ungefähr 2 Jahren Training. Es ist ungefähr 90 Zentimeter.
Ihr Baum gibt Ihnen viele Wahlen
beste Wünsche
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- John Quinn
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Reiner Goebel
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John Quinn hat geschrieben:Gartenmittebaum
Ein 'Gartenmittebaum' ist ein Baum, der in einer Gärtnerei gekauft wurde.
Das konnte ich mir nicht verkneifen, aber ansonsten hat die Übersetzung bestens geklappt. Finde ich jedenfalls. Vor allem aber zeigen die Bilder, wie ziehlstrebiges Werkeln in ziemlich kurzer Zeit zum Erfolg führen kann.
Thumbs up, John! :D
Reiner G.
Hallo Reiner,
das mit der Gärtnerei will ich nicht bestreiten, im Gegenteil: Was John meint ist wohl ein Baum, den unsere Gärtner als Solitärgehölz verkaufen würden: Ein Baum, der in einer Einzelstellung im Garten am besten zur Geltung kommt. :D
Edit: Oh wei, was hab ich dain den falschen Haks bekommen: natürlich nur auf das Computerdeutsch geguckt und falsch interpretiert
Kein Solitärgehölz, einfach ein Baum aus dem Gartencenter

das mit der Gärtnerei will ich nicht bestreiten, im Gegenteil: Was John meint ist wohl ein Baum, den unsere Gärtner als Solitärgehölz verkaufen würden: Ein Baum, der in einer Einzelstellung im Garten am besten zur Geltung kommt. :D
Edit: Oh wei, was hab ich dain den falschen Haks bekommen: natürlich nur auf das Computerdeutsch geguckt und falsch interpretiert
Kein Solitärgehölz, einfach ein Baum aus dem Gartencenter
73 Anja
