auch was fürs Sommerloch?

Der richtige Ort Bonsai (Baum in Schale mit gewisser Reife) vorzustellen und zu präsentieren. Der Threadersteller möge bitte im Eröffnungsthread darauf hinweisen wenn allgemeine Kommentare unerwünscht sind. Andernfalls stellt sicher, dass ihr etwaige fachliche Kritik durch die "DREI SIEBE" gesiebt habt!
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flu
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Beitrag von flu »

Das ist es Uwe!
Du hast Stammansatz und Krone wieder vereint.
Nix für ungut, Karl, aber dein virtual sieht für mich eher aus wie eine Felspflanzung.
BildBildBild
Yami
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Beitrag von Yami »

Also ich weiß ja nicht, was ihr so alles gestaltet, aber ich hab noch niemand gesehen der einen Cornus in der Stärke noch biegt. Mir ist weder eine Technik noch ein Verfahren bekannt, nach der das möglich wäre. Wacholder,Kiefern,Lärchen ja da kann man das machen, aber bei einem Laubbaum - glaub ich nicht.Dann auch noch ein Cornus mit hartem, sprödem Holz, ne.
Allerdings wenn jemand eine weiß, dann würde mich die brennend interessieren - bin immer auf der Suche nach neuen Techniken.

Ganz davon abegesehen, ob so eine Ofenrohr-Biegung besser wäre.

Außerdem würde ich den Baum auch nicht so gestalten wie die Bild-Vorschläge das zeigen, da wirkt der Baum immer ziemlich platt. Meiner Meinung nach würde die Krone ausladender und den Stammansatz miteinbeziehend kraftvoller und Laubbaum-artiger aussehen.So bekommt man dann auch die Divergenz zwischen den Dickenunterschieden in den Griff, was man mit einem Auflösen des Totholzes verbinden kann um das noch mehr anzugleichen und leichter zu machen.( Was aber nicht bedeutet dass mann das wegmacht, wie auf einem der Bilder)

Den Baum zu kappen würd ihn um Jahre zurückwerfen, weil ein Cornus ziemlich langsam wächst und dadurch die Divergenz zwischen den Stärken, die man ja gerade versucht gestalterisch zu glätten, dadurch noch verstärkt.
Ergo: Bonsai ist halt die Kunst auch sogenannte "Fehler" in die Gestaltung zu integrieren, aber nicht so dass sie im Vordergrund stehen, sondern eher so, dass sie den Baum interessant machen.

Gruß

Martin
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Martin_S
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Beitrag von Martin_S »

Ja! So wie Uwe das da gezeichnet hat. Nur etwas(!) höher! Die Krone noch etwas weiter nach links, Freiraum auf der rechten Seite.... DEN "sehe" ich.
Fein gemacht Uwe!
M
Beste Grüße
Martin

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Martin_S
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Beitrag von Martin_S »

Yami hat geschrieben:...
Ganz davon abegesehen, ob so eine Ofenrohr-Biegung besser wäre.
...
Is klar! :wink:
Aber wieso ist ein krummes Ofenrohr bei DEM krummen Nebari schlechter als ein grades Ofenrohr?
Mensch' Mattin. Da bringse mich aber am grübeln *kopfkratz* :lol:
M
Beste Grüße
Martin

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Martin_S
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Beitrag von Martin_S »

Karl T. hat geschrieben:Martin S., ich kann schon verstehen dass du nach dem Bild meinst da müsse mehr Bewegung in den auslaufenden Stamm, aber wenn du den Baum in real siehst so ist der Stecken auch nicht so groß wie er am Bild zu sein scheint. ... Außerdem ist der nicht so gerade wie er am Bild den Eindruck macht. ... :wink:
Glaube ich dir alter Junge, aber auf dem Bild... :wink:
M
Beste Grüße
Martin

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Yami
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Beitrag von Yami »

Also dass man dich nochmal ins Grübeln bringen kann hab ich nicht gedacht :lol: .

Übrigens find ich die Art von Diskussion ziemlich spannend, weil dadurch ausgelotet wird, was alles möglich ist und dabei kann sich jeder sein Bild machen, was nun für ihn der "Weg" wäre.

Mein Weg ist ja oft, der der Bewegungslehre, aber gerade hier fänd ich ihn irgendwie unangebracht, weil er dem Baum die Individualität nähme. Kann man aber auch anders sehen.

Hier ist halt die Frage : Will man aus dem Baum eine irgendwie klassische Gestaltung machen oder lässt man sich hier von den natürlichen Gegebenheiten leiten ( auch von der Überlegung,was denn nu eigentlich zu einer Kornelkirsche passen würde)

Ich hab aber immer noch keine vernünftige Antwort auf meine rein technische Frage nach dem Biegen dicker Äste bei dieser Art.

Gruß

Martin
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Karl T.
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Beitrag von Karl T. »

Uwe, fein gemacht dein Virtual, aber es lässt sich so natürlich nie in die Realität umsetzen denn wie Yami schon schreibt, lässt sich der ca. 4-5cm dicke Stammfortsatz kein bisschen Biegen und so wie Uwe sich das vorstellt nicht im Traum. :? Was mir persönlich an Uwes Vorschlag nicht so gefällt ist einmal diese eckige Laubhaube die eher bei Koniferen passen und dass das zu aufgesetzt am mächtigen Totholz wirkt. Es erinnert mich ein wenig an die Sumo Dreispitz mit den unnatürlich breiten Nebari und der darauf sitzenden Laubkrone. *schulter zuck* Das zweite an Uwes Vorschlag ist die Änderung am Totholz mit dem geöffneten Stamm. :roll: Nun ich habe vor zwei Jahren zwei Tage an diesem Stamm mit der Fräse gearbeitet und denke dass man den so lassen kann. Ein nachfräsen und öffnen würde dass sicher nicht besser werden lassen. *augenverdreh* Also ich bin gespannt ob sich noch jemand findet um einen umsetzbaren Gestaltungsvorschlag zu machen. Es muss ja nicht ein Virtual sein, auch eine Zeichnung wie man sie früher gemacht hat ist OK. Yami (Martin) versucht es doch mal damit würde mich echt interessieren. Ansonst war das doch ein guter Sommerloch Stopfer der Cornus. 8) :wink:
Ulf mein Lieber, ich denke du hast eine bessere Hand und Ideen für Sukkolenten, aber nicht dass du mir jetzt böse wirst. :P *floet* :wink: :wink:
Herzliche Grüße aus Wien!
Ihr seit gerne eingeladen in meine http://www.bonsaiwerkstatt.at/
Karl Thier
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Martin_S
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Beitrag von Martin_S »

Schaut mal.
Sooooo sollte das doch gehen. Meine ich zumindest :lol:
However. Die Transformiererrei ist nicht mein Ding. :wink:
Aber der Effekt ist deutlich (denke ich). Wäre das denn so schlimm diesen Baum so zugestalten? Den Stamm würde ich auch nicht weiter aushölen. Der ist gut wie er ist. Äh? Meine ich jedenfalls :wink:
M
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Beste Grüße
Martin

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Beitrag von Wolfgang »

SO gefällt mir der Brummer, Schilly! *up*

Sorry Karl, aber dieser lange "Stengel" (er wäre mir zu gerade & dünn für das mächtige Totholz...) würde mich auch nicht recht glücklich machen. :?
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Margot
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Beitrag von Margot »

Karl,

beim Cornus kann man wunderbar Äste anplatten, da diese Sträucher sehr wuchsfreudig sind.
Das würde ich auf jeden Fall tun.

Ciao
Margot
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mohan
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Beitrag von mohan »

Hallo, ich habe zwar nicht soo die Ahnung, moechte aber ausdruecken, dass ich Martins ( Sach mal willst du nich mal langsam deinen Nicknamen in Schilly umaendern lassen, bei den vielen Martinn S.s kommt man ja nur noch durcheinander 8) )Virtu auch super finde fuer diesen Cornus und das ich auch anfangs in diese Richtung dachte.
mohan hat geschrieben:Sieht absolut heftig aus, Karl! :wink:

Willst du ihn in etwa so lang lassen oder ein gutes Stueck einkuerzen?

Das lange Stueck wirkt auf mich als Betrachter irgendwie unpassend. Auch wenn es spaeter hinter der Laubmasse versteckt waere, kann man eine Disharmonie nicht verleugnen. Sorry :wink: .

Ganz verstehe ich yamis Einwand auch nicht, dass eine Kuerzung des oberen Bereichs den Baum so weit zurueckwerfen wuerde.
An der unteren Verzweigung aendert sich doch gar nichts. Mag mir das nochmal jemand erklaeren?

Das Totholz finde ich uebrigens so beeindruckend wie es jetzt ist!
Yami
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Beitrag von Yami »

Ganz verstehe ich yamis Einwand auch nicht, dass eine Kuerzung des oberen Bereichs den Baum so weit zurueckwerfen wuerde. [quote]

Das einzige was ich an diesem Material zwingend verbessern wollte, wäre ein glaubwürdigerer Übergang zwischen der massiven Basis und der Krone. Das würde noch mehr verstärkt, wenn man ihn einkürzt.

Auch würde ich nicht zusätzliche Äste anplakatieren, sondern mit denen, die vorhanden sind arbeiten, das reicht völlig und ist auch glaubwürdiger.

Bis jetzt hab ich noch kein Bild gesehen, auf dem versucht wurde den unteren massiven Teil mit der Krone zu verbinden. Auf euren Bildern habt ihr immer zwei Bäume, aber nie ein stimmiges Gesamtbild.

Demnächst habe ich mehr Zeit ( im Moment bissel Prüfungsstress) und dann mach ich mal eine Zeichnung, dann könnt ihr besser sehen, was ich meine.

Gruß

Martin
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Yami
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Beitrag von Yami »

eine Antwort reicht.

Ach so zum glaube ich dritten Mal: Wie würdet ihr denn nu sowas biegen. Ich mein wenn jemand da was weiß,würd mich das echt interessieren
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mohan
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Beitrag von mohan »

Hi Yami!

OT: Zum zitieren kannst du einfach die kopierte gewuenschte Textstelle makieren und oben den "Quote"-Button druecken,

Vielleicht stelle ich mich trottelig an, aber ich sehe meine Frage noch nicht wirklich beantwortet.

Den Baum zu kappen würd ihn um Jahre zurückwerfen, weil ein Cornus ziemlich langsam wächst und dadurch die Divergenz zwischen den Stärken, die man ja gerade versucht gestalterisch zu glätten, dadurch noch verstärkt.
Meine Frage war nun, wieso sollte das problematisch sein bei einer Kappung im oberen Bereich?
Am Uebergang zum Stamm aendert sich NICHTS, die Divergenz ist und bleibt dort am groessten. Die erwaehnte Kappung bewirkt eher eine Annaeherung an eine glaubhaftere Verjuengung.
Das einzige was ich an diesem Material zwingend verbessern wollte, wäre ein glaubwürdigerer Übergang zwischen der massiven Basis und der Krone. Das würde noch mehr verstärkt, wenn man ihn einkürzt.
Sollte dies eine Antwort auf meine Frage darstellen? :) Dann finde ich hat sie nicht viel mit der Frage zu tun und wir reden alle gekonnt aneinander vorbei. :wink:
Ich bitte um naehere Erlaeuterungen zu den der augefuehrten Zitatzusammenhaengen. Danke. :lol:
Yami
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Beitrag von Yami »

Mann ich mach,wie gesagt besser demnächst mal eine Zeichnung, dann versteht man mich vielleicht besser.

Also: Der Baum fängt ziemlich dich und fett an, wenn du den dann noch weiter einkürzt, wirkt das eher witzig, als überzeugend, weil du dadurch die Proportionen durcheinander bringst. Ein so dicker Stamm brauch auch eine gewisse Stammhöhe und Dicke, sonst wirkt das, wie eine dicke Kröte oder wie ein Sumoringer.

Schau dir, das Virtual von Martin S. an. Für mich wirkt der Baum da wie ein kleiner dicker Zwerg, weniger wie ein beeindruckender, alter, überzeugender Baum. Außerdem wirkt die Krone, wie ein aufgesetzter Motorradhelm und steht überhaupt nicht in Harmonie mit dem ersten Teil des Stammes - der Hintergrund und die Schale sind schön.

Gruß

Martin
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