Extremes Klima und Bonsai
Extremes Klima und Bonsai
2006 wird klimatechnisch wohl wieder so ein Extremjahr wie schon 2003. Dem eh schon vorgeschädigtem deutschen Wald bekommen solche Ausnahmejahre, mit langer Hitze- und Trockenphase, nicht sonderlich gut. So erbrachte 2003 denn auch den bisher übelsten Waldschadensbericht.
Experten sorgen sich inzwischen zwar nicht mehr so sehr um das Überleben unseres deutschen Waldes allgemein, so wie es noch in den 1980ern der Fall war (von Waldsterben spricht heute keiner mehr), doch einig sind sich alle Forstwissenschaftler, dass mehrere Extremjahre wie 2003 in kurzer Folge sehr wohl zu sehr gravierenden Schäden am Wald führen werden.
Wie sieht es nun bei unseren Bonsais aus? Natürlich lassen sich Bäume in freier Natur nicht mit unseren Schützlingen vergleichen, dennoch würde mich interessieren, ob ihr bisher hitzebedingte Schäden an euren heimischen Outdoors feststellen konntet.
Meine Sorge ist dahingehend, dass Outdoorbonsaianer mit dem prognostizierten Klimawandel möglicherweise auch immer mehr Probleme bei der Pflege heimischer Baumarten bekommen. Das wird vielleicht noch kein ernsthaftes Problem unserer Generation sein aber möglicherweise eines zukünftiger.
PS: Alle Ficusliebhaber dürfen sich jedoch freuen. Noch nie zeigten meine Gummibäume so viel Zuwachs wie heuer bzw. 2003.
Experten sorgen sich inzwischen zwar nicht mehr so sehr um das Überleben unseres deutschen Waldes allgemein, so wie es noch in den 1980ern der Fall war (von Waldsterben spricht heute keiner mehr), doch einig sind sich alle Forstwissenschaftler, dass mehrere Extremjahre wie 2003 in kurzer Folge sehr wohl zu sehr gravierenden Schäden am Wald führen werden.
Wie sieht es nun bei unseren Bonsais aus? Natürlich lassen sich Bäume in freier Natur nicht mit unseren Schützlingen vergleichen, dennoch würde mich interessieren, ob ihr bisher hitzebedingte Schäden an euren heimischen Outdoors feststellen konntet.
Meine Sorge ist dahingehend, dass Outdoorbonsaianer mit dem prognostizierten Klimawandel möglicherweise auch immer mehr Probleme bei der Pflege heimischer Baumarten bekommen. Das wird vielleicht noch kein ernsthaftes Problem unserer Generation sein aber möglicherweise eines zukünftiger.
PS: Alle Ficusliebhaber dürfen sich jedoch freuen. Noch nie zeigten meine Gummibäume so viel Zuwachs wie heuer bzw. 2003.
Zuletzt geändert von flu am 29.07.2006, 18:45, insgesamt 2-mal geändert.



Besonders Laubbäume haban da hie und da schon mal Probleme mit verbrennungen, bei der Intensiven Bestrahlung die zur Zeit hier herscht. Die Pflanzen stehen sonst jedes Jahr an ihrem angestammten Platz, aber bei 35 grad im Schatten muss man da schon mal nach einem schattigeren Platz ausschau halten.
Gruss daniel
Gruss daniel
dann ist die frage doch in wie weit die hier heimischen arten auch in nem wärmeren klima gedeihen würden....
ich denke da ist noch etwas an spielraum drin, wenn man z.b. bei spanischen bonsai händlern rumguckt werden da ja die gleichen import-baumarten verkauft und als outdoor gehalten ,die wir hierzulande auch draussen halten, da geht noch einiges ......oder?
ich denke da ist noch etwas an spielraum drin, wenn man z.b. bei spanischen bonsai händlern rumguckt werden da ja die gleichen import-baumarten verkauft und als outdoor gehalten ,die wir hierzulande auch draussen halten, da geht noch einiges ......oder?
und ?flu hat geschrieben:Lindwurm, ich habe zwei mal erwähnt, dass es mir um heimische Baumarten geht!
ich hab nen vergleich angestellt ,was ist daran so schlimm?
ein kor. hainbuche ist sehr frostfest ,du kannst sie aber in madrid auch noch als outdoor halten.... z.b.
wenn du es so genau nimmst kuck dir doch in der google suche die exakten verbreitungsgebiete aller heimischen baumarten an und probier daraus nen schluss zu ziehen. (falls möglich?)
wenn hier jeder ja oder nein angibt ob er hitzeschäden hatte ,bringt dir das trotzdem keine aussagekräftige antwort auf deine frage.
auf jeden fall wird dir keiner EINE passende antwort für ALLE heimischen baumarten geben, der feldahorn wächst auch noch in nordwestafrika unsere eichen hierzulande eher nicht.
Hallo Flu,
möchte mich mal einklinken. Ich muß schon feststellen, das die Hainbuche - Carpinus betulus, die Lärche - Larix decidua, Apfel - Malus evereste ganz schön mit der Hitze zu kämpfen haben. Man versucht den Bäumen genug Schatten und Wasser zur Verfügung zustellen, aber bei den Temperaturen ist das auf einen Balkon mit Markise, nicht ganz einfach.
Deshalb habe ich zB im Fachwissenbereich auch nur die Bilder der älteren Hainbuche von 2005 eingestellt.
Bei der Jungpflanze sieht man schon die braunen Blattränder, die meines Erachtens von der hohen Temperatur im Substrat stammen, da ich mal gelesen habe, das ab 25°C Substrattemperatur nicht mehr genug Wasser aufgenommen werden kann.
Hingegen direkte Hitzeverluste habe ich noch nicht.
Gruß Andreas W
möchte mich mal einklinken. Ich muß schon feststellen, das die Hainbuche - Carpinus betulus, die Lärche - Larix decidua, Apfel - Malus evereste ganz schön mit der Hitze zu kämpfen haben. Man versucht den Bäumen genug Schatten und Wasser zur Verfügung zustellen, aber bei den Temperaturen ist das auf einen Balkon mit Markise, nicht ganz einfach.
Deshalb habe ich zB im Fachwissenbereich auch nur die Bilder der älteren Hainbuche von 2005 eingestellt.
Bei der Jungpflanze sieht man schon die braunen Blattränder, die meines Erachtens von der hohen Temperatur im Substrat stammen, da ich mal gelesen habe, das ab 25°C Substrattemperatur nicht mehr genug Wasser aufgenommen werden kann.
Hingegen direkte Hitzeverluste habe ich noch nicht.
Gruß Andreas W
- Dateianhänge
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- Braune Ränder- meiner Meinung nach ein Problem der Substrattemperatur
- Jungpflanze.jpg (69.99 KiB) 1851 mal betrachtet
-
- Wie sie jetzt aussieht lieber nicht
- Pflanze2.jpg (66.54 KiB) 1851 mal betrachtet
Dieter,zopf hat geschrieben:... Nur meine Pinus densiflora
scheint ein Wetterproblem zu haben....
mfG Dieter
schildere doch mal das Problem deiner densiflora im Kiefern Thread. Bin immer auf der Suche nach Erfharungen mit Pinus densiflora...
Gruss, Peter
--------------------------------------------------
http://www.florapan.de
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Hallo Peter
Die Nadeln schieben sehr langsam aus den Knospen
und die Farbe ist nicht so frischgrün, wie Sie eigentlich sein sollten.
Das ist für mich ein Zeichen, das Sie nicht ganz zufrieden ist
mit den Ihr angebotenen Bedingungen.
Ich habe heute radikal ausgelichtet, vielleicht ist Sie mit weniger
Nadel hitzetoleranter.
mfG Dieter
Die Nadeln schieben sehr langsam aus den Knospen
und die Farbe ist nicht so frischgrün, wie Sie eigentlich sein sollten.
Das ist für mich ein Zeichen, das Sie nicht ganz zufrieden ist
mit den Ihr angebotenen Bedingungen.
Ich habe heute radikal ausgelichtet, vielleicht ist Sie mit weniger
Nadel hitzetoleranter.
mfG Dieter
Das frische grün fehlt bei mir auch, ebenso ein kräftiges (Kerzen)Wachstum. Aber alles scheint den Umständen entsprechend gesund, im heißesten Juli hier aller gemesenen Zeiten.zopf hat geschrieben:Hallo Peter
Die Nadeln schieben sehr langsam aus den Knospen
und die Farbe ist nicht so frischgrün, wie Sie eigentlich sein sollten.
Das ist für mich ein Zeichen, das Sie nicht ganz zufrieden ist
mit den Ihr angebotenen Bedingungen.
Ich habe heute radikal ausgelichtet, vielleicht ist Sie mit weniger
Nadel hitzetoleranter.
mfG Dieter
Hast du schon eingekürzt / alte Nadeln gescgnitten? Ich noch nicht, sind noch zu kurz bei mir...
Gruss, Peter
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http://www.florapan.de
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Hallo, Ihr Lieben,
einige Laubbäume, die ich direkt zu Beginn der Hitzewelle (dachte ja nicht, dass es eine werden würde) noch recht großzügig gedüngt hatte, zeigten leichte Übersalzungsanzeichen, besonders ein Feldahorn.
Daher habe ich den Flüssigdünger seither weggelassen und besonders großzügig bei jedem Gießvorgang gewässert.
Ein paar Bäume haben kleine braune Ränder an den Blättern, aber nicht schlimm.
Die Nadelbäume (Kiefern, Wacholder, eine Fichte) gedeihen so gut wie noch nie!
Viele Grüße,
Heike
einige Laubbäume, die ich direkt zu Beginn der Hitzewelle (dachte ja nicht, dass es eine werden würde) noch recht großzügig gedüngt hatte, zeigten leichte Übersalzungsanzeichen, besonders ein Feldahorn.
Daher habe ich den Flüssigdünger seither weggelassen und besonders großzügig bei jedem Gießvorgang gewässert.
Ein paar Bäume haben kleine braune Ränder an den Blättern, aber nicht schlimm.
Die Nadelbäume (Kiefern, Wacholder, eine Fichte) gedeihen so gut wie noch nie!
Viele Grüße,
Heike
