Hallo zusammen,
der anhaengende Ginkgo hat bei mir ein neues Zuhause gefunden. :-)
Lassen sich die beiden Schößlinge oder Triebe (Ansicht hinten) als Stecklinge nutzen?
Was wollen mir die brauen Flecken an (nur) 2-3 Blättern sagen? Zuviel / zu wenig Wasser / Sonne?
Gruss aus Essen,
Literator
Ginkgo - Welcome on board
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Hallo,
das ist ein sehr schöner Ginkgo, die meisten sehen doch etwas plump aus, aber dieser ist wirklich sehr ansprechend! Herzlichen Glückwunsch zu dem guten Kauf!
Die bräunlichen Blattränder und kleinen Flecken kommen beim Ginkgo im Sommer bei Hitze und starker Sonne schon mal vor.
Ist bei meinem Ginkgo in manchem Jahr auch vorgekommen und jetzt hat er gerade auch ein paar kleine braune Stellen bekommen.
Darüber braucht man sich meist keine großen Sorgen zu machen. Bei der extremen Hitze diesen Sommer muss man etwas vorsichtig mit mineralischen Düngern sein, ich benutze zurzeit keinen, aber wie man an Deinen zwei sparsamen Düngekörbchen sieht, gibt's bei Dir auch eher organisches Futter.
Der Ginkgo ist insgesamt ein recht robuster Baum, der auch fast keine Schädlinge bekommt. In Japan sollen ja Ginkgos als Straßenbäume nach der Atombombe abgefackelt sein und trotzdem wieder ausgetrieben haben. Sie haben also eine erstaunliche Lebenskraft.
Wenn Du versuchen möchtest, die Wurzeltriebe als Jungpflanzen zu gewinnen, würde ich das an Deiner Stelle beim Umtopfen im Frühjahr versuchen. Wenn Du jeweils ein entsprechendes Stück Wurzel der Mutterpflanze mit abnehmen kannst (ohne diese zu schädigen), hast Du bestimmt eine Chance.
Viele Grüße,
Heike
das ist ein sehr schöner Ginkgo, die meisten sehen doch etwas plump aus, aber dieser ist wirklich sehr ansprechend! Herzlichen Glückwunsch zu dem guten Kauf!
Die bräunlichen Blattränder und kleinen Flecken kommen beim Ginkgo im Sommer bei Hitze und starker Sonne schon mal vor.
Ist bei meinem Ginkgo in manchem Jahr auch vorgekommen und jetzt hat er gerade auch ein paar kleine braune Stellen bekommen.
Darüber braucht man sich meist keine großen Sorgen zu machen. Bei der extremen Hitze diesen Sommer muss man etwas vorsichtig mit mineralischen Düngern sein, ich benutze zurzeit keinen, aber wie man an Deinen zwei sparsamen Düngekörbchen sieht, gibt's bei Dir auch eher organisches Futter.
Der Ginkgo ist insgesamt ein recht robuster Baum, der auch fast keine Schädlinge bekommt. In Japan sollen ja Ginkgos als Straßenbäume nach der Atombombe abgefackelt sein und trotzdem wieder ausgetrieben haben. Sie haben also eine erstaunliche Lebenskraft.
Wenn Du versuchen möchtest, die Wurzeltriebe als Jungpflanzen zu gewinnen, würde ich das an Deiner Stelle beim Umtopfen im Frühjahr versuchen. Wenn Du jeweils ein entsprechendes Stück Wurzel der Mutterpflanze mit abnehmen kannst (ohne diese zu schädigen), hast Du bestimmt eine Chance.
Viele Grüße,
Heike
- donaurieder
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- Registriert: 04.08.2004, 22:40
- Wohnort: Donauried
Hallo, schöner Ginkgo
Entschuldige Heike, aber nach meiner Erfahrung wäre ich da jetzt nicht so sorglos.
Bei fast allen meiner Bäume gab es schon mal besorgnisserregende braune Blattränder, die man aber meist der Hitze, Trockenheit, oder Schädlingen zuordnen konnte.
Jedoch noch nie bei Ginkgo's !
Der im Bild steht in einer 12cm Schale, wird am Tag einmal gegossen und die Temperaturen (bis gestern) sind ja Deutschlandweit bekannt
Entschuldige Heike, aber nach meiner Erfahrung wäre ich da jetzt nicht so sorglos.
Bei fast allen meiner Bäume gab es schon mal besorgnisserregende braune Blattränder, die man aber meist der Hitze, Trockenheit, oder Schädlingen zuordnen konnte.
Jedoch noch nie bei Ginkgo's !
Der im Bild steht in einer 12cm Schale, wird am Tag einmal gegossen und die Temperaturen (bis gestern) sind ja Deutschlandweit bekannt
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[quote]In Japan sollen ja Ginkgos als Straßenbäume nach der Atombombe abgefackelt sein und trotzdem wieder ausgetrieben haben. [quote]
Finde es eigentlich immer wieder recht interessant dies zu lesen ... Natürlich kenne ich die faszinierende Geschichte der Bäume, die im Epizentrum standen und dennoch wieder austrieben ebenfalls, jedoch mit einem Baum, der sich im Volksmund Phoenix-Baum und ansonsten Parasolbaum (Firmiana Simplex) nennt (im Peace Memorial Museum, Hiroshima, habe ich mir von einem ausgesprochen engagierten/redseligen Führer erzählen lassen, welch wichtiges Symbol der Hoffnung dies für die Bewohner der Stadt war). Sind diese denn mit dem Ginkgo verwandt, oder ist es eine andere Story auf die da zurückgegriffen wird? Wer Lust und Zeit hat kann ja gerne etwas dazu schreiben
Zurück zu dem Ginkgo: Netter Baum (!), aber ob der so ganz gesund, da bin ich mir auch nicht so sicher. Wirkt auf mich etwas fleckig, irgendwie ein bisschen angeschlagen. Kann an zuviel Sonne liegen, muss aber nicht. Ich würde ihn in jedem Fall beobachten!
Finde es eigentlich immer wieder recht interessant dies zu lesen ... Natürlich kenne ich die faszinierende Geschichte der Bäume, die im Epizentrum standen und dennoch wieder austrieben ebenfalls, jedoch mit einem Baum, der sich im Volksmund Phoenix-Baum und ansonsten Parasolbaum (Firmiana Simplex) nennt (im Peace Memorial Museum, Hiroshima, habe ich mir von einem ausgesprochen engagierten/redseligen Führer erzählen lassen, welch wichtiges Symbol der Hoffnung dies für die Bewohner der Stadt war). Sind diese denn mit dem Ginkgo verwandt, oder ist es eine andere Story auf die da zurückgegriffen wird? Wer Lust und Zeit hat kann ja gerne etwas dazu schreiben
Zurück zu dem Ginkgo: Netter Baum (!), aber ob der so ganz gesund, da bin ich mir auch nicht so sicher. Wirkt auf mich etwas fleckig, irgendwie ein bisschen angeschlagen. Kann an zuviel Sonne liegen, muss aber nicht. Ich würde ihn in jedem Fall beobachten!
Hier ist eine Liste (und Fotos) von Bäumen, die den Atombombenabwurf überlebt haben - es sind ganz verschiedene Arten wie Campher, Eukalyptus, Trauerweide usw. darunter:Birgit hat geschrieben: Finde es eigentlich immer wieder recht interessant dies zu lesen ... Natürlich kenne ich die faszinierende Geschichte der Bäume, die im Epizentrum standen und dennoch wieder austrieben ebenfalls, jedoch mit einem Baum, der sich im Volksmund Phoenix-Baum und ansonsten Parasolbaum (Firmiana Simplex) nennt (im Peace Memorial Museum, Hiroshima, habe ich mir von einem ausgesprochen engagierten/redseligen Führer erzählen lassen, welch wichtiges Symbol der Hoffnung dies für die Bewohner der Stadt war). Sind diese denn mit dem Ginkgo verwandt, oder ist es eine andere Story auf die da zurückgegriffen wird?
http://www.lang-arts.com/survivors/
Viele Grüße,
Stefan
Whenever there is any doubt, there is no doubt. - Sam in 'Ronin'
Stefan
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