Hallo Heike,
das einzige, was mich ein wenig an dem Bild stört, sind die 3 etwas zu geraden und zu nackten Äste, die aus dem Stamm entspringen; ich weiß allerdings nicht, wie sie in der Realität aussehen.
Wäre es vielleicht eine Möglichkeit, durch Einkürzen vor allem des mittleren und des rechten Astes eine Rückknospung zu stimulieren, um damit die Krone weiter nach unten zu ziehen, und etwas mehr in Richtung klassische Besenform zu gehen? Ich hab' mal ein schnelles Virtual angehängt ...
Gingko will nicht.
- Martin Sch.
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Ich würde den Baum so lassen vom Amadeus. Wir haben am alten Rathaus im Rosengarten einen sehr alten Ginkgo stehen, der auch so hoch gewachsen ist, den habe ich mir für meinen als vorbild genommen. Ginkgo wachsen so hoch.
Außerdem, wenn die Krone mal dichter geworden ist, basst das schon.
Man müsste ihn erst mal ohne Laub sehen !!!!
Außerdem, wenn die Krone mal dichter geworden ist, basst das schon.
Man müsste ihn erst mal ohne Laub sehen !!!!
"Ein Mensch lernt wenig von seinem Erfolge,
aber viel von seinen Niederlagen !"
aber viel von seinen Niederlagen !"
Hallo Stefan,
vielen Dank für das Virtual und Deine Überlegungen. Die sind natürlich goldrichtig und ich wäre froh, wenn der Ginkgo so aussehen würde.
Ich habe nur gewisse Bedenken, ob ich die Rückknospung genau dort erreichen könnte, wo ich sie gebrauchen könnte.
Der Baum versucht nämlich schon ständig, an der Stammbasis auszutreiben, da muss ich alle paar Tage neue Knospen abpulen.
Meine Überlegung ist, den Baum nächstes Frühjahr, wenn ich endlich den eigenen Garten habe, ins Beet zu setzen und dann oben stark zu beschneiden, in der Hoffnung, Rückknospung und Wachstum im richtigen Bereich anregen zu können.
Viele liebe Grüße und nochmals danke,
Heike
vielen Dank für das Virtual und Deine Überlegungen. Die sind natürlich goldrichtig und ich wäre froh, wenn der Ginkgo so aussehen würde.
Ich habe nur gewisse Bedenken, ob ich die Rückknospung genau dort erreichen könnte, wo ich sie gebrauchen könnte.
Der Baum versucht nämlich schon ständig, an der Stammbasis auszutreiben, da muss ich alle paar Tage neue Knospen abpulen.
Meine Überlegung ist, den Baum nächstes Frühjahr, wenn ich endlich den eigenen Garten habe, ins Beet zu setzen und dann oben stark zu beschneiden, in der Hoffnung, Rückknospung und Wachstum im richtigen Bereich anregen zu können.
Viele liebe Grüße und nochmals danke,
Heike
Hallo Heike,
viel Glück damit, einen Versuch ist es bestimmt wert!
Meiner - allerdings sehr begrenzten - Erfahrung nach hilft ein vollsonniger Standort bei der Rückknospung, aber das weißt Du bestimmt selbst; Ginkgos mögen ohnehin Sonne. Die unten angehängte Baumschulpflanze hab' ich im April von ca. 1,60m auf 18cm eingekürzt und nur den kurzen Aststummel links mit einem Austrieb stehen lassen. Zuerst sind nur Knospen auf der nach Süden gewandten Seite erschienen und dann, nachdem ich ihn um 180 Grad gedreht hatte, auch auf der anderen Seite.
viel Glück damit, einen Versuch ist es bestimmt wert!
Meiner - allerdings sehr begrenzten - Erfahrung nach hilft ein vollsonniger Standort bei der Rückknospung, aber das weißt Du bestimmt selbst; Ginkgos mögen ohnehin Sonne. Die unten angehängte Baumschulpflanze hab' ich im April von ca. 1,60m auf 18cm eingekürzt und nur den kurzen Aststummel links mit einem Austrieb stehen lassen. Zuerst sind nur Knospen auf der nach Süden gewandten Seite erschienen und dann, nachdem ich ihn um 180 Grad gedreht hatte, auch auf der anderen Seite.
- Dateianhänge
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- Neuaustrieb Ginkgo
- dscf1282-small.jpg (41.02 KiB) 1389 mal betrachtet
Viele Grüße,
Stefan
Whenever there is any doubt, there is no doubt. - Sam in 'Ronin'
Stefan
Whenever there is any doubt, there is no doubt. - Sam in 'Ronin'
Hallo Stefan,
vielen Dank für das Foto, da hat es ja wirklich gut geklappt! Aber ich glaube noch nicht ganz, dass mein schon einiges älterer Baum da mit Deiner Jungpflanze zu vergleichen ist.
Dennoch werde ich nächstes Frühjahr versuchen, eine Verbesserung zu erreichen, denn so ist "Teufels Dreizack", wie ich ihn insgeheim immer nenne, nicht wirklich befriedigend. Obwohl ich den Baum mag...
Viele Grüße,
Heike
vielen Dank für das Foto, da hat es ja wirklich gut geklappt! Aber ich glaube noch nicht ganz, dass mein schon einiges älterer Baum da mit Deiner Jungpflanze zu vergleichen ist.
Dennoch werde ich nächstes Frühjahr versuchen, eine Verbesserung zu erreichen, denn so ist "Teufels Dreizack", wie ich ihn insgeheim immer nenne, nicht wirklich befriedigend. Obwohl ich den Baum mag...
Viele Grüße,
Heike
Re: Gingko will nicht.
Hallo, Ihr Lieben,
meinen Ginkgo habe ich über die Jahre etwas weiterentwickeln können, zumindest das Nebari ist ganz gut geworden. Im oberen Bereich habe ich immerhin Langtriebe bekommen, die so langsam die Dreizackform etwas entschärfen können.
Ich habe herausgefunden, dass der Ginkgo richtig stickstoffreichen flüssigen Grünpflanzendünger liebt, dann macht er bei mir auch in der Schale tüchtig Langtriebe. Ich beginne mit der N-Düngung, sobald die ersten kleinen grünen Blättchen aus den Knospen hervorkommen.
Im gelben Herbstkleid ist aber auch dieser Ginkgo ein Foto wert!
Liebe Grüße,
Heike
meinen Ginkgo habe ich über die Jahre etwas weiterentwickeln können, zumindest das Nebari ist ganz gut geworden. Im oberen Bereich habe ich immerhin Langtriebe bekommen, die so langsam die Dreizackform etwas entschärfen können.
Ich habe herausgefunden, dass der Ginkgo richtig stickstoffreichen flüssigen Grünpflanzendünger liebt, dann macht er bei mir auch in der Schale tüchtig Langtriebe. Ich beginne mit der N-Düngung, sobald die ersten kleinen grünen Blättchen aus den Knospen hervorkommen.
Im gelben Herbstkleid ist aber auch dieser Ginkgo ein Foto wert!
Liebe Grüße,
Heike
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- Schale: Meister Xu, China
- DSCF8465k.JPG (54.09 KiB) 975 mal betrachtet
Re: Gingko will nicht.
Guten Abend,
nach meinen Beobachtungen schätzt der Ginkgo (ich glaube, diese Schreibweise ist korrekt, oder?) größere Anteile grobes organisches Substrat, bei mir Holzkohle- und Rindenmulchbrocken. Meine reagieren darauf zuverlässig mit riesigen Blättern und wilden Langtrieben.
Bäume die in "modernem Substrat", also z.B. Split mit etwas Torfzuschlag stehen, neigen eher zu verhaltenem Wachstum mit ausschließlich Kurztrieben.
Auch die Düngung (bei mir das überwiegend organische Blühfix) schlägt bei dem o.g. Substrat besser an.
Die Langtriebe sehen nicht nur so aus wie unverholzte Farnwedel, sie scheinen auch ähnlich ungehemmt wie krautige Pflanzen auf günstige Bedingungen zu reagieren.
Gruß,
Stefan
nach meinen Beobachtungen schätzt der Ginkgo (ich glaube, diese Schreibweise ist korrekt, oder?) größere Anteile grobes organisches Substrat, bei mir Holzkohle- und Rindenmulchbrocken. Meine reagieren darauf zuverlässig mit riesigen Blättern und wilden Langtrieben.
Bäume die in "modernem Substrat", also z.B. Split mit etwas Torfzuschlag stehen, neigen eher zu verhaltenem Wachstum mit ausschließlich Kurztrieben.
Auch die Düngung (bei mir das überwiegend organische Blühfix) schlägt bei dem o.g. Substrat besser an.
Die Langtriebe sehen nicht nur so aus wie unverholzte Farnwedel, sie scheinen auch ähnlich ungehemmt wie krautige Pflanzen auf günstige Bedingungen zu reagieren.
Gruß,
Stefan
"Leoparden brechen in den Tempel ein und saufen die Opferkrüge leer; das wiederholt sich immer wieder; schließlich kann man es vorausberechnen, und es wird ein Teil der Zeremonie." (F. Kafka)
Re: Gingko will nicht.
ich habe meinen Ginkgo in modernem Substrat stehen, Maxit und Kokosfasern. Auch dort wächst er bei entsprechender Düngung sehr kräftig und bildet schöne Langtriebe und treibt bei Rückschnitt sofort wieder aus. Allerdings hat er sich bei mir als rechter Säufer gezeigt. 
Ich mag verdammen, was Du sagst, aber ich werde mein Leben geben, daß Du es sagen darfst(Voltaire)
