Fraeskoepfe fuer Dremel

Allgemeine Philosophie, Stilarten, Techniken, Vorstellung und Besprechung von Rohmaterial sowie lose Sammlung von Entwicklungs-Dokus
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Wolfgang S
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Beitrag von Wolfgang S »

Hallo Monika,
ich würde noch ergänzen, daß biegsame Wellen wirklich äußerst gefährlich sein können. Wenn die Maschine entsprechend Kraft hat und die Welle nicht reißt, kann es dazu führen, daß sie sich verdreht und aus der Hand reißt, wenn man zu stark ins Holz fährt.
Ich hab vor den Dingern einen Heidenrespekt.

Wenn der Hals des Geradeschleifers nicht lang und schmal genug ist, dann lieber noch einen "Shogun Master " (Google). Der ist auch für Sabamiki Sachen sehr gut geeignet.

Gruß,
Wolfgang
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Aliena
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Beitrag von Aliena »

Moin,

welches Gerät bzw. welche Fräsköpfe könnt ihr den für einen Anfänger empfehlen? Geringe Anzahl Bäume?

Gruß,
Aliena
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Reiner
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Beitrag von Reiner »

mohan hat geschrieben: Oder Reiner, darf ich irgendwann noch mal zu eurem Ak kommen ? *engel* (Hoffentlich habe ich mich beim letztenmal nicht so allzusehr daneben benommen *ups* )
Vielleicht ist es gut, wenn ich das schwere Geraet bei euch mal ausprobiere und ein paar praktische Tipps dazu ergattern kann.
Ja sag mal Monika, was ist das denn für eine Frage. Bei uns freuen sich alle, wenn Du uns besuchen kommst. Du mußt dann halt nur sagen, wann Du kommen möchtest, damit ich die Werkzeuge mitbringe.
Bei einem Kauf würde ich auch zu dem Makita Geradschleifer raten. Der läuft in der freien Hand wesentlich besser als eine Oberfräse, die man mit viel Kraft halten muß.
Reiner
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Reiner
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Beitrag von Reiner »

Martin_S hat geschrieben:
Reiner hat geschrieben:...
Monika, die Schleifscheibe auf dem Dremel mußt Du haben. Ist etwas teurer, aber in trockenem Holz Spitzenklasse.
Reiner
Wofür verwendest du die? Sieht sehr schmal aus.
M
Hallo Martin,
ist auch schmal :D . Das Teil ist aus Metall und arbeitet wie eine Turboholzraspel. In trockenem Holz kannst Du schöne Details fräsen, dass Ding arbeitet ja ähnlich wie der Samurai. Außerdem ersparst Du Dir viele Fächerschleifer, weil man dann auch noch prima Schleifen kann, mit dem Ding.
Reiner
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Reiner
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Beitrag von Reiner »

Aliena hat geschrieben:Moin,

welches Gerät bzw. welche Fräsköpfe könnt ihr den für einen Anfänger empfehlen? Geringe Anzahl Bäume?

Gruß,
Aliena
Hallo Aliena,
welche Maschine die richtige ist, richtet sich eher nach der Dicke der Bäume. Es gibt keine Maschine, die billiger ist, für eine Sammlung von zehn Bäumen. Die Kosten bleiben gleich, auch wenn Du nur einen Baum zu Fräsen hast. Dann wäre es besser, Du suchst Dir einen AK oder Bonsaifreund, wo man sich einmal ein Gerät ausleihen kann.
Wenn es im ALDI diese Minifräsen gibt, kannst Du die kaufen. Die sind billig und halten ebenso lange wie die wesentlich teureren Dremel. Von den ALDI-Fräsen habe ich immer zwei in Reserve, weil es so ist, wie Wolfgang schrieb: Bei extremen Gebrauch schmoren diese kleinen Geräte durch.
Reiner
holli
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Beitrag von holli »

Hallo Gemeinde,
Für meine Balkon-Bäume benutze ich derzeit den Akku-Dremmel. Kost' nur 99€ und hat dafür ein IMHO unschlagbares Preis/Leistungs-Verhältnis.

http://www.dremeleurope.com/dremelocs-d ... prod_id=11

Bäumen in "Pall-Size" ist damit natürlich nicht beizukommen...

Für Shohins gibt's dann hier richtiges Profi-Werkzeug:

http://www.kavo.com/De/produkte/zahntec ... 110&lan=De

Alles andere ist Spielzeug. Bin Besitzer eines älterne Modelles (mein Bruder ist Zahntechniker, da geht's dann etwas günstiger), leider ist die Steuereinheit derzeit kaputt :-(

Gruß, Holli.
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Aliena
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Beitrag von Aliena »

So nen Billigteil hab ich bereits. Das hält nicht.
Wird super heiß und die Einsätze verschieben sich im Futter. Irgendwann fliegt das Ding raus und landet sonstwo.
In der Bonsai Europe stand so nen Ding von Proxxon drin. Hat damit wer Erfahrungen?
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zopf
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Beitrag von zopf »

Hallo Aliena
Der Winkelschleifer von Proxxon ist ein nettes Maschinchen,
nach 10 Minuten muss man allerdings eine Kühlpause einlegen.
Bei Samurai gibt es preiswerte Sägeaufsätze für die Maschine,
vorher schleifen und dann kann man ganz gut damit arbeiten.
mfG Dieter

"Billige" Feinbohrschleifer (so 40€) gibts bei bei Obi.
155 Watt, Drehzahregulierung, haben viel Power, werden nicht heiss,
und liegen sehr gut in der Hand. Bei Drahtbürsten würde ich von
Proxxon abraten, sind nicht sehr haltbar und die Drähte gehen direkt fliegen.
Dremel-Bürsten sind viel besser.
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Aliena
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Beitrag von Aliena »

Danke, dann muss ich mal den Biber besuchen. :)

So, hab mal nach Dremel geschaut. Jetzt gibt es das die Serie 300, 400, den multi Pro und den Professional.
Was davon ist denn sinnvoll? :?:
Bei den Bäumen, die ich bis jetzt habe, sind nicht so viele Arbeiten zu machen.
WS
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Beitrag von WS »

Hallo Leute,

habe diesen Thread nochmal nach oben geholt.

Es sind hier zwar von einigen Leuten schon interessante Geheimnisse
verraten worden, ich glaube aber nicht, dass hier schon das geballte
Wissen der Forumsteilnehmer enthalten ist. Ich fände es schön, wenn
hier noch Erfahrungsberichte entstehen könnten, z.B. was zur Totholz-
bearbeitung für Werkzeug benutzt wird (chris.p hat z.B. hier mal den
Arbortech Woodcarver erwähnt), welche Fräsköpfe benutzt werden
und welche Tricks ihr noch kennt. Es wäre doch für alle interessant
zu erfahren, welchen Fräskopf chris.p empfehlen kann oder welchen
Walter am häufigsten benutzt.

Wolfgang
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Detlef
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Beitrag von Detlef »

Hallo alle zusammen,

ich möchte kurz auf etwas hinweisen, das scheinbar (wenn ichs nicht überlesen hab) nicht erwähnt wurde:

Die Drehzahl der Maschine muß zum Fräskopf passen !

Ein Beispiel: der vielzitierte Samurai-Fräskopf ist für 12000 Umdrehungen pro Minute zugelassen. Wenn ihr den mit 30000 Umdrehungen auf Touren bringt wird er ziemlich schnell zu einem gefährlichen Geschoß.

Samurai Junior geht bis 27000 U/min, Shogun Fräsköpf bis 25000 U/min, Ninja Master bis 18000 U/min.

Also - bitte aufpassen. Auch bei Maschinen, deren Drehzahl einstellbar ist.

Beste Grüße

Detlef
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chris.p
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Beitrag von chris.p »

Da ich pers. angesprochen worden bin, äußere ich mich gerne noch mal zum Thema Jin und Shari.

Erst einmal meine pers. These:
Wenn es möglich ist arbeite ich an Jin und Shari per Hand.
Hierbei sind meiner Erfahrung nach die besten Erfolge zu erzielen.
Soweit es mir bekannt ist arbeiten die meisten Profis oder Semiprofis an Ihren eigenen Bäumen ausschließlich per Hand.
So halte ich es auch. Die einzige Ausnahme besteht bei mir in der Arbeit mit dem Alligator (Arbortech Woodcarver). Hiermit lege ich den Rand von Sharibereichen fest, indem ich eine Nut fräse. Dies geht weitaus besser, sicherer und schneller als mit anderen Werkzeugen. Weiterhin benutze ich das Gerät auch zum großflächigen entfernen der Rinde.
Ausschließlich bei Juniperus und Taxus benutze ich für die "Waschbretttechnik" zum leichten unterfräsen der Saftbahn einen Stumpfkegelfräser von Dremel oder den Mini Samurai.
Ganz anders sieht das bei Demos aus, hier benutzen die meisten Kollegen incl meiner Person, aus Zeitgründen Maschienen.
Hier verwende ich meistens den oben genannten Alligator, einen Makita Gradschleifer mit Ninja-Aufsatz, sowie einen Dremel mit div. Bürsten und Fräsern der Firma Samurai.
Ob masch. oder per Hand am wichtigsten erscheint aber der Einsatz des Feuers, welches die Holzstruktur erst richtig zum Vorschein kommen lässt. Man spart hiermit sicher 5-10 Jahre Alterungsprozeß.

In Zukunft will ich es auch auf öffentl. Auftritten vermeiden mit Maschienen zu arbeiten. Dies kann aber nur möglich sein wenn man an Bäumen ohne großes Totholz arbeitet oder es besteht die Möglichkeit öfters hintereinander am gleichen Baum zu arbeiten.
( Glücklicherweise konnte ich 2 Veranstalter von dieser Vorgehensweise überzeugen.)

Für die Bearbeitung per Hand benötigt man hingegen nur einige Stecheisen, Spalt- bzw. Wurzelzange sowie ein Teppichmesser und eine Jinzange.
Als Beispiel für hervorragende Arbeit mit wenig Maschieneneinsatz kann ich nur jedem empfehlen die Werke von F. Jeker genau zu studieren.

PS. Überwiegender Maschieneneinsatz ist bei genauen hinsehen nicht zu übersehen. Alles kann das Feuer nicht verschleiern.

Beste Grüße
Christian
WS
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Beitrag von WS »

Danke Christian,

dass du deine Erfahrungen hier geschrieben hast. Ich hatte dich angesprochen,
da ich durch deinen Tip mir den Arbortech gekauft habe, mit dem ich mehr als
zufrieden bin.

Gruß

Wolfgang
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Karl T.
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Beitrag von Karl T. »

Detlef hat geschrieben:Hallo alle zusammen,

ich möchte kurz auf etwas hinweisen, das scheinbar (wenn ichs nicht überlesen hab) nicht erwähnt wurde:

Die Drehzahl der Maschine muß zum Fräskopf passen !

Ein Beispiel: der vielzitierte Samurai-Fräskopf ist für 12000 Umdrehungen pro Minute zugelassen. Wenn ihr den mit 30000 Umdrehungen auf Touren bringt wird er ziemlich schnell zu einem gefährlichen Geschoß.

Samurai Junior geht bis 27000 U/min, Shogun Fräsköpf bis 25000 U/min, Ninja Master bis 18000 U/min.

Also - bitte aufpassen. Auch bei Maschinen, deren Drehzahl einstellbar ist.

Beste Grüße

Detlef
Detlef, das war eine sehr wichtige Mitteilung. *clap* Ich weis aus eigener Erfahrung dass man bei der Arbeit oft auf die Abstimmung der Maschinen- und Fräskopfgeschwindigkeit nicht denkt. :oops:
Herzliche Grüße aus Wien!
Ihr seit gerne eingeladen in meine http://www.bonsaiwerkstatt.at/
Karl Thier
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heinz leitner
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Karl T.

Beitrag von heinz leitner »

Detlef, das war eine sehr wichtige Mitteilung. *clap* Ich weis aus eigener Erfahrung dass man bei der Arbeit oft auf die Abstimmung der Maschinen- und Fräskopfgeschwindigkeit nicht denkt. :oops:[/quote]

Stimmt Karl
Nach deinen Kappsägenabenteuer und meinen Holzschleifmassaker
kann man nicht oft genug darauf hinweisen.
Elektrisch betriebene Geräte sind GEFÄHRLICH!!!!
Gruss Heinz
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