Hallo
und wieder hat der akadamateufel zugeschlagen
das ist der zweite den ich dieses frühjahr in pures akadama getopft habe der mir fast abgesoffen ist. da ich den grössten teil meiner bäume nicht unterstellen kann, regnet es natürlich manchaml tagelang in die schalen, was sich bei reinem akadama sehr negativ auf die durchlässigkeit des substrats bewirkt. Mit allen anderen bäumen habe ich keinerlei probleme ausser diesen in akadama pur. Den kies habe ich erst heute draufgeschüttet als trocknungsmassnahme und den baum unter dach gestellt.
es gibt mittlerweile wohl (von fachleuten geprüfte ) alternativen zu akadama, vor allem gebrochenen blähton ( z.b.lecadan, liadrain, ökostrat).
das zeug hat mindestens dieselben wasserhalteeigenschaften, durchlüftet prima und löst sich vor allem nicht auf. wird z.b. für dachbegrünungen verwendet, kannst ja mal goooogeln.)
ich werde das im frühjahr auch austesten.
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten" chinesische Weisheit
hierzulande kenne ich eigentlich niemanden, der Akadama pur einsetzt! Es ist in meinen Augen ein gutes Substrat, das in entsprechenden Mischungen bestens funktioniert. Ich mische es mit Bimskies und etwas Humus, je nach Pflanzenart teilweise auch noch mit Lava oder / und Kiryu.
Wichtig ist dabei, dass man das harte Akadama (genannt "Doppel-Brand", obwohl es ja nicht gebrannt ist, erkennbar an zwei roten Streifen auf dem Beutel) benutzt und dass man es gewissenhaft siebt.
Die kleinsten Körnchen und den ganzen Staub muss man unbedingt weg tun. Sonst ist das extrem schnelle Verdichten leider vorprogrammiert.
Tut mir Leid, dass Du so schlechte Erfahrungen gemacht hast!
Aber Versuch macht kluch, wie es so schön heißt...
Viele Grüße,
Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...
bonsi10 hat geschrieben:Hallo
Den kies habe ich erst heute draufgeschüttet als trocknungsmassnahme
Das wird dir aber wenig bis gar nix nützen wenn du den Kies ainfach nur oben auf das Akadama gibst
bonsi10 hat geschrieben:Hallo
und den baum unter dach gestellt.
Das schon eher, aber durch den Kies obendrauf, bei dem nicht ersichtlich ist ob trocken oder nass, weisst du erst wieder nicht ob du giessen musst, oder noch nicht.
Akadama pur ist gut!
Ich mische das zwar auch, unter anderem damit es möglichst lange "locker" in der Schale zugeht, aber ich will dir mal sagen, daß ich einen fetten Dreispitzer seit zwei Jahren in purem Akadama unter freiem Himmel stehen haben und dem geht es mehr als prächtig!
Ich würde mal vermuten (und das Bild das du beigefügt hast lässt auch darauf schließen, faluende Wurzelansätze können nur dann entstehen, wenn du die die ganze Zeit naß hälst) das dudeine Bäume generell eventuell zu naß hälst.
Eventuell verdichtest du das Substart ja auch beim einarbeiten zwischen den Wurzeln. Denn so stark wie du den Zerfall beschreibst bekomme ich das nicht mal bei der billigen Qualität hin.
Wie gesagt. Akadama ist gut, gemischt noch besser (locker im Pot)!
Okeyy
jedem das seine für mich ist klar, das ich nie mehr akadama pur verwende.
Wenn dann höchstens als zugabe.
Zur zeit halte ich mich an die angaben von John Nakas substrat liste.
Dazu führe ich humus, sand, split, torf, blähton gebrochen, kiryu, und auch fertige dachgarten erde die auch sehr gut drainiert und bereits fertig gemischt ist.
Hätte noch ca. 3 liter akadama gratis abzugeben
Danke für eure beiträge zur sache
das "bessere" härtere Akadama ist das beste was es für Bonsai gibt. Natürlich nicht pur und nur gesiebt. Für Nadelbäume kommen ca. 20 % Lavasplit dazu (80/20) und für Laubbäume noch ca. 20 % Humus (60/20/20).
Egal wie es regnet, das Wasser läuft gut ab und ich habe noch nie Probleme gehabt. Ältere Bonsai stehen bis zu 3 Jahren und länger im gleichen Substrat und sind alle prächtig.
Vielleicht ist beim Eintopfen zu stark verdichtet worden. Es heißt zwar keine Hohlräume usw. aber man muß es ja nicht mit dem "Preßlufthammer" reinkloppen.